09. Juni 2020 Musik bei Demenz – Wenn Musik spricht, weckt, bewegt

 
Erstellt am 25.10.19 von Isabelle Rudolph

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Prinzenstraße 1, 30159 Hannover

Musik ist eine Sprache, die jeder versteht und der sich jeder bedienen kann. Gemeinsames Singen oder Musizieren vermittelt Menschen Geborgenheit und Gemeinschaft. Menschen mit Demenz verlieren im Laufe ihrer Erkrankung die Fähigkeit sich sprachlich mitzuteilen und versinken immer weiter in ihrer eigenen Welt. Sie verlieren somit den Bezug zu uns und am Ende auch zu sich selbst. Musik kann hier ein Schlüssel sein. Wenn Sprache längst nicht mehr greift, bleibt die Ansprechbarkeit auf der Gefühlsebene bis zum Schluss erhalten.

In der Fortbildung geht es um musiktherapeutische Ansätze speziell bei Menschen mit Demenz. Gemeinsam werden Instrumente ausprobiert und im Rahmen der Selbsterfahrung erlebt, wie heilsam Klänge sind und auf emotionaler Ebene berühren.

Ergänzend werden aus traumatherapeutischer Sicht vier Bindungstypen gegenübergestellt, die im Umgang mit dementiell Erkrankten eine wichtige Rolle spielen und beim Verstehen helfen.

Parkhäuser in der Nähe der Prinzenstraße / des Hauptbahnhofs >>

 

Ort
Prinzenstraße 1, 30159 Hannover, 2. OG
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.

Uhrzeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Arbeitsweise
Fachlicher Input und Austausch, Fallbeispiele und musikalische Übungen

Zielgruppe
Alle Interessenten

Dozent*in
Marcus Holm-Petersen, Musiktherapeut
Cindy Reichert, Erziehungswissenschaftlerin

Teilnahmegebühr
145 Euro (inkl. Getränke und Mittagessen)

Anmeldeschluss
25. Mai 2020