Das Eingliederungsmanagement (BEM) wird erst nach Erkrankungen wirksam. Jeder BEM-Fall, der vermieden wird, ist ein Gewinn für die Person und für den Betrieb. Eine präventive Eingliederung soll arbeitsbedingte Erkrankungen vermeiden, indem die Arbeit so gestaltet wird, dass sie ausführbar, schädigungslos und erträglich ist. Eine Ausrichtung am Konzept der Arbeitsfähigkeit wird durch eine Beurteilung der individuellen Möglichkeiten im Verhältnis zu den Arbeitsanforderungen gestützt.


In Ergänzung zur Gefährdungsbeurteilung können in Gesprächen mit Beschäftigten die Beanspruchungen und Ressourcen erhoben sowie die Bedarfe zur Förderung der Arbeitsfähigkeit erkundet werden.

Im Seminar werden geeignete Instrumente wie Arbeitsbewältigungs-Coaching® und Wertschätzende Dialoge in ihren Grundlagen vermittelt und durch die Teilnehmenden aktiv erprobt. Sie ermöglichen eine systematische Personalpflege und die Förderung der Arbeitsfähigkeit. Möglichkeiten zur betrieblichen Anwendung werden geklärt.

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Informationen

Arbeitsweise
PowerPoint-Präsentation, Übung zum wertschätzenden Dialog, Diskussion und Erfahrungsaustausch

Teilnehmende
Führungskräfte der Altenpflege

Ort
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstraße 33, 30159 Hannover

Dozent
Alexander Frevel, Beratung zur Arbeitsfähigkeit im demografischen Wandel Hamburg

Teilnahmegebühr
195 Euro (inkl. Getränke und Mittagessen)

Anmeldeschluss
30. März 2015