Partizipation gehört zu den Schlüsselkriterien für Qualität in den Frühen Hilfen und in der Gesundheitsförderung. Doch wie kann eine beteiligungsfreundliche Atmosphäre in Angeboten der Frühen Hilfen für Kinder und ihre Familien geschaffen werden? Wie lässt sich dies konkret in der alltäglichen pädagogischen Arbeit umsetzen? Welche Rahmenbedingungen sind dafür erforderlich? Welche Anforderungen werden dabei an die Fachkräfte und ihrer Haltung gegenüber den Zielgruppen gestellt? Von welchen Projekten und Modellen können wir lernen? Welche Partizipationsmethoden eignen sich, und wie können Fachkräfte die erforderliche wertschätzende Haltung entwickeln? Welche Unterstützung benötigen Sie dazu?


Das Fachgespräch bietet die Möglichkeit, auf Expertinnen und Experten aus Jugendhilfe und Gesundheitswesen zu treffen und das Thema aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zu beleuchten. Auf Grundlage von Vorträgen und Diskussionsrunden sollen Erkenntnisse zur Umsetzung einer Beteiligung von Eltern in den Frühen Hilfen gesammelt und geordnet werden.

Wegen der besonderen Chance voneinander zu lernen und die jeweils andere Disziplin sowie deren Methoden und Möglichkeiten besser kennenzulernen, sind Fachkräfte aus den verschiedenen Praxisfeldern der Frühen Hilfen eingeladen.

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Programm

09:00 Uhr | Anmeldung

10:00 Uhr | Begrüßung
Mechthild Paul, Nationales Zentrum Frühe Hilfen

10:15 Uhr | Partizipation – eine Erfolgsgeschichte | Vortrag
Dr. Remi Stork, Institut für Partizipation und Bildung, Kiel

10:45 Uhr | „Sprache reicht zur Verständigung nicht aus“
(B. Brecht) – Dialogische Haltung in den Frühen Hilfen
| Vortrag
Elisabeth Helming, Deutsches Jugendinstitut München

11:15 Uhr | Kaffeepause

11:30 Uhr | Fishbowl-Diskussion mit
Dr. Remi Stork, Institut für Partizipation und Bildung, Kiel
Elisabeth Helming, Deutsches Jugendinstitut München
Mechthild Paul, Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Gabriele Biehl, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen,Hamburg-Nord & Familienhebamme
Dr. Michael Barth, Universitätsklinikum Freiburg

Moderation
Mareike Claus, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

13:00 Uhr | Mittagspause

14:00 Uhr | „Click!“ – eine spielerische Intervention
Kompanie Kopfstand, Berlin

14:30 Uhr | Parallele Diskussionsrunden

1 „Elternbeteiligung – wie geht das?“
Erste Erfahrungen mit Möglichkeiten und Herausforderungen in der praktischen Umsetzung
Gabriele Biehl, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen, Hamburg-Nord & Familienhebamme
Petra Hofrichter, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG e. V.)

2 „Verstehen und Verstanden werden – Was hilft und was hindert?“
Elisabeth Helming, Deutsches Jugendinstitut München

3 „Erfolgreiche Partizipation will gelernt sein und braucht Rahmenbedingungen, um verwirklicht zu werden“ | Vortrag
Eva Sandner, Peaceful Solutions, München

4 Eltern als aktive Gestalter in der Begegnung mit Expertinnen und Experten | Vortrag
Dr. Michael Barth, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg

16:30 Uhr | Abschlusspräsentation

17:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation
Dr. Antje Richter-Kornweitz, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.