Das diesjährige Sommer-Forum Generationendialog nimmt als Schwerpunktthema die generationenfreundliche Kommune in den Blick. So werden u. a. Gemeinschaftliche Wohnformen, Freiwilligenarbeit & Generationenbeziehungen, Nachhaltigkeit / Generationengerechtigkeit sowie Gesundheit / Bewegung / Ernährung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Die Veranstaltung wird in Gesprächsforen, Exkursionen und einer abschließenden Podiumsdiskussion einen Bogen schlagen, der alle involvierten kommunalen Ebenen – von der Arbeit der Praktikerinnen und Praktiker bis zu der der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister – miteinander ins Gespräch bringt.


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Programm

18. August 2011

13.00 Uhr | Anreise und Anmeldung/Imbiss

14.00 Uhr | Begrüßung mit musikalischer Untermalung
Stefan Grüttner, Hessischer Sozialminister
Oliver Quilling, Landrat des Landkreises Offenbach
Frieder Gebhardt, Bürgermeister der Stadt Langen
Kornelia Folk, BMFSFJ, Referentin für Engagementpolitik, Stärkung der Zivilgesellschaft
Mirko Schwärzel, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Teams des Projektebüros „Dialog der Generationen“ und des Diakonischen Werkes Offenbach-Dreieich-Rodgau

15.30 Uhr | Kaffeepause

16.00 Uhr | „Die Jugend von gestern und vorgestern und die Alten von morgen und übermorgen!“
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ursula Lehr, BAGSO-Vorsitzende und Bundesministerin a.D.

16.45 Uhr | Spielerisch ankommen in Langen
Animation: Simone Wrede

17.55 Uhr | Organisatorisches

18.00 Uhr | Pause

19.00 Uhr | Abendessen

20.00 Uhr | Abendprogramm
in der Aula der Adolf-Reichwein-Schule Langen mit Überraschungsgästen und der Verleihung des Generationendialog-Preises 2011

19. August 2011

9.00 – 9.30 Uhr | Bewegt in den Tag
Simone Wrede

9.30 – 12.00 Uhr | Sieben Foren

Forum 1 – Gemeinschaftliche Wohnformen

Gemeinschaftliche Wohnformen sind attraktive Alternativen in einer von Vereinzelung und Veränderungsdynamik geprägten Gesellschaft. Forum 1 thematisiert Erwartungshaltungen, Gruppenprozesse und Grenzen der Belastbarkeit und stellt die Frage, wie Kommunen Wohngruppen als Anreger sozialer Netze stärken können.

Begrüßung und Impulse

1. Gruppenprozesse und Gruppenfindung

2. Nachbarschaften und tragende Netze

3. Kommunale Fördermaßnahmen

Moderation: Gregor Jekel, DIFU Berlin

Impulsgeber: Regina Meyer, Freie Altenarbeit Göttingen e.V.; Helene Rettenbach; PlanWerkStadt Wiesbaden; Rolf Novy-Huy, Stiftung trias Hattingen

Forum 2 – Schule und Generationenprojekte

Die Situation von Generationenprojekten an Schulen ist uneinheitlich und abhängig von vielen Variablen. Wir wollen einen Blick werfen auf Voraussetzungen und Erfolgsbedingungen, auf die Rollenverteilung zwischen Schulen, externen Anbietern und kommunalen Partnern.

Begrüßung und Impulse

1. Schulentwicklung durch Generationenprojekte

2. Rollen- und Aufgabenverteilung zwischen Freiwilligen, Schulen und Mittlerorganisationen (Freiwilligenagenturen u.a.)

3. Kommunale Verantwortungsgemeinschaften im Übergang Schule-Beruf

Moderation: Martina Geßner, Diakonisches Werk OffenbachDreieich-Rodgau

Impulsgeber: Dr. Wolfgang Strotmann, August-Claas-Schule, Harsewinkel; Frank Mayer, Freiwilligen-Agentur Bremen; Klaus-Peter Martin, Jugendbüro Neu-Isenburg

Forum 3 – Freiwilligenarbeit & Generationenbeziehungen

Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros sind auf kommunaler Ebene wichtige Anlaufstellen für Bürger/innen aller Generationen. Thematisiert werden soll, wie ein stärkeres Miteinander der Generationen innerhalb und durch die Freiwilligenarbeit gefördert werden kann.

Begrüßung und Impulse

1. Freiwilligenagenturen (FWA) und Seniorenbüros (SB) als Orte der Begegnung der Generationen in der Kommune

2. Freiwilligkeit als unverzichtbares Prinzip in Generationenprojekten

3. Rolle der FWA und SB in intergenerativen Projekten

Moderation: Hans Lucas, Ehrenamtsagentur Kreis Offenbach

Impulsgeber: Sigrid Jakob, Freiwilligenzentrum Offenbach; Julia Sipreck, Büro Aktiv in Frankfurt/M.; Hans Lucas, Ehrenamtsagentur Kreis Offenbach

Forum 4 – Kommunale Mehrgenerationenkonzepte

Das Leitbild der „Stadt für alle Generationen“ wird zunehmend attraktiv für Kommunen. Wie bereiten sie sich auf den demographischen Wandel vor, welche Qualifizierungsansätze sind erkennbar, wie findet Bürgerbeteiligung statt

Begrüßung und Impulse

1. Strategiekonzepte für den demographischen Wandel

2. Qualifizierung für Quartier und Nachbarschaft

3. Familienfreundliches Langen

Moderation: Susanne Besch

Impulsgeber: Marion Prell, Beigeordnete der Stadt Langenfeld; Gabi Hangartner, Generationenakademie des MIGROS Genossenschafts-Bundes, Zürich u.a.

Forum 5 – Mehrgenerationenhäuser und Freiwilligendienste aller Generationen

In drei großen Bundesprogrammen werden auf Bundes- und Länderebene mögliche Kooperationen und Synergien diskutiert. Die Mehrgenerationenhäuser sind von ihrer Programmatik her bereits als Teil kommunaler Netzwerke zu sehen. Darüber hinaus möchten wir die Anschlussfähigkeit der Freiwilligendienste aller Generationen und des neuen Bundesfreiwilligendienstes in kommunalen Kontexten erläutern.

Begrüßung und Impulse

1. Mehrgenerationenhäuser als Orte der Begegnung in der Kommune

2. Freiwilligendienste aller Generationen - ein verbindliches Profil in vielfältigen Einsatzfeldern

3. Freiwilligendienste innerhalb der Engagementlandschaft

Moderation: Katja Schluzy, Servicestelle Mehrgenerationenhäuser Berlin

Impulsgeber: Patricia Goetz, Diakonisches Werk OffenbachDreieich-Rodgau; Katja Kirsch, Mehrgenerationenhaus Marburg; Ingrid Pontzen, Diakonisches Werk in Hessen und Nassau e.V.

Forum 6 – Nachhaltigkeit/Generationengerechtigkeit

Das Erdbeben in Japan hat die Welt erschüttert. Seit dem 11. März 2011 werden viele bislang unbeantwortete Fragen neu und drängender gestellt. Die veränderte Situation mobilisiert selbst Menschen, die sich nie zuvor engagiert haben. Was bedeutet vor diesem Hintergrund, global zu denken und lokal zu handeln?

Begrüßung und Impulse

1. Energieversorgung – ein Generationenthema

2. Engagement und Bewusstseinswandel

3. Kommunale Basis für Nachhaltigkeit

Moderation: Volker Amrhein

Impulsgeber: Boris Kühn, Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen; Kerstin Veigt/Paulander Hausmann, Ökumenische Initiative Eine Welt, Erd-Charta Koordinierungsstelle

Forum 7 – Gesundheit, Bewegung, Ernährung

Eine allgemein höhere Lebenserwartung und verbesserte Gesundheitssituation haben ihren Anteil an den sich wandelnden Altersbildern. Die Unterschiedlichkeit der Lebensumstände hat jedoch starken Einfluss auf die individuelle Gesundheit.

Das Forum widmet sich dem Zusammenhang von Teilhabemöglichkeiten und Gesundheit.

Begrüßung und Impulse

1. Generationendialog als Gesundheitsförderung

2. Demographie und Gesundheit

3. Kommunale Gesundheitsförderung

Moderation: Martin Schumacher, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Impulsgeber: Tania-Aletta Schmidt, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.; Carolin Becklas, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE); Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE)

12.00 – 13.30 Uhr | Mittagspause

13.30 – 14.30 Uhr | Blitzlichter aus den Gesprächsforen

14.30 – 15.00 Uhr | Kaffeepause

15.00 – 18.00 Uhr | Exkursionen zu Einrichtungen und Projekten in Langen und in Stadt und Kreis Offenbach

19.30 Uhr | Abendessen/Grillfest

20. August 2011

9.00 – 10.00 Uhr | Auswertungsgespräche zur Formulierung von Fragen an die Kommunale Runde
10.00 – 10.30 Uhr | Impulsvortrag- Generationengerechte Kommune

10.30 – 11.00 Uhr | Kaffeepause

11.00 – 11.30 Uhr | Kommunale Runde mit Verwaltungsspitzen und Sachverständigen aus drei Bundesländern

11.30 – 12.30 Uhr | „Auf dem Weg zur generationengerechten Gemeinde“ Diskussionsrunde mit Teilnehmer/innen und Podiumsgästen
Moderation: Dr. Peter Zeman, Deutsches Zentrum für Altersfragen Berlin
12.30 Uhr | Ende der Veranstaltung