Menschen mit schwerer Demenz verlieren oft ihre Gehfähigkeit, die Fähigkeit stabil zu sitzen, verbal zu kommunizieren und sich adäquat zu ernähren. Reizarmut hat in dieser Situation negative Auswirkungen auf Körper und Seele und den weiteren Verlauf der Erkrankung. In diesem Seminar sollen die individuellen, milieubezogenen und strukturellen Ressourcen für eine würdevolle Begleitung aufgespürt und auf die stationäre und häusliche Umgebung übertragen werden. Es geht darum, Menschen in dieser Phase der Demenz basale Anregungen, Geborgenheit und Freude zu geben. Dabei sollen auch die eigene Bedürfnislage und die der Angehörigen in dieser schwierigen Phase Berücksichtigung finden.

Arbeitsweise
Inhaltliche Inputs, Einbeziehung individueller Fragestellungen und Probleme, Fallarbeit, kollegialer Austausch und Reflektion

Teilnehmende
Beschäftigte in der ambulanten, teilstationären und stationären Altenpflege, Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und Beratungsstellen

Ort
Tagungshaus St. Clemens, Leibnizufer 17 b (Eingang v. Kirchplatz St. Clemens), 30169 Hannover

Dozentin
Diana Frank, Pädagogin, Supervisorin, Qualifikation zur Heimleitung in der Altenpflege

Teilnahmegebühr
140 Euro

Anmeldeschluss
04. Mai 2015