06. Juli 2021 Kriegskinder, Nachkriegskinder & Kriegsenkel: Mit typischen Verhaltensweisen Umgang finden (Ausgebucht!)

 
Erstellt am 04.12.20 von Johanna Diedrich

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Diese Fortbildung ist ausgebucht!
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Diese Veranstaltung findet als Online-Fortbildung statt.

Zurzeit werden wir im Pflegesektor mit einem Generationenwechsel der pflegebedürftigen Menschen konfrontiert. Doch werden durch das Versterben der sogenannten Kriegsgeneration auch die psychischen Auswirkungen dieser Zeit zur abgeschlossenen Geschichte?

Untersuchungen zeigen, dass die damaligen Kriegskinder (geboren 1930 -1945) aber auch die Kriegsenkelkinder (geboren 1950-1960) im höheren Alter vielfach (häufig ohne es zu wissen) von ihren Erlebnissen in der Vergangenheit eingeholt werden. Kriegskinder haben Flucht und Armut durch den Krieg erlebt, Kriegsenkelkinder wurden durch ihre traumatisierten Mütter und Väter geprägt. Nicht selten war Schweigen die einzige Möglichkeit mit den schrecklichen Erlebnisse umzugehen.

Diese Fortbildung betrachtet die Auswirkungen auf die Pflege dieser Menschen. Denn oft werden im Alter Traumata reaktiviert, wenn Verlust und Trauer wiederauftauchen, was zu pflegerelevanten Problemen führen kann. Unter anderem werden die Bedeutung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) in der präfinalen Begleitung thematisiert und Handlungssicherheit beim Umgang mit diesen Generationen durch Verstehen und Verständnis vermittelt.

„Krieg hört nicht auf, wenn die Waffen schweigen.“ (Inge Bode 2018)

 

Ort
Via Zoom-Online-Fortbildung

Die Zugangsdaten übermitteln wir Ihnen spätestens 24 Stunden vor Beginn der Online-Fortbildung. Die Materialien erhalten Sie ebenfalls per E-Mail.

Uhrzeit
09:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Arbeitsweise
Fachlicher Input, Austausch, Diskussionen

Zielgruppe
Für alle in der Pflege und Betreuung Tätige und Interessierte

Dozentin
Michaela Werth, B. A. Pflege, Dozentin für Pflegethemen

Teilnahmegebühr
89 Euro

Anmeldeschluss
29. Juni 2021