Das Projekt FIDEM hat durch frühzeitige Interventionen und Implementierung nichtärztlicher Beratungs- und Unterstützungsangebote in der hausärztlichen Versorgung zu einer Verbesserung der Versorgungsstruktur und Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen beigetragen. Hausarztpraxen, die häufig die erste Anlaufstelle für Betroffene sind, wurden in der Kooperation mit nichtärztlichen Diensten, wie z.B. Beratungs-, und Betreuungsanbietern unterstützt. Neben einer differenzierten Diagnostik und Behandlung wurde eine individuelle Beratung und Unterstützung der Erkrankten und ihrer Angehörigen umgesetzt.

Zielgruppe
Akteure in der Projektarbeit

Ziele
Im Rahmen der „Praxisforschung“ des Modellprojekts FIDEM wurde in einer gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen Praktikern und Wissenschaft kontinuierlich relevante Daten über die eigene Arbeit zu erhoben und als Grundlage für die ständige Verbesserung der geleisteten Maßnahmen eingesetzt. Am Ende dieses Prozesses stand ein optimiertes Konzept, welches von anderen Projekten genutzt werden kann und, wie im vorliegenden Fall, Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung der Regelversorgung enthielt.

Zeitraum
2009-2012

Tätigkeiten
Die Begleitforschung umfasste eine Reihe von Aufgabenmodulen, die gemeinsam mit den Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeitern über den gesamten Projektverlauf umgesetzt wurden:

  • Ziel-, Zeit- und Maßnahmenplanung
  • Entwicklung eines interventionsbezogenen Wirkungsmodells
  • Ermittlung der Situation in den teilnehmenden Arztpraxen
  • Erfassung der Qualität der FIDEM-Ärzteschulungen
  • Entwicklung von Ablaufplänen und Hilfsmitteln und einem
  • Dokumentationssystem für die Patientenvermittlung
  • Identifikation der im Rahmen der Patientenvermittlung wirkenden fördernden und hemmenden Faktoren
  • wissenschaftliche Beratung der Praktikerinnen und Praktiker

Kooperation
Neben Eigenmitteln von der Gerontopsychiatrischen Beratungsstelle ambet e. V. aus Braunschweig erfolgte die Finanzierung durch Fördermittel des Nds. Sozialministeriums und der Pflegekassen sowie mit Unterstützung der Firma Pfizer.
Weitere Informationen zum Projekt und zur Evaluation finden Sie auf der
Projekthomepage: www.fidem-projekt.de

Veröffentlichungen
Bericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Modellprojekt FIDEM. Download

Kontakt
Sven Brandes
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Tel: 0511 / 388 11 89 - 302