2. Bundeskonferenz Frauengesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit

Gesellschaftlicher Wandel, steigende persönliche und gesellschaftliche Anspruchshaltungen sowie zunehmend komplexere Rollenbilder einer als "modern" geltenden Frau, können immer häufiger zu (Stress-)Belastungen und in der Folge auch zu psychischen Erkrankungen führen. Im Mittelpunkt der 2. Bundeskonferenz Frauengesundheit steht daher die psychische Gesundheit von Frauen in der Lebenslaufperspektive.

Durch Vorträge, Fischbowl-Diskussionen und weiteren fachlichen Austausch wird ergründet, wo Ressourcen und Verbesserungspotenziale liegen können. Posterpräsentationen von erfolgreichen Praxisprojekten der Gesundheitsförderung sollen zur Weiterentwicklung frauengerechter Angebote anregen.

Zielgruppe der Bundeskonferenz Frauengesundheit sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Frauen arbeiten – in Projekten, Beratungsstellen, im Stadtteil und in der gesundheitlichen Versorgung.

Die Konferenz wird durch eine visuelle Live-Dokumentation (Graphic Recording) begleitet. Wir laden Sie herzlich ein, sich in die Weiterentwicklung frauengerechter Angebote zur Gesundheitsförderung einzubringen!

Veranstaltungsflyer >>

Programm

10:00 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:30 Uhr | Begrüßung
Dr. med. Heidrun Thaiss, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln

10:45 Uhr | Grußwort
Ingrid Fischbach, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin

11:00 Uhr | Psychische Erkrankungen bei Frauen – ein Megatrend? | Vortrag
Prof. Dr. Eva Rasky, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Medizinische Universität Graz | Abstract

11:30 Uhr | Psychische Gesundheit unter frauenspezifischen Aspekten im Lebensverlauf | Vortrag
Prof. Dr. Anke Rohde, Gynäkologische Psychosomatik, Universitätsklinikum Bonn | Abstract

11:50 Uhr | Wie lässt sich das Konzept der Resilienzförderung bei Frauen unterschiedlicher Altersgruppen praktisch umsetzen? – Fachgespräch mit drei Praktikerinnen
Dr. Annegret Gutzmann, Frauenärztin und Psychotherapeutin, Köln
Maria Zemp, Referentin für Traumaarbeit, freie Mitarbeiterin von medica mondiale, Euskirchen
Prof. Dr. Anke Rohde, Gynäkologische Psychosomatik, Universitätsklinikum Bonn

12:20 Uhr | Einführung zur Postersession

12:30 Uhr | Mittagsimbiss
mit Postersession „Mädchen und Frauen stark machen“

Präsentation von Projekten und Regelangeboten, die die psychische Gesundheit von Mädchen und Frauen stärken.

13:45 Uhr | Bewegungseinheit Aikido zur Selbstverteidigung und -stärkung
Margret Schnetgöke, Frauenberatungsstelle FrauenLeben e. V., Köln

14:00 Uhr | Wissenschaft trifft Praxis – Parallele Fishbowls

Fishbowl 1
Psychische Gesundheit von Müttern
Wissenschaft: Dr. Stefanie Sperlich, Medizinische Hochschule Hannover
Praxis: Anne Schilling, Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk, Berlin

Fishbowl 2
Frühzeitige Erkennung von psychischen Erkrankungen
Wissenschaft: Prof. Dr. Claudia Hornberg, Kompetenzzentrum Frauen & Gesundheit NRW, Bochum und Fakultät Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
Praxis: Prof. Dr. med. Gudrun Schneider, Universitätsklinikum Münster, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Fishbowl 3
Psychische Gesundheit und Körper
Wissenschaft: PD Dr. Ada Borkenhagen, Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg
Praxis: Dr. Maike Monhof-Führer, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie und Fachärztin für Allgemeinmedizin, Remscheid

Fishbowl 4
Migration und psychische Gesundheit
Wissenschaft: Prof. Dr. Theda Borde, Alice Salomon Hochschule, Berlin
Praxis: Susan Bagdach, Interkulturelles Frauen- und Mädchen- Gesundheitszentrum IFMGZ Holla e. V., Köln

15:30 Uhr | Kaffeepause

15:45 Uhr | Bericht aus den Fishbowls und Diskussion im Plenum

16:15 Uhr | Schlusswort
Dr. Monika Köster, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln

16:30 Uhr | Veranstaltungsende

Moderation: Ulrike Hauffe, Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau