Familienorientierte Selbsthilfe in Niedersachsen

Wenn in der Familie jemand krank wird, wirkt sich das auf alle mit ihm lebenden Familienangehörigen aus. Die Krankheit gehört plötzlich auch zu ihrem Leben und sie müssen mit den daraus entstehenden Herausforderungen umgehen. Die Selbsthilfe kann dann eine wichtige Anlaufstelle für die Angehörigen sein. Familienorientierte Selbsthilfe sieht sowohl erkrankte Menschen als auch deren Angehörige als Betroffene einer Erkrankung. Beide Seiten spielen im familiären System eine wichtige Rolle. Mit der Tagung sollen daher anhand guter Beispiele und im Austausch zwischen den an der Umsetzung von Selbsthilfe beteiligten Akteuren Impulse zur (Weiter-) Entwicklung familienorientierter Angebote vermittelt werden.

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Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung
Horst Rauland, Geschäftsführer Gesundheitsmanagement Prävention der AOK Niedersachsen
Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen

10:20 Uhr | Gemeinsam die Familie stärken. Systemische Perspektiven in der Selbsthilfe
Wolfgang Thiel, Nationale Kontaktund Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)

11:00 Uhr | Die AOK-Kampagne „Ein starkes Netz gibt der Familie Halt, wenn einer krank ist“
Claudia Schick, AOK-Bundesverband

11:15 Uhr | Familienorientierte Selbsthilfe – gute Beispiele aus Niedersachsen

Stärkung der Familienorientierung in der Selbsthilfe – Pilotprojekt der AOK und des Vereins zur Förderung von Gesundheit und Selbsthilfe e. V. in Wilhelmshaven und Wittmund
Horst-Diedrich Kraeft, AOK Niedersachsen

Elterninitiative Kinderkrebs nördliches Emsland und Umgebung e. V.
Sabine Neemann, Heidi Pankla-Langen, Elterninitiative Kinderkrebs nördliches Emsland und Umgebung e. V.

Elternkreis “next generation” Lohne
Nicole Nordlohne, Elternkreis “next generation” Lohne

Gesprächsmöglichkeiten mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern familienorientierter Selbsthilfeangebote

12:45 Uhr | Mittagspause

13:30 Uhr | World Café: Familienorientierung in der Selbsthilfe
Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

15:00 Uhr | Podiumsdiskussion
Auch an gesunde Familienmitglieder denken.
Chancen für mehr Familienorientierung in der Selbsthilfe
Horst-Diedrich Kraeft, AOK Niedersachsen
Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen
Sabine Neemann, 1. Vorsitzende der Elterninitiative Kinderkrebs nördliches Emsland und Umgebung e. V.
Wolfgang Thiel, Nationale Kontaktund Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)

16:15 Uhr | Resümee und Fragen
Claudia Schick, AOK-Bundesverband

16:30 Uhr | Ende der Tagung

Moderation
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.