05. November 2020 Gewalt in der Pflege – Sie fängt nicht erst beim Schlagen an

 
Erstellt am 28.06.20 von Isabelle Rudolph

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Diese Fortbildung findet als Online-Seminar statt.

Der WHO zufolge ist Gewalt ein zwischenmenschliches Phänomen, das in jeglichen sozialen Kontexten auftritt. Gewaltfreiheit ist hingegen utopisch, dennoch muss Gewalt auf ein Minimum reduziert werden. In der Pflege und gesundheitlichen Versorgung steht Gewalt an der Tagesordnung und betrifft Pflegende, Betreuende sowie pflegebedürftige Menschen gleichermaßen. Umso wichtiger ist es, das Tabu zu brechen und den Blick nicht weiterhin abzuwenden, sondern hinzuschauen! Was fällt überhaupt unter Gewalt in der Pflege? Was können wir tun, um der Garantenpflicht gegenüber unseren Pflegebedürftigen bzw. der Fürsorgepflicht gegenüber unseren Beschäftigten nachzukommen?

Wie kann mit gewaltbehafteten Situationen umgegangen werden? Wie kanneine langfristige Vorbeugung gelingen?

Wir sollten unser Handeln generell reflektieren und für Gewalt in der Versorgung sensibel sein. Innerhalb dieser interaktiven Fortbildung werden praktische Erfahrungen eingebunden und die verschiedenen Formen von Gewalt thematisiert. Darauf aufbauend werden Faktoren identifiziert, welche Gewalt verursachen, verstärken oder ermöglichen können. Auf Basis dieses Wissens können Reaktionsmöglichkeiten entwickelt werden.

 

Ort
Via Zoom-Online-Seminar
Die Zugangsdaten übermitteln wir Ihnen nach der Anmeldung.
Materialien übermitteln wir Ihnen zeitgerecht. 

Uhrzeit
09:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Arbeitsweise
Fachlicher Input und Austausch, Übungen

Zielgruppe
Alle Interessierten aus der Pflege, Betreuung und sozialen Diensten

Dozentin
Anja Bergmann, M. Sc. Public Health, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Honorardozentin bei „Auf- und Umbruch im Gesundheitswesen“

Teilnahmegebühr
89 Euro

Anmeldeschluss
28. Oktober 2020