30. September 2019 Good Practice-Lernwerkstatt: Integriertes Handlungskonzept und Vernetzung (Ausgebucht!)

 
Erstellt am 25.04.19 von Theresa Vanheiden

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Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht! Kriterien aus der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention verstehen und anwenden

Die Good Practice-Kriterien sollen kommunale Multiplikator*innen sowie Fachkräfte aus den Lebenswelten Kita, Schule, Kommune etc. unterstützen, qualitätsgesicherte Projekte und Maßnahmen im Rahmen einer soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.

Im Jahr 2018 haben wir mit dem Qualifizierungsangebot von Lernwerkstätten zu ausgewählten Good Practice-Kriterien gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage möchten wir diese auch im Jahr 2019 weiteren Interessierten zugänglich machen.

Die Good Practice-Kriterien Integrierte Handlungskonzepte und Vernetzung sind zentral, wenn es um eine gemeinsame Strategieentwicklung z. B. im Setting Kommune bzw. Stadtteil/Quartier geht:

Integrierte Handlungskonzepte sind wichtige Steuerungs- und Koordinierungsinstrumente der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie werden kooperativ mit den im jeweiligen Setting zentralen Akteursgruppen oder settingübergreifend entwickelt. Eine Aufgabe integrierter Handlungskonzepte ist dabei, die Angebote und Maßnahmen als Teil integrierter kommunaler Strategien (Präventionsketten) zu entwickeln oder über die gemeinsame Abstimmung eine solche Strategieentwicklung zu befördern.

Vernetzung bezeichnet ein Geflecht von Beziehungen zwischen Personen und/oder Institutionen, die dem Austausch von Informationen, der Ergänzung materieller und nicht-materieller Ressourcen oder auch der Abstimmung gemeinsamer Ziele und Werte dient. Gelungene Vernetzung trägt dazu bei, dass gesundheitsförderliche Ansätze sich bedarfsgerecht in die bestehende kommunale Angebotslandschaft integrieren oder Angebotslücken schließen.

Zur Veranschaulichung der Kriterien werden zusätzlich kommunale Praxisbeispiele eingeladen.

Input und Moderation
Sophia Gottschall, Eva-Magdalena Thalmeier und Theresa Vanheiden Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.