Werden Angehörige in die Versorgung und Pflege integriert, birgt dies nicht selten Konflikte mit professionell Pflegenden. Auf der einen Seite schildern Angehörige eine wahrgenommene fehlende Wertschätzung durch das betreuende Team und auf der anderen Seite berichten Mitarbeitende von Anpassungsschwierigkeiten an Pflege- und Betreuungskonzepte seitens der Angehörigen. Folglich scheinen sich zwei Sichtweisen unversöhnlich gegenüberzustehen.

Die Fortbildung sensibilisiert und vermittelt Gesprächsmodelle, mit Hilfe derer in der Pflege und Betreuung Tätige angemessener und empathischer auf die Belange und Belastungen der Angehörigen eingehen können, um diese perspektivisch als Kooperationspartner*innen zu gewinnen. Hierbei gilt es, neben der Perspektive von pflegenden Angehörigen, auch deren Bedürfnislage zu (er)kennen, um eine verstehende Haltung zu entwickeln.

Thematisiert werden unter anderem typische Konfliktsituationen mit Angehörigen sowie Strategien für eine integrierte und strukturierte Angehörigenarbeit.

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Ort
Prinzenstraße 1, 30159 Hannover, 2. OG
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.

Uhrzeit
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Arbeitsweise
Fachlicher Input und Austausch, Fallarbeit

Zielgruppe
Mitarbeitende aus der Pflege, sozialen Betreuung, Seelsorge und Interessierte

Dozent
Stephan Kostrzewa, examinierter Altenpfleger, Dipl. Sozialwissenschaftler, Fachbuchautor

Teilnahmegebühr
145 Euro (inkl. Getränke und Mittagessen)

Anmeldeschluss
13. August 2019