29. Oktober 2019 Wie können Netzwerke lebendig, partizipativ und wirkungsvoll gestaltet werden? (Ausgebucht!)

 
Erstellt am 04.07.19 von Dirk Gansefort

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Buntentorsteinweg 24/26, 28201 Bremen

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Gesundheitsförderung ist ein komplexes Aufgabenfeld, auf das vielfältige Einflussfaktoren wirken. Daher ist die Zusammenarbeit von Akteuren aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Professionen von besonderer Bedeutung. Ein Netzwerk bietet die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven auf das Thema Gesundheit zusammenzubringen, um Potenziale entsprechend zu entfalten und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Vernetzung ist auch als ein Good Practice-Kriterium in der Qualitätsentwicklung der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung verankert. Gelungene Vernetzung trägt dazu bei, dass gesundheitsförderliche Maßnahmen sich bedarfsgerecht in die bestehende kommunale Angebotslandschaft einfügen. In einer ausgereifteren Form entstehen aus der Zusammenarbeit Synergien, die als kollektive Ressourcen über den Kreis der Netzwerkpartner*innen hinaus Wirkung entfalten können.

Doch wie kann es gelingen, Netzwerkarbeit lebendig, partizipativ und wirkungsvoll zu gestalten? Mit dieser Frage sind Netzwerke häufig konfrontiert, insbesondere dann, wenn sie schon lange aktiv sind. Aber auch zu Beginn einer Zusammenarbeit geht es natürlich darum, die Weichen richtig zu stellen und eine aktive Beteiligung der Netzwerkakteure von Beginn an zu ermöglichen.

Zwei Workshops zum Thema „Netzwerkarbeit“ sollen auf diese und andere Aspekte eingehen. Es werden beispielsweise grundlegende Bausteine der Netzwerkarbeit vermittelt, Moderationstools erprobt und Bezüge zur eigenen Praxis hergestellt.

Die Workshops richten sich sowohl an Akteure, die bereits Erfahrungen im Bereich der Koordination von Netzwerken haben als auch an Akteure, die ein Netzwerk aufbauen möchten. Dabei geht es zum einen um gesundheitsbezogene Netzwerke, zum anderen aber auch um Netzwerke, in denen Gesundheit als Querschnittsthema eine Rolle spielt.

Hinweis: Die Workshops können als Zweitagesfortbildung, aber auch unabhängig voneinander besucht werden.

Programm

Workshop 2

Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr (inklusive Mittagsimbiss)

Im zweiten Workshop stehen insbesondere diese Fragen im Fokus:

  • Welche Haltung kann bzw. sollte ich als Moderator*in einnehmen?
  • Welche Moderationstools für die partizipative Gestaltung von Netzwerken gibt es?
  • Wie kann die Arbeit in langdauernden Netzwerken gelingen?
  • Wie können Netzwerke lebendig gehalten und / oder ggf. wiederbelebt werden?

Referentin
Anita Hüseman, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Organisationsberaterin MODERATION | BERATUNG | THEATER, Hamburg