Gesundheitspotenziale und -ressourcen von beschäftigten Menschen mit Behinderungen in der WfbM zu fördern, Handlungsfähigkeiten für die Gestaltung gesunder Lebensbedingungen und -weisen zu stärken sowie gesundheitliche Risiken im Arbeitsumfeld zu reduzieren, ist das Ziel des Projektes „Gesundheitsförderung und Prävention in Werkstätten für Menschen mit Behinderung“.

Das Projekt fokussiert sich primär auf das Setting WfbM in Bersenbrück. Auftraggeber sind die Gemeinnützigen Werkstätten GmbH (mit Einbindung der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück). Darüber hinaus, sollen aber auch die Schnittstellen zu anderen Bereichen (Wohnheim/Ambulant betreutes Wohnen) in den Blick genommen werden, um mögliche Wechselwirkungen zwischen den Lebenswelten aufzudecken und ggf. Aktivitäten zu verzahnen. Langfristiges Ziel ist es beschäftigte Menschen mit geistiger Behinderung, welche in der WfbM der Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück tätig sind, zu befähigen Angebote mit gesundheitspräventivem Charakter selbstständig zu erkennen und wahrzunehmen. Die Selbstbefähigung und ein breites Angebot verschiedener Maßnahmen sind dabei vordergründig.

Perspektivisch soll ein Konzept mit praktischen Handlungsoptionen und leicht umsetzbaren Modulen entstehen, die auch von anderen Trägern der Behindertenhilfe genutzt werden können.

Seit Juli 2018 begleitet die LVG & AFS die Gemeinnützigen Werkstätten GmbH (mit Einbindung der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück) im Rahmen von Prozessbegleitung bei der Umsetzung des Projektes „Gesundheitsförderung und Prävention in Werkstätten für Menschen mit Behinderung“. Die LVG & AFS begleitet bei der Umsetzung vor Ort und ist Teil der Steuerungsgruppe. Sie berät zu den Prinzipien der Gesundheitsförderung in Lebenswelten und unterstützt die Planung und Umsetzung des Projektes bis hin zur Evaluation. 

Das Projekt wird gefördert von den GKV nach § 20a SGBV (Gesundheitsförderung und Prävention für vulnerable Zielgruppe in nichtbetrieblichen Lebenswelten).

Geplante Laufzeit
Juli 2018 bis Juni 2021