18. Juni 2019 Gesundheit im Quartier: zum Greifen nah!

 
Erstellt am 02.05.19 von Sophia Gottschall

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Hägewiesen 117, 30657 Hannover

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Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung ausschließlich über die Website "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen" erfolgt: www.gwa-nds.de/civicrm/event/info?id=25&reset=1
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Gesundheitsförderung kann nur vor Ort gelingen – das ist kein Novum mehr. Gesundheitsfördernde Faktoren, wie zum Beispiel vielseitige Erholungs-, Spiel- und Bewegungsflächen sowie gute Nachbarschaftsbeziehungen, beeinflussen die Gesundheit der Bewohner*innen im Quartier nachweislich positiv. Umweltbedingte Gesundheitsrisiken und -belastungen, wie Luftverschmutzung, Lärm oder Stress hingegen, können sich langfristig gesundheitsschädigend auswirken. Gerade Bewohner*innen in sozial benachteiligten Stadtteilen sind diesen höheren Gesundheitsbelastungen verstärkt ausgesetzt, sodass eine sozialraumorientierte Gesundheitsförderung hier von besonderer Bedeutung ist.

Eine Vielzahl von Programmen und Ansätzen wie zum Beispiel „Soziale Stadt“ oder der Leitfaden „Prävention“ haben bereits Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf in den Fokus genommen, um die dort bestehenden Wohn- und Lebensbedingungen und damit die Gesundheit der dort lebenden Menschen zu verbessern. Eine sozialverantwortliche und gesundheitsförderliche Stadtentwicklung kann jedoch nur durch ressortübergreifende und integrierte Handlungsansätze unter Beteiligung der Menschen vor Ort gelingen.

Doch was heißt das konkret? Wie kann integrierte Quartiersentwicklung (mit Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit) Gesundheit befördern? Was heißt es insbesondere für das Programm Soziale Stadt? Wie kann eine ressortübergreifende Strategie aussehen, in der sich bauliche, soziale und gesundheitliche Aspekte ergänzen? Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen stehen im Fokus der Fachtagung.
Direkt im Quartier Sahlkamp in Hannover will die Fachtagung Gesundheit(-sförderung)

  • vor Ort sichtbar machen und stärken,
  • den Dialog und Austausch mit Akteur*innen vor Ort, Multiplikator*innen und Entscheidungsträger*innen ermöglichen und
  • für gemeinsame neue Visionen inspirieren.

 

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung
Harry Grunenberg, Bezirksbürgermeister
Stefanie Nöthel, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
Claudia Schröder, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

10:30 Uhr | Stadtentwicklung für gesunde Quartiere – Anknüpfungspunkte
Timo Heyn, empirica, Berlin

11:00 Uhr | Gesundheitsförderung im Quartier – Anknüpfungspunkte
Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen

11:30 Uhr | Good Practice Beispiele aus Niedersachsen Verknüpfung Soziale Stadt und Gesundheit im Quartier

11:50 Uhr | Mittagspause

12:30 Uhr | Soziale Stadt und Gesundheit(-sförderung) vor Ort entdecken und verstehen
Geführter Rundgang im Sahlkamp

Die Teilnehmenden erleben während eines geführten Rundgangs an jeweils drei Stationen die Projekte im Sahlkamp, die Gesundheit bereits in der Quartiersarbeit leben. Es werden u. a. vorgestellt: Internationale StadtteilGärten, Bildungsladen, Stadtteilbauernhof, Wohnzufriedenheit, Quartiersmanagement, Familienzentrum etc.

15:00 Uhr | Fishbowl mit
Stefanie Nöthel, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
Claudia Schröder, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Björn Sassenhausen, AOK Niedersachsen
Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen
Timo Heyn, empirica, Berlin

16:00 Uhr | Veranstaltungsende

Gesamtmoderation
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. und
Markus Kissling, LAG Soziale Brennpunkte Nds. e. V.


Die Veranstaltung richtet sich an kommunale Akteur*innen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadt­­­­­entwicklung, Krankenkassenvertreter*innen, politische Entscheidungsträger*innen auf Landes- und Kommunalebene sowie an Praxispartner*innen, die direkt in der Gemeinwesen­­arbeit tätig sind. Herzlich eingeladen sind auch Bürger*innen aus dem Stadtteil Sahlkamp.