16. April 2020 Wie können Netzwerke lebendig, partizipativ und wirkungsvoll gestaltet werden? (Wird verschoben!)

 
Erstellt am 09.03.20 von Theresa Vanheiden

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Workshop 1

Gesundheitsförderung ist ein komplexes Aufgabenfeld, auf das vielfältige Einflussfaktoren wirken. Daher ist die Zusammenarbeit von Akteuren aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Professionen von besonderer Bedeutung. Ein Netzwerk bietet die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven auf das Thema Gesundheit zusammenzubringen, um Potenziale entsprechend zu entfalten und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Vernetzung ist auch als ein Good Practice-Kriterium in der Qualitätsentwicklung der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung verankert. Gelungene Vernetzung trägt dazu bei, dass gesundheitsförderliche Maßnahmen sich bedarfsgerecht in die bestehende kommunale Angebotslandschaft einfügen. In einer ausgereifteren Form entstehen aus der Zusammenarbeit Synergien, die als kollektive Ressourcen über den Kreis der Netzwerkpartner*innen hinaus Wirkung entfalten können.

Doch wie kann es gelingen, Netzwerkarbeit lebendig, partizipativ und wirkungsvoll zu gestalten? Mit dieser Frage sind Netzwerke häufig konfrontiert, insbesondere dann, wenn sie schon lange aktiv sind. Aber auch zu Beginn einer Zusammenarbeit geht es natürlich darum, die Weichen richtig zu stellen und eine aktive Beteiligung der Netzwerkakteure von Beginn an zu ermöglichen.

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen hat 2019 zwei Workshops zur Netzwerkarbeit angeboten. Diese wurden stark nachgefragt und es bestand der Wunsch, ein solches Angebot auch für Niedersachsen anzubieten. Diesem Wunsch möchten wir hiermit nachkommen. Mit den zwei Workshops werden grundlegende Bausteine der Netzwerkarbeit vermittelt, Moderationstools erprobt und Bezüge zur eigenen Praxis hergestellt.

Die Workshops richten sich sowohl an Akteure, die bereits Erfahrungen im Bereich der Koordination von Netzwerken haben als auch an Akteure, die ein Netzwerk aufbauen möchten. Dabei geht es zum einen um gesundheitsbezogene Netzwerke, zum anderen aber auch um Netzwerke, in denen Gesundheit als Querschnittsthema eine Rolle spielt.

Hinweis: Die Workshops können als Zweitagesfortbildung, aber auch unabhängig voneinander besucht werden.

Programm

Workshop 1

16. April 2020 | Veranstaltungszentrum „Rotation“
10:00 - 17:00 Uhr (inklusive Mittagsimbiss)

Im ersten Workshop werden unter anderem die folgenden Fragen beleuchtet und diskutiert:

  • Welche Arten von Netzwerken gibt es eigentlich?
  • Und worin liegen ihre besonderen Herausforderungen?
  • Mit welcher Art von Netzwerken habe ich im Rahmen meiner eigenen Praxis zu tun?
  • Wie können im Rahmen der Netzwerkarbeit Ziele, Inhalte und Arbeitsformen erarbeitet und reflektiert werden?
  • Wie kann es gelingen, dass Teilnehmende eine aktive Rolle einnehmen?
  • Was ist für die Ergebnissicherung wichtig?

Referentin
Anita Hüseman, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Organisationsberaterin MODERATION | BERATUNG | THEATER, Hamburg