Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) ist Beratungs- und Vernetzungsstelle für Gesundheitsförderung und Prävention im Land Bremen mit dem Ziel, die gesundheitliche Chancengleichheit in Bremen und Bremerhaven zu stärken. Sie berät Vertreter*innen von Lebenswelten zu Strukturbildungsmaßnahmen, macht Modelle guter Praxis transparent, unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis, fördert Vernetzung sowie die Qualitätsentwicklung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

Seit 2015 ist die KGC bei der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V. in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. angesiedelt. Sie wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen.

Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit existieren in allen Bundesländern. Sie sind Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit, welcher 2003 von der BZgA initiiert wurde. Der Verbund besteht mittlerweile aus 66 Partnerorganisationen, u. a. BZgA, Landesvereinigungen für Gesundheit, Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen sowie kommunale Spitzenverbände.

Die Tätigkeitsbereiche der KGC Bremen sind:

  • Sensibilisierung der Bevölkerung in Bremen und Bremerhaven für das Thema gesundheitliche Chancengleichheit, z. B. durch Vorträge, Fachtagungen und Workshops
  • Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Multiplikator*innen u. a. zu Good Practice, Qualitätssicherung
  • Koordinierung von und Kooperation mit Netzwerken
  • Unterstützung beim Aufbau kommunaler Strukturen und bei der Projektentwicklung
  • Öffentlichkeitsarbeit, z. B. durch die Herausgabe des Online-Newsletters „Soziale Lage und Gesundheit“
  • Unterstützung bei der Umsetzung des Präventionsgesetzes im Land Bremen

Kontakt

Tatjana Paeck

Nicole Tempel

Berit Warrelmann