Durch das am 18.06.2015 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Präventionsgesetz werden den Krankenkassen jährlich sieben Euro pro Versicherten für die Präventionsarbeit zur Verfügung gestellt.  Dieses Mehr an Geld ist für einen verstärkten Ausbau der Leistungen von Krankenkassen im Bereich der lebensweltbezogenen Prävention, beispielsweise in Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen und im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung bestimmt.

Insgesamt erkennt das Gesetz Prävention und Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Dadurch wurde eine Grundlage für stärkere Kooperationen zwischen Sozialversicherungsträgern, Ländern und Kommunen geschaffen. Die Zusammenarbeit dieser Akteure muss nun durch fördernde Strukturen ermöglicht werden.

Im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen dabei die Fragen nach möglichen Konsequenzen für Bremen.

  • Welche Auswirkungen hat das neue Gesetz auf die etablierten Präventionsstrukturen in unserer Stadt?
  • Wie wird sich die qualitativ hochwertige Präventionsarbeit verändern?

Lassen Sie uns gemeinsam darüber diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Programm

17:30 Uhr | Anmeldung

18:00 Uhr | Begrüßung und Einleitung
Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der BARMER GEK Niedersachsen / Bremen

18:15 Uhr | IMPULS I – Die Politik
Bewährtes stärken, Neues etablieren – Was bedeutet das Gesetz für Bremer Strukturen?
Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen

18:30 Uhr | IMPULS II – Die Praxis
Das Präventionsgesetz aus Sicht der Landesvereinigung für Gesundheit: Chancen und potentielle Stolpersteine für Bremen
Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

18:45 Uhr | Politik und Praxis im Gespräch: | Diskussionsergebnisse
Moderierte Diskussion und Fragen des Publikums

19:30 Uhr | Ende
der Veranstaltung mit anschließendem Imbiss

Moderation
Beate Hoffmann, Bremer Medienbüro