17. September 2020 Regionale Integrationskonferenz „Flucht und Behinderung“

 
Erstellt am 21.07.20 von Marcus Wächter-Raquet

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Willy-Brandt-Straße 1, 21335 Lüneburg

Die Veranstaltung wurde ausgerichtet vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg, dem Aktionsbündnis „Niedersachsen packt an“, der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Kooperative Migrationsarbeit Niedersachen, koordiniert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

 

Grußwort
Monika Scherf, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg

Kontakt
Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg
Monika Scherf
Tel.: (0 41 31) 15 13 01
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Internet: www.arl-lg.niedersachsen.de

 

Grußwort
Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen

Kontakt
Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen
Petra Wontorra
Tel.: (05 11) 1 20 40 07
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Internet: www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de

 

Überblick zur Situation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen in Deutschland
Karsten Dietze, Handicap International 

Schätzungen von Handicap International zu Folge liegt bei 10 bis 15 Prozent der in Deutschland lebenden Geflüchteten eine Beeinträchtigung vor. Die Lebenssituation dieser oft unsichtbaren Gruppe ist durch Versorgungslücken und strukturelle Defizite geprägt. In seinem Vortrag schildert Karsten Dietze vor welchen Herausforderungen Fachkräfte bei der Arbeit mit Geflüchteten mit Behinderungen stehen. 

Karsten Dietze ist Referent bei Handicap International und arbeitet dort im Projekt Crossroads. Weiterführende Informationen über das Projekt finden sie hier

Kontakt
Handicap International e. V.
Karsten Dietze
Tel.: (030) 28043926
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Leistungsansprüche Geflüchteter mit Behinderungen
Dr. Barbara Weiser, Caritasverband Osnabrück 

Viele der Geflüchteten mit Behinderungen nutzen bereits das Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderungen. Unabhängig davon kommt es immer wieder zu Verzögerungen in der Leistungsbewilligung und zu Unterversorgung. Die Ursache liegt unter anderem in den voneinander getrennten Versorgungs- und Kooperationsstrukturen, die Menschen mit Behinderungen und Geflüchtete unterstützen. Frau Dr. Weiser, Mitautorin des Leitfadens zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht, beleuchtet in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Rechtsvorschriften, Zuständigkeiten und Leistungsträger*innen an der Schnittstelle Flucht und Behinderung. 

Dr. Barbara Weiser ist Mitarbeiterin des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück e.V. und dort Ansprechpartnerin für das IvAF-Projekt Netwin 3. In diesem Netzwerk haben sich neun Partner aus dem nordwestlichen Niedersachsen mit dem Ziel zusammengeschlossen, Geflüchtete bei der Arbeitsmarktintegration zu unterstützen. Informationen zum Projekt Netwin 3 und den anderen IvAF-Projekten in Niedersachsen finden sie hier

Kontakt
Caritasverband für die Diözese Osnabrück e. V.
Dr. Barbara Weiser
Tel.: (05 41) 34 96 98 19
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Netzwerke zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und Geflüchteten im Nordosten Niedersachsens
Die Arbeit mit behinderten Geflüchteten findet entlang der Schnittstelle der Unterstützungssysteme für Menschen mit Behinderungen und Geflüchteten statt. Dieses sehr komplexe Themenfeld verlangt großes Expert*innenwissen in beiden Fachbereichen. Um vorhandenes Wissen für alle Akteur*innen zugänglich zu machen ist die Vernetzung der Unterstützungssysteme von großer Bedeutung. Im Rahmen der Veranstaltung haben sich regionale Anlaufstellen verschiedener niedersachsenweit agierender Netzwerke vorgestellt. 

Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Stadt und Landkreis Lüneburg
Beate Schlüter, Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH 

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung berät kostenlos alle Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen, deren Angehörige und gesetzliche Betreuer*innen sowie professionell Tätige. In Niedersachsen gibt es über 60 sogenannte EUTB-Stellen. Eine Übersicht der Beratungsstellen inkl. ihrer inhaltlichen Schwerpunkte finden sie hier.

Beate Schlüter arbeitet in der Beratung der EUTB-Stelle Lüneburg in Trägerschaft der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg e.V. Informationen zu den Schwerpunkten der Beratungsarbeit der EUTB-Stelle, Öffnungszeiten, usw. finden sie hier.

Kontakt
Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH
Beate Schlüter
Tel.: (0 41 31) 2 68 71 94
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Niedersächsischer Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR)
Birgitt Sörnsen, Regiosprecherin des NIR für die Landkreise Uelzen, Celle und Lüneburg 

Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) ist ein niedersachsenweiter Zusammenschluss der kommunalen Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten. Der NIR ist in sieben Regionen mit jeweils eigenen Ansprechpartner*innen aufgeteilt. Die Geschäftsstelle des NIR befindet sich im Büro der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen. Informationen über die Mitglieder des NIR sowie zu den Stellungnahmen und Beschlüssen finden sie hier.

Birgitt Sörnsen ist Regiosprecherin des NIR für die Region 2: Lüneburg und Umgebung.

Kontakt
Birgit Sörnsen
Tel.: (01 51) 70 02 75 36
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TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge
Kathrin Meinecke, VHS Region Lüneburg 

Das Projekt TAF ist eines von insgesamt vier IvAF-Projekten in Niedersachsen. Die Mitarbeiter*nnen beraten Geflüchtete zu Themen wie Arbeitsmarktzugang oder Sprachförderung und vermitteln Geflüchtete mit gesichertem Aufenthaltsstatus in Praktika, Ausbildung oder Beschäftigung. Mit Informationsveranstaltungen und Schulungen sprechen sie Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt in der Region Lüneburg an. Informationen zum Projekt TAF und den anderen IvAF-Projekten in Niedersachsen finden sie hier

Kathrin Meinecke arbeitet in der Beratung des Projektes TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge. Informationen zum Projekt TAF finden sie hier

Kontakt
VHS Region Lüneburg
Kathrin Meinecke
Tel.: (0 41 31) 1 56 62 25
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Kooperative Migrationsarbeit Niedersachen, Regionalverbund Heide
Christian Wüstenberg, DRK Kreisverband Soltau 

Im Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (NIR) sind alle wichtigen Beratungs-, Service- und Informationsangebote für Zugewanderte zusammengefasst. Die KMN ist in zehn Regionalverbünde (RV) unterteilt. Die Regionalverbünde sind selbstorganisiert und haben u.a. die Aufgabe, den Informationsfluss zwischen ihren Mitgliedern zu gewährleisten, den Erfahrungsaustausch und Fort- und Weiterbildungen innerhalb des Verbundes sicherzustellen. Informationen zu den Zielen und Aufgaben der KMN sowie die Kontaktdaten der Koordinator*innen der einzelnen Verbünde finden sie hier.

Christian Wüstenberg arbeitet für den Kreisverband Soltau des DRK und ist dort unter anderem Koordinator des Regionalverbundes Heide. 

Kontakt
DRK Kreisverband Soltau e. V.
Christian Wüstenberg
Tel.: (0 51 91) 1 80 67
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Podiumsgespräch
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Podiumsgespräch mit der Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Lüneburg, der Stadträtin für Bildung, Jugend und Soziales der Hansestadt Lüneburg sowie der Sachgebietsleitung der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises Celle. Ziel des Gesprächs war es, herauszuarbeiten welche Strukturen in den letzten Jahren in den Bereichen Flucht und Behinderung auf kommunaler Ebene entstanden sind und wo mögliche Kooperationen zwischen den Arbeitsbereichen verankert werden können. 

Teilnehmerinnen
Monika Scherf, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg
Pia Steinrücke, Stadträtin für Bildung, Jugend und Soziales Hansestadt Lüneburg
Ulrike Brinken, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe Landkreis Celle

Kontakt
Hansestadt Lüneburg
Stadträtin für Bildung, Jugend und Soziales
Pia Steinrücke
Tel.: (41 31) 3 09 31 50
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg
Monika Scherf
Tel.: (0 41 31) 15 13 01
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landkreis Celle
Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe
Ulrike Brinken
Tel.: (0 51 41) 9 16 40 56
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Gesamtmoderation
LVG & AFS
Marcus Wächter-Raquet