Fragen und Antworten zur Männergesundheit
2. Männergesundheitskongress

Am 28.03.2014 wird in Berlin der 2. gemeinsame Männergesundheitskongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit stattfinden.


Für die meisten Männer ist Gesundheit im Alltag kaum ein Thema, solange sie sich gesund fühlen und keine Beschwerden verspüren. Doch was ist, wenn man(n) erkrankt? Welche Herausforderungen ergeben sich, wenn der „Mann in den besten Jahren“ krank wird? Kennt der Indianer doch Schmerz? Fragen und Antworten zu männerspezifischen Gesundheitsthemen stehen im Fokus
des Kongresses, es geht um Gesundheitskompetenz und informierte Entscheidung. 

Hier setzt auch das Männergesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an. Die Zugriffszahlen zeigen, dass ein hoher Bedarf an aktuellen und verlässlichen männerspezifischen Gesundheitsinformationen besteht. Die Rückmeldungen und Fragen der Nutzer, die über das Portal  an die BZgA gerichtet werden, haben die Schwerpunktsetzung des Kongresses maßgeblich beeinflusst: Expertinnen und Experten der Männergesundheit greifen Fragen auf, die Männer bewegen.

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus allen relevanten Bereichen der Männergesundheit und Gesundheitsförderung.

Veranstaltungsflyer >>

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Eröffnung
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

10:15 Uhr | Grußwort
Staatssekretär Lutz Stroppe, Bundesministerium für Gesundheit

10:30 Uhr | Gesund durch die besten Jahre!
Prof. Dr. Lothar Weißbach, Stiftung Männergesundheit

11:00 Uhr | Diagnose Krebs – Wo steht Man(n)?
Prof. Dr. Theodor Klotz, Klinikum Weiden, Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie

11:30 Uhr | Liefern medizinische Apps die (richtigen) Antworten für Männer?
Kai Kolpatzik, MPH, EMPH,  AOK Bundesverband, Abteilung Prävention

12:00 Uhr | Mittagspause

13:00 Uhr | Welche Hinweise liefern aktuelle Daten und Fakten zur Männergesundheit?
Anne Starker, Robert Koch-Institut

13:15 Uhr | Podiumsdiskussion: Potenziale in der Männergesundheit erkennen und nutzen
Prof. Dr. Ingo Froböse, Deutsche Sporthochschule Köln
 Prof. Dr. Theodor Klotz, Klinikum Weiden, Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie
Dr. Ellen Kuhlmann, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Dr. Horst Peretzki, Bundesministerium für Gesundheit
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

14:15 Uhr | Kaffeepause

14:30 Uhr | Parallele Fachforen

Fachforum 1
Wo finde ich was? – Orientierung im Gesundheitswesen


Kooperationen zwischen Medizin und Selbsthilfe im Themenfeld Prostatakrebs

Hanns-Jörg Fiebrandt, SHG Prostatakrebs Berlin-Mitte / Vorstand Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V.

Qualität durch Transparenz – Das afgis-Konzept
Raimund Dehmlow, Aktionsforum Gesundheitsinformations-system (afgis) e. V.

Die UPD – Unabhängige Patientenberatung Deutschland – stellt sich vor
Elke Anna Eberhard, UPD Bundesgeschäftsstelle,
Karin Freese, RBS Bielefeld

Moderation: Martin Schumacher, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. 

Fachforum 2
Wie Männern in der Krise begegnen?


Die Bielefelder Krisenkarte – ein niederschwelliges, geschlechtsspezifisches Kontaktangebot für Männer
Andreas Haase, Kommunale Gesundheitskonferenz Bielefeld, AG „Jungen- und Männergesundheit“

Konkrete Hilfestellung statt Selbstbespiegelung – Tagesklinik für Männer
Dr. Michael Hettich, Klinikum Wahrendorff, Sehnde

Doing Gender with Drugs!
Prof. Dr. Heino Stöver, Fachhochschule Frankfurt am Main

Moderation: André Karger, Universitätsklinikum Düsseldorf

Fachforum 3
Was brauche ich? – Männliche Lebenslagen und Gesundheit


Männliche „Selbstoptimierung“ durch Substanzkonsum im Breiten- und  Freizeitsport – Wie kann präventiv gearbeitet werden?   
Dr. Mischa Kläber, Deutscher Olympischer Sportbund

Verstehen Sie mich? – Gesundheitsberatung für Männer mit Migrationshintergrund
Romeo Bissuti, MEN Männergesundheitszentrum, Wien

Wenn Männer „männlich“ pflegen – Chancen und Grenzen
Prof. em. Dr. Manfred Langehennig, Fachhochschule Frankfurt am Main

Moderation: Stephanie Schluck, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.

16:00 Uhr | Kaffeepause

16:15 Uhr | Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben
Sven Hannawald, mehrfacher Weltcup-Sieger im Skispringen

16:45 Uhr | Resümee und Schlussworte
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

17:00 Uhr | Veranstaltungsende

Moderation
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.