Klaus Dörner empfahl, angesichts eines erstarrten Heimwesens, 1991 den „Aufbruch der Heime“ in seiner gleichnamigen Publikation. Warum nun diese Veranstaltung „Aufbruch - Neue Wege in der gemeindepsychiatrischen Versorgung?“ Sind wir nicht schon längst unterwegs? Die Veranstalter machen die Erfahrung, dass es leichter ist, über Personenzentrierung zu reden als diese zu realisieren.
Auch ist die prinzipielle Zustimmung zu komplexen gemeindepsychiatrischen Angeboten hoch, die Verwirklichung tatsächlicher Leistungsverbünde stößt aber auf große Schwierigkeiten.
Mit Vorträgen über Projekte aus Hildesheim, Erfurt und Bremen sollen Beispiele „guter Praxis“ gegeben werden. Die vormittags stattfindenden Vorträge sind die Grundlage der Nachmittagsworkshops, die auch ein Forum bieten, die eigene gemeindepsychiatrische Praxis zu überprüfen.

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PROGRAMM

9:00 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

9:30 Uhr | Begrüßung und Einführung in das Thema
Dr. Volker Heimeshoff, Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt Wolfsburg

10:00 Uhr | AWO Trialog: vernetzte Angebotsvielfalt in Hildesheim

Markus Lohfink und Marc Fesca, AWO Trialog gGmbH Sozialpsychiatrie Regionalverbund Hildesheim

10:40 Uhr | Personenzentrierung - mehr als Worte?
Ralf Bremauer, Sozialwirtschaftliche Beratung Bremauer, Reutlingen

11:20 Uhr | Kaffeepause

11:40 Uhr | Anspruch und Realität des psychiatrischen Hilfesystems in Bremen
Albrecht Mauer, Klinikum Bremen-Ost gGmbH

12:20 Uhr | Mittagspause

13:20 Uhr | vertiefende Workshops zu den Vorträgen vom Vormittag:

1. AWO Trialog: vernetzte Angebotsvielfalt in Hildesheim
2. Personenzentrierung - mehr als Worte?
3. Integriertes Leistungsangebot aus Nutzersicht


15:30 Uhr | Kaffeepause

16:00 Uhr | Resümee und Ausblick
Dr. Peter Schlegel, Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt Braunschweig

16:30 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation: Dr. Volker Heimeshoff, Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt Wolfsburg