Austausch und Dialog

Netzwerke & Arbeitskreise

Informationen zu Möglichkeiten der Mitwirkung finden Sie auf der jeweiligen Seite des Arbeitskreises oder Netzwerkes.

Melden Sie sich bei Interesse gerne! 

Austausch und Dialog

Netzwerke & Arbeitskreise

Die Vernetzung von Akteur*innen und Multiplikator*innen sowie der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik sind zentrale Anliegen der LVG & AFS. Neben kommunalen Projektsteuerungsgruppen koordiniert der Verein verschiedene Netzwerke und Arbeitskreise auf regionaler, landesweiter und bundesweiter Ebene.  

Die Vernetzung dient nicht nur dem Austausch von Informationen und Erfahrungen, sondern kann bestenfalls die Bündelung von Ideen, Zielen und Ressourcen und damit die gemeinsame Gestaltung gesundheitsförderlicher Maßnahmen und Rahmenbedingungen durch relevante Akteur*innen stärken. Aus den Netzwerken und Arbeitskreisen entstehen regelmäßig neue Impulse für die Weiterentwicklung der Praxis von Gesundheitsförderung und für bis dato wenig beachtete Handlungsfelder, beispielsweise in Form von gemeinsamen Veranstaltungen, Vorträgen oder Fachpublikationen.

Informationen zu Möglichkeiten der Mitwirkung finden Sie auf der jeweiligen Seite des Arbeitskreises oder Netzwerkes.

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Arbeitskreis Alter(n) und Gesundheit Niedersachsen

Der landesweit tätige Arbeitskreis Alter(n) und Gesundheit, welcher durch die Landesagentur Generationendialog Niedersachsen koordiniert wird, besteht seit 1995. Der Arbeitskreis dient der landesweiten Vernetzung, Koordination und dem Informationsaustausch zu verschiedenen Themen rund um ein Gesundes Altern, den vorherrschenden Versorgungsstrukturen für ältere Menschen und der Seniorenpolitik.

Arbeitskreis Patient*inneninformationen Niedersachsen

Um Gesundheitskompetenzen zu fördern sind nutzerfreundliche, unabhängige Gesundheitsinformationen und die Stärkung von Partizipation der Patient*innen wesentlich. Neben anderen Institutionen entwickelt auch die LVG & AFS bedarfsorientiert mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen Materialien für Multiplikator*innen und Patient*innen und informiert über Maßnahmen zur Patientenunterstützung im Rahmen von Fachtagungen. Alle Maßnahmen dienen der stetigen Verbesserung und Weiterentwicklung des Gesundheitssektors.

Arbeitskreise Armut und Gesundheit

Die Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit koordiniert den landesweiten und regionalen (für Nord-West Niedersachsen) Arbeitskreis Armut und Gesundheit Niedersachsen. Der regionale Arbeitskreis im Nordwesten Niedersachsens wurde 1996, der landesweite Arbeitskreis Armut und Gesundheit wurde 2012 gegründet.

Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen

Die Hochschule ist Lebens-, Lern- und Arbeitswelt zugleich. “Mit etwa 2,9 Millionen Studierenden (Stand 2020/2021) und rund 760.000 Beschäftigten (Stand 2020) bilden die Hochschulen in Deutschland bedeutende Anknüpfungspunkte für Gesundheitsförderung. Viele Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und vergleichbare Einrichtungen befinden sich bereits auf dem Weg zu einer „Gesundheitsfördernden Hochschule“ und setzen sich im Rahmen des studentischen, betrieblichen und hochschulischen Gesundheitsmanagements für die Gesundheit ihrer Studierenden und Mitarbeitenden ein. Der Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen begleitet diese Entwicklungen, fördert die bundesweite Vernetzung und den Austausch zwischen engagierten Hochschulen.

Arbeitsgruppe Menschen mit demenziellen Erkrankungen im Krankenhaus

In den letzten Jahren hat die Anzahl von Patient*innen mit demenziellen Erkrankungen in Krankenhäusern stetig zugenommen. Aufgrund des demografischen Wandels ist anzunehmen, dass die Prävalenz weiter steigen wird. Um den speziellen Bedürfnissen und Bedarfen von Menschen mit demenziellen Einschränkungen im Krankenhaus gerecht zu werden, sind Krankenhäuser gefordert, demenzsensible Versorgungskonzepte zu entwickeln und einzuführen.

Seit dem Jahr 2007 koordiniert die LVG & AFS gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V. auf Landesebene die Arbeitsgruppe Menschen mit demenziellen Einschränkungen im Krankenhaus.

Forum für eine kultursensible Altenhilfe

Das „Forum für eine kultursensible Altenhilfe“ setzt sich seit mehr als 20 Jahren für einen gleichberechtigen Zugang und eine gleichwertige Qualität von Pflege, Betreuung und Beratung eingewanderter Senior*innen ein. Es ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Verbänden aus den Arbeitsfeldern der Altenhilfe und Migrationsarbeit, von Migrantenorganisationen und Wissenschaftler*innen.

GESUND LEBEN LERNEN-Netzwerke in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es regionale GLL-Netzwerke in der Region Oldenburg (Gründung 2010), Ost-Niedersachsen/ Braunschweiger Land (Gründung 2011), Südniedersachsen (Gründung 2016), in der Region Niedersachsen Mitte (Gründung 2018) und in der Region Nordost-Niedersachsen (Gründung 2020).

Aus Sicht von GESUND LEBEN LERNEN stellt die Netzwerkarbeit inzwischen einen elementaren Bestandteil der Programmarbeit dar: Impulse geben, Prozesse anstoßen, Mut machen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, Ideen in die Schulen tragen, zum Nachdenken anregen, für Gesundheit sensibilisieren, aber auch vermitteln, wie lohnend es ist, miteinander vernetzt zu sein, sich untereinander auszutauschen, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen und nicht allein zu sein. Dies waren die Ausgangsüberlegungen bei den bisherigen Netzwerkgründungen.

Netzwerk Frauen / Mädchen und Gesundheit Niedersachsen

Das Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen ist ein Multiplikatorinnen-Netzwerk, das Interessierte aus dem Gesundheits-, Sozial-, Bildungs-, Gleichstellungs- und Politikbereich in Niedersachsen verbindet. Seit seiner Gründung 1995 setzen sich Vertreterinnen aus Organisationen und freien Trägern, aus Wissenschaft und Praxis sowie interessierte Frauen für eine geschlechtssensible Prävention, Gesundheitsförderung und -versorgung ein.

Netzwerk Kita und Gesundheit Niedersachsen

Das Netzwerk Kita & Gesundheit Niedersachsen stellt das Ziel „Gesunde Kita für alle“ in den Fokus. Es setzt sich dafür ein, die Organisation Kita zu einer gesunden Lebenswelt für alle in ihr Arbeitenden und Lernenden zu entwickeln. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Interessierten aus den Bereichen Kindertageseinrichtung und Trägervertretung sowie Gesundheit, Bildung und Soziales.

Netzwerk Sozialpsychiatrische Dienste

Das Netzwerk Sozialpsychiatrischer Dienste bietet seit 2010 eine Plattform des fachlichen Austauschs, der konzeptionellen Weiterentwicklung, der Information der Fachöffentlichkeit und der auf das spezifische Arbeitsfeld zugeschnittenen Fortbildung aller in den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDi) Tätigen, über die Grenzen von Bundesländern, Berufsgruppen und Trägern hinweg. Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Krankenpflegekräfte, Ergotherapeut*innen und alle anderen im Sozialpsychiatrischen Dienst tätigen Fachkräfte sind eingeladen, gleich ob sie im Öffentlichen Gesundheitsdienst oder bei mit entsprechenden Aufträgen beliehenen Trägern der freien Wohlfahrtspflege beschäftigt sind.

Netzwerk „Sexualität und Alten-Pflege“

Sexualität ist ein wesentlicher Aspekt des Menschseins, über die gesamte Lebensspanne hinweg. Sie hat viele Facetten und gehört auch zum Leben im Altenheim und bei Pflegebedürftigkeit dazu. Einige Ausbildungs- und Pflegeeinrichtungen greifen dies bereits auf. Insgesamt findet Sexualität als Grundbedürfnis und Lebensrecht älterer Menschen mit Pflegebedarf aber noch zu wenig Berücksichtigung. Das im November 2013 gegründete Netzwerk „Sexualität und Alten-Pflege“ möchte dazu beitragen, dieses Thema stärker in den Fokus zu rücken.

Regionales Netzwerk „Gesunde Organisation gestalten für Kita-Fachkräfte“

Gesundheit, Bildung und Erziehung beeinflussen sich gegenseitig. Die Teilnehmer*innen des Netzwerkes „Gesunde Organisation gestalten für Kita-Fachkräfte“ nutzen dieses Wissen für die gesundheitsförderliche Organisation der Kita-Arbeit. Vernetzung ist damit nicht nur ein viel benutztes Schlagwort, sondern für die beteiligten Kita-Leitungen und Stellvertreter*innen sowie Gesundheitsbeauftragte aus Kindertagesstätten, ein wirkliches Anliegen.

Aus diesem Grund haben der Braunschweigische Gemeinde-Unfallversicherungsverband und die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. in Zusammenarbeit mit interessierten Einrichtungen 2011 das regionale Netzwerk im Braunschweiger Land aus der Taufe gehoben.

Runder Tisch Männergesundheit

Im Jahr 2010 wurde der Runde Tisch Männergesundheit von der Senatorischen Behörde für Gesundheit Bremen initiiert und vom Gesundheitsamt Bremen koordiniert. Anstöße zur Gründung waren die frühe Sterblichkeit von Männern, insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen. Der Runde Tisch Männergesundheit hat sich vor allem die Identifikation von niedrigschwelligen gesundheitlichen Angeboten für sozial benachteiligte Männer und die Vernetzung von Akteuren im Feld zur fortlaufenden Aufgabe gemacht. Hierbei bringen sich kontinuierlich die Kooperationspartner*innen ein. Seit 2020 koordiniert die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen den Runden Tisch Männergesundheit.