Eine gemeinsame Herausforderung

Inklusion ist kein völlig neues Thema für die berufliche Bildung, doch es gewinnt zunehmend an Bedeutung. Spätestens ab dem Schuljahr 2018/19 sind auch die berufsbildenden Schulen verpflichtet, allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu ermöglichen. Es sollen inklusive Bildungsstrukturen in den Handlungsfeldern der vorberuflichen Bildung, der Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung aufgebaut werden.

Wie kann Inklusion an berufsbildenden Schulen und am Arbeitsplatz gelingen und wie bleiben alle Beteiligten auf dem Weg dahin gesund? Gibt es Ressourcen, die sich gezielt nutzen und weiter ausbauen lassen? Mit welchen Belastungen ist zu rechnen? Welche Unterstützungsstrukturen bestehen bereits bzw. sollten noch geschaffen werden? Welche Erfahrungen wurden bereits an einzelnen, ausgewählten berufsbildenden Schulen gemacht? Welche Erfahrungen bestehen auf Seiten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber?

Um diese und weitere Fragen geht es bei der Tagung. Nutzen Sie die Chance sich zu informieren, von Erfahrungen anderer zu profitieren und Kontakte zu knüpfen. Herzlich eingeladen sind alle, die an berufsbildenden Schulen tätig sind, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Interessierte.

Das Rahmenprogramm gestaltet Improkokken – ein Improvisationstheater, bei dem die Teilnehmenden die Ideen liefern, die auf der Bühne umgesetzt werden.

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Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Grußworte
Erika Huxhold, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung, Niedersächsisches Kultusministerium
Michael Koch, Hauptgeschäftsführer, Landesvertretung der Handwerkskammer

10:30 Uhr | Die Einführung der Inklusion in der Berufsbildung – Erfahrungen und Hinweise aus dem TIM-Projekt
Tilman Zschiesche, Institut für berufsbezogene Beratung und Weiterbildung (ibbw-consult), Göttingen

11:15 Uhr | Auf dem Weg zur inklusiven Berufsbildung – Erste Erfahrungen und Aussichten der Georg-Sonnin-Schule
Hermann Rollwage, BBS II Lüneburg

11:45 Uhr | !nkA – Der Mehrwert einer dualen Ausbildung für Jugendliche mit Behinderungen
Annetraud Grote, Paul-Ehrlich-Institut, Langen

12:30 Uhr | Diskussion
mit Tilman Zschiesche, Hermann Rollwage und Annetraud Grote

13:00 Uhr | Mittagspause

14:00 Uhr | Thementische: Gesprächsrunde 1

1 Wenn es an meine Grenze geht … Inklusion in den berufsbildenden Schulen – Chancen und Herausforderungen gleichermaßen
Gastgeber:
Karsten Eichenseher, Berufsbildende Schulen 1, Leer

2 Zusammenarbeit von Berufsschul- und Förderschullehrkräften im Inklusions- und Kooperationsprozess als Möglichkeit einer gesundheitsförderlichen Unterstützungskultur
Gastgeber:
Ulrich Eckhard, Schule am Knieberg, Lüneburg

3 Inklusion in der Ausbildung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst – Herausforderung und Chance zugleich!
Gastgeberin:
Cornelia Grünig, Fachseminar Sonderpädagogik für berufsbildende Schulen, Stade

4 „Einfach machen“ – Vorstellen von Praxisbeispielen der Inklusion in Betrieben und Einrichtungen
Gastgeberinnen:
Christa Hallmann-Rosenfeldt und Heinke Blankenforth, Landwirtschaftskammer Niedersachsen

5 Erfahrungen im betrieblichen Alltag: Austausch mit einem Handwerksmeister über Herausforderungen und Chancen von Inklusion
Gastgeber:
Klaus Berg, Malerbetrieb Berg, Nordstemmen

6 Chefsache Inklusion
Gastgeber:
Harald Schlieck, Handwerkskammer Osnabrück-Emsland- Grafschaft Bentheim

14:45 Uhr | Thementische: Gesprächsrunde 2

15:30 Uhr | Resümee / Improkokken

16:00 Uhr | Verabschiedung

Moderation
Jan Kreie, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.