Menschen treffen tagtäglich gesundheitsrelevante Entscheidungen. Eine ausgeprägte Gesundheitskompetenz kann dazu beitragen, die Entscheidungen so zu treffen, dass sie die eigene Gesundheit fördern und Krankheit vorbeugen. Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat Schwierigkeiten im Umgang mit gesundheitsrelevanten Informationen.

Insbesondere chronisch Kranke, ältere Menschen, Menschen mit geringer Bildung, Menschen mit Lese- und Schreibschwäche und Menschen mit Migrationshintergrund sind davon betroffen. Es wird vermutet, dass eine unzureichende Gesundheitskompetenz mit einem schlechteren Gesundheitszustand, einem ungesünderen Gesundheitsverhalten und einem erhöhten Sterberisiko einhergehen. Bis 2018 soll nun ein nationaler Aktionsplan zur Förderung der Gesundheitskompetenz erarbeitet werden. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen diskutieren, welche Schritte notwendig sind, um Menschen darin zu befähigen, sich selbstbestimmt im Gesundheitssystem bewegen zu können. Wie können sie die eigenen gesundheitsrelevanten Entscheidungen so treffen, dass sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken?

Veranstaltungsflyer >>

Programm

10:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

11:00 Uhr | Begrüßung

11:15 Uhr | Statement Dr. Peter Wüst, Landespatientenschutzbeauftragter I Vortrag

11:30 Uhr | Statement Dr. Gabriele Seidel, Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover I Vortrag

11:45 Uhr | Statement Gunnar Meinert, Techniker Krankenkasse I Vortrag

12:00 Uhr | Diskussion mit den Referierenden unter Einbezug des Publikums

13:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation
Thomas Altgeld, LVG & AfS Nds. e. V.