Von der digitalen Mediennutzung bis Hirndoping

Das Thema Sucht und Substanzkonsum hat für Berufsbildende Schulen und Ausbildungsbetriebe nicht an Aktualität verloren. Sucht und Substanzkonsum ist ein neues und altes Thema zugleich. Die entscheidenden Fragen lauten: Welche Entwicklungen und neuen Herausforderungen sind heute zu verzeichnen? Wie wird es weiter voran gehen? Wie können präventive Aktivitäten an Berufsbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben aussehen?

Die Tagung soll dazu beitragen, für das Thema Sucht und Substanzkonsum mit den bestehenden und zu erwartenden Herausforderungen zu sensibilisieren. Es geht um die Fragen: Welche Unterstützungsstrukturen bestehen in Berufsbildenden Schulen und Betrieben bei der Suchtprävention bereits bzw. sollen noch aufgebaut werden? Welche Erfahrungen wurden bereits an Berufsbildenden Schulen gemacht? Welche Erfahrungen bestehen auf Seiten der Arbeitgeber?

Um diese und weitere Fragen geht es bei der Tagung. Nutzen Sie die Chance sich zu informieren, von Erfahrungen anderer zu profitieren und Kontakte zu knüpfen. Herzlich eingeladen sind alle, die an berufsbildenden Schulen tätig sind, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Interessierte.

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Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Grußworte
Cornelia Frerichs, Leiterin des Referates für die schulische Berufsbildung im Bereich Wirtschaft, Gesundheit und Soziales sowie IuK-Technologien, Niedersächsisches Kultusministerium
Andreas Schönhalz, Landesgeschäftsführer Niedersachsen, IKK classic

10:30 Uhr | Neue Drogen – neue Süchte? Überblick über aktuelle Entwicklungen, Prävalenzen und Präventionsstrategien bei jungen Erwachsenen
Ricarda Henze, Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS) | Abstract

11:15 Uhr | „Mediale Sucht“: Auswirkungen auf den Arbeits-/ Ausbildungsplatz
Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen | Abstract

12:00 Uhr | Pause

12:15 Uhr | Schneller, besser drauf und wacher? Hirndoping in Schule und Beruf
Dr. Frauke Jahn, Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Abteilung Forschung und Beratung, Dresden | Abstract

13:00 Uhr | Mittagspause

14:00 Uhr | Thementische: Gesprächsrunde 1

1
MOVE – Motivierende Kurzintervention. Mit Drogen konsumierenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Gespräch kommen und die Veränderungsbereitschaft fördern und unterstützen | Abstract
Gastgeberinnen:
Ricarda Henze, NLS, und
Claudia Mierzowsky, Drogenhilfe Hildesheim gGmbH

2
Möglichkeiten und Grenzen für Ausbilder und Arbeitgeber/Innen | Abstract
Gastgeberin:
Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen

3
Systematische Frühintervention im Kontext von illegalem Substanzgebrauch an Schulen | Abstract
Gastgeber:
Henning Fietz, Bereichsleitung Prävention, Anonyme Drogenberatung, Delmenhorst

4
Ständig am Smartphone? Dauernd im Netz? Ist das normal? Wir sagen es Ihnen - anonym und kostenlos!  | Abstract
Gastgeber:
Christian Krüger, Drobs Hannover – Fachstelle für Sucht und Suchtprävention

14:45 Uhr | Thementische: Gesprächsrunde 2

15:30 Uhr | Resümee

16:00 Uhr | Verabschiedung

Moderation
Jan Kreie, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.