Psychische Gesundheit im Alter – Chancen und Herausforderungen

Die Bedeutung der psychischen Gesundheit hat in den letzten Jahren insgesamt einen enormen Zuwachs erfahren und spielt gerade auch für ältere Menschen eine große Rolle. So können persönliche Einstellungen, der Gesundheitszustand, soziale und gesellschaftliche Faktoren aber auch das unmittelbare Wohnumfeld die „Balance“ im Alter beeinflussen.


Häufig stehen jedoch eher belastende Faktoren wie Einsamkeit, Mobilitätseinschränkungen oder altersbedingte Erkrankungen im Fokus der Diskussion. Sollte der Blick jedoch nicht vielmehr auf den Erhalt von Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter und somit auf die Förderung von Ressourcen gerichtet werden?

Die Regionalkonferenz, die im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ stattfindet, greift genau diese Perspektiven auf und möchte zukünftige Herausforderungen diskutieren. Auf der Zwei-Länder-Regionalkonferenz sollen Fachvorträge, Diskussionen und Praxisbeispiele aus Bremen und Niedersachsen Impulse für das eigene Handeln und Denken geben und Vernetzungsmöglichkeiten aufzeigen.

Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Seniorenarbeit, Selbsthilfe, Quartiermanagement, Pflege, Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement sowie an weitere Interessierte.

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Programm

09:00 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

09:30 Uhr | Begrüßung und Eröffnung
Prof. Dr. Norbert Schmacke, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V.
Dr. Hermann Schulte-Sasse, Senator für Gesundheit, Bremen
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

10:00 Uhr | Lebensqualität bei Demenz? | Abstract
Prof. Dr. Andreas Kruse, Institut für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

11:00 Uhr | Kaffeepause

11:15 Uhr | Die Bedeutung des Wohnumfelds im Alter
Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e. V., Berlin

11:50 Uhr | Psychische Gesundheit im Alter: Prävalenzen, Prognosen und Versorgung | Vortrag
Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Institut für Medizinische Soziologie, Charité, Berlin

12:30 Uhr | Mittagspause

13:30 Uhr | Förderung der psychischen Gesundheit – Perspektivdiskussion

  • Klaus Krancke, Referatsleitung bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, Referat Ältere Menschen
  • Dirk Stöver, Quartiersmanagement Neue Vahr
  • Tanja Meier, Demenz Informations- und Koordinationsstelle (DIKS)
  • Helmut Hafner, Netzwerk Zukunftsgestaltung und seelische Gesundheit Bremen e. V.
  • Dr. Iphigenie Brandenbusch, Fachdienst Gesundheit Delmenhorst

Moderation
Wiebke Sannemann, Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen, Bielefeld

15:00 Uhr | Kaffeepause

15:15 Uhr | Parallel laufende Foren

Forum 1 Förderung der Teilhabe von Menschen mit Demenz

  • Lebensfreude ist unvergesslich: Die Kunst zu leben
    Ute Duwensee, Bremer Heimstiftung, Bremen
  • Einbeziehung Demenzkranker in das dörfliche Leben
    Gisela Grote, Hand in Hand im Bördeland – Generationenhilfe Börderegion e. V.

Moderation
Elke Anna Eberhard, qualität+gesundheit

Forum 2 Nachbarschaft als Ressource im Alter

  • Besuchen, Begleiten, Beraten – Aufsuchende Altenarbeit
    Gaby Dönselmann, Familienzentrum MOBILE e. V., Bremen
    Astrid Gallinger, Gesundheitstreffpunkt West, Bremen
  • Allein und arm in Alter?! Wege aus der Isolation
    Thomas Harms, Stadtteilbüro Leineberg, Göttingen

Moderation
Susanne Nolte, Bremer Volkshochschule

16:30 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.