02. Dezember 2020 Forum zur Krebsnachsorge in Niedersachsen

 
Erstellt am 21.09.20 von Susan Radant

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Diese Veranstaltung findet als Online-Seminar statt.

Die Diagnose Krebs ist auch nach einer erfolgreichen therapeutischen Behandlung für die Betroffenen und deren Angehörige eine große Belastung. In dieser Phase bedarf es daher einer guten medizinischen und psychosozialen Betreuung durch eine strukturierte und interdisziplinäre Nachsorge.

Ziel der Nachsorge und der Rehabilitation ist es, frühzeitig mögliche Rückfälle zu erkennen, Therapiefolgen zu lindern und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen. Längere Überlebensraten und die aktuellen demographischen, sowie epidemiologischen Entwicklungen zeigen, dass sich die Bedarfe an die Nachsorgekonzepte geändert haben. Hinzu kommt, dass Informationen zur Relevanz und auch zur Existenz der Nachsorgeuntersuchungen nicht immer optimal kommuniziert werden. Daher sollten sowohl die Nachsorgekonzepte selbst als auch die Kommunikation im weiten Feld der Nachsorge den Bedarfen angepasst werden.

Das Forum zur Krebsnachsorge in Niedersachsen will in diesem Kontext versuchen Lücken zu schließen und lädt sowohl Akteur*innen aus der medizinisch-therapeutischen Versorgung, der Beratung als auch Betroffene und Angehörige zum Zuhören und zum Austausch ein.

Im Programm stehen Vorträge dazu, wie eine den Bedarfen angepasste Nachsorge funktionieren kann und welche Relevanz eine sportliche Betätigung bei der Bewältigung dieser Phase haben kann. Zudem werden Betroffene zu Wort kommen und Vertreter*innen aus dem Bereich der Leistungserbringung, sowie der Verbandsarbeit aktuelle Fragen zum Nachsorgemanagement diskutieren.

Programm

09:30 Uhr | Ankommen

10:00 Uhr | Eröffnung
Thomas Altgeld, Geschäftsführer, LVG & AFS Nds. e. V.

10:15 Uhr | Die medizinische Nachsorge – Aktuelle Informationen zu Inhalten und Zielen
Dr. Andrea Penzkofer, Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst Heidelberg

11:00 Uhr | Der UCCH-Lotsen- und Krebsinformationsdienst – ganzheitliche, patientenzentrierte onkologische Betreuung am UKE
Dr. Anne Marie Asemissen, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Hubertus Wald Tumorzentrum

11:45 Uhr | Patientenorientierte Langzeitnachsorge am Beispiel des UCT Frankfurt
Dr. Teresa Halbsguth, Universitätsklinikum Frankfurt – UCT Einheit Survivorship

12:30 Uhr | Mittagspause

13:30 Uhr | Sport und Bewegung – eine zentrale Säule in der Krebsnachsorge / Netzwerk OnkoAktiv
PD Dr. Joachim Wiskemann, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg

14:15 Uhr | Video-Einspieler: Statements von Betroffenen zu ihren Erfahrungen mit dem Nachsorgemanagement

14:30 Uhr | Podiumsdiskussion unter Beteiligung von:
Prof. Tanja Zimmermann, Professur für Psychosomatik und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover
Jana Czekay, M.A., Krebsberatung des Onkologischen Forums Celle
Dr. Werner Freier, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Niedergelassene Internistische Onkologen Niedersachsen e. V.
PD Dr. Philipp Ivanyi, Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover
N. N., Deutscher Hausärzteverband, Landesverband Niedersachsen

15:15 Uhr | Abschluss

15:30 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation
Thomas Altgeld, Geschäftsführer, LVG & AFS Nds. e. V.