01. Dezember 2020 Lebenswelt Bett als ein Ort der Begegnung und Teilhabe

 
Erstellt am 16.03.20 von Isabelle Rudolph

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Clemensstraße 1, 30169 Hannover

Stark immobile und ans Bett angewiesene Menschen sind eine zunehmend wachsende Personengruppe, deren Bedarf an Pflege und Betreuung über ein „normales“ Maß hinausgeht. Das bedeutet, dass neue Formen der Alltagsgestaltung entwickelt und ergriffen werden müssen, um Freude und Ansprache in den Alltag der Betroffenen zu bringen. Das Bett ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Lebenssituation und stellt gleichzeitig deutlich die begrenzte Lebenswelt dar. Betroffene Menschen müssen dringend in den Fokus von Betreuung und Begleitung gelangen, dabei geht es aber nicht um Aktionismus und stupide Beschäftigung, sondern um den Aufbau von Kontakt, Beziehungen, Begegnung und das Setzen von Sinnesreizen. Die individuelle Gestaltung der Pflegesituationen und des Milieus sind dabei wichtige Elemente.

In der Fortbildung werden Ziele, Inhalte und Möglichkeiten von angemessener Begleitung sowie Beziehungs- und Milieugestaltung vorgestellt und erarbeitet. Die individuelle Lebensgeschichte der Betroffenen ist dabei immer einzubeziehen und zu berücksichtigen.

Folglich erhalten die Teilnehmenden ein vertiefendes Verständnis über adäquate Ansätze und entsprechende Handlungsempfehlungen für die praktische Arbeit, um selbst ein passendes Konzept für ihre Einrichtung zu erstellen.

 

Ort
Tagungshaus St. Clemens
Clemensstraße 1, 30169 Hannover

Uhrzeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Dozentin
Gabriele Scholz-Weinrich, Dipl. Sozialgerontologin und Sozialarbeiterin

Teilnahmegebühr
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Verpflegung
Mittagessen und Getränke sind inklusive.

Anmeldeschluss
17. November 2020