Deutschland hat das drittteuerste Gesundheitswesen der Welt. Gleichzeitig schneiden wir bei der Lebenserwartung und den in guter Gesundheit verbrachten Lebensjahren nur mittelmäßig ab. Investitionen in die Krankenversorgung allein sind scheinbar nicht der Königsweg, um Gesundheit zu fördern. Es braucht umfassendere Strategien, um die Lebenswelten und den Alltag der Menschen gesundheitsförderlich zu gestalten. Hierbei sind alle Politikbereiche gefragt – nicht nur die Ressorts, die „Gesundheit“ im Namen tragen.

Mit der „Impu!se“ Nr. 104 werfen wir einen Blick auf internationale Beispiele, bei denen die Förderung von Gesundheit und Wohlergehen als Aufgabe aller Politikbereiche durch integrierte, intersektorale Strategien und eine politische Rahmensetzung umgesetzt wird. Wir konnten internationale Autor*innen gewinnen, deren englische Originaltexte Sie in der ersten zweisprachigen Ausgabe der Impu!se finden. Übersetzungen der Artikel finden Sie in der deutschsprachigen Ausgabe dieses Heftes.