21. Januar 2020 Gesundheit und Wohlbefinden von Männern im digitalen Zeitalter

 
Erstellt am 09.10.19 von Mario Bierschwale

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Ist die Zukunft männersensibler Prävention digital?

5. Männergesundheitskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit

Die stärkere Sensibilisierung von Männern für Gesundheit ist nach wie vor ein relevantes Thema. Dabei spielen die Herausforderungen des digitalen Wandels eine zentrale Rolle und werden in Zusammenhang mit der Gesundheitsförderung von Männern lebhaft diskutiert. Was mit der Vermittlung von Gesundheitsinformationen durch „neue Medien“ begann, hat sich zu fundamental neuen Handlungsoptionen für Männer zur aktiven Gestaltung der eigenen Gesundheit entwickelt. Mit der Entwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen sind gesundheitsbezogene Informationen auch mit diagnostischer Aussagekraft (Self-Tracking) nahezu uneingeschränkt verfügbar.

Diskutieren Sie auf der 5. Männergesundheitskonferenz mit Expertinnen und Experten anhand aktueller nationaler und internationaler gesundheitspolitischer Entwicklungen und Strategien Fragen zum Thema Chancen und Risiken von digitalen Gesundheitsangeboten. Wie können digitale Gesundheitsangebote in einem zunehmend undurchsichtiger werdenden Markt zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und des -bewusstseins von Männern beitragen?

Ebenfalls sollen die Chancen und Perspektiven der WHO-Strategie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Männern in der Europäischen Region bei der Konferenz vorgestellt und diskutiert werden.

Beispiele Guter Praxis vermitteln anschauliche Ansätze wie Gesundheits-Websites, Gesundheits-Apps sowie Beratung per Mail oder Chat konkret realisiert werden können. Dabei sollen verschiedene Strategien vorgestellt und im Rahmen eines Parcours direkt mit den Anbietern diskutiert werden. In einem Abschlussinterview zu vorhandenen und zu erwartenden digitalen Innovationen im Gesundheitsbereich werden die Themen abschließend gebündelt und in einen strategischen Gesamtkontext der Digitalisierung eingeordnet.

 

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung und thematische Einführung
Dr. Heidrun Thaiss, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

10:15 Uhr | Grußwort
angefragt: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesministerium für Gesundheit

10:30 Uhr | Neue Impulse für Männergesundheit: Chancen und Perspektiven der WHO Strategie für Europa
Dr. Manfred Huber, WHO Regionalbüro für Europa

11:00 Uhr | Digitalisierung und Qualität: Standards der Gesundheitskommunikation für Männer
Dr. Andreas Waltering, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

11:30 Uhr | Männergesundheit im Digitalzeitalter: Handlungsfelder und Herausforderungen
Prof. Dr. Nicola Döring, Technische Universität Ilmenau

12:00 Uhr | Digitalisierung in der Prävention. Chancen nutzen
Christian Klose, Bundesministerium für Gesundheit

12:30 Uhr | Gesprächsrunde
Sensibilisierung von Männern für Gesundheitsthemen durch digitale Angebote und Medien – Chancen und Risiken

  • Cordula Funke, gq-magazin.de, Onlineredaktion
  • Christian Klose, Bundesministerium für Gesundheit
  • Prof. Dr. Viviane Scherenberg, APOLLON Hochschule Bremen
  • Olaf Theuerkauf, Stiftung Männergesundheit
  • Dr. Andreas Waltering, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

13:30 Uhr | Mittagspause

14:30 Uhr | Gesundheitsförderung und Digitalisierung konkret: Gute Beispiele als Parcours erleben

Station 1
„GeM-App – die wissenschaftlich fundierte Gesundheits-App für den Mann“ – Individuelles Coaching zur Lebensstil-Optimierung
Olaf Theuerkauf, Stiftung Männergesundheit

Station 2
„Ich weiss was ich tu“ – Präventionskampagne und Chat-Beratung für schwule Männer
Tim Schomann, Deutsche AIDS-Hilfe e. V.

Station 3
„Wenn die Gesundheit auf dem Spiel steht – Spielerische Ansätze zur Männergesundheit“ – Gamifikation
Prof. Dr. Robert Lehmann, TU Nürnberg

Station 4
„Moodpath – Dein psychologischer Begleiter“ – App zum Erkennen von Depressionen
Mark Goering, Aurora Health

Station 5
Digitale Gesundheitskommunikation am Beispiel von „Liebesleben“ – Crossmedia-Kampagne zur STI-Prävention
Dr. Johannes Breuer, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

15:45 Uhr | Kaffeepause

16:00 Uhr | Abschlussinterview
Gesundheitsförderung und Digitalisierung: Wo stehen wir heute und was erwartet uns morgen?
Prof. Dr. Viviane Scherenberg, APOLLON Hochschule Bremen
Mark Goering, Aurora Health

16:30 Uhr | Resümee und Schlusswort
Dr. Monika Köster, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

16:40 Uhr | Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.