23. April | 21. Mai | 18. Juni | 16. Juli

Argumente für Gesundheit – Krebserkrankungen in der Diskussion
Veranstaltungsflyer als PDF

Die Diagnose einer Krebserkrankung trifft viele Menschen, und sie hat bei den meisten Betroffenen trotz aller Fortschritte der Medizin nichts von ihrem Schrecken verloren. Was ist der aktuelle Stand der Wissenschaft? Welche Ansätze werden diskutiert? Stimmt es, dass die Naturheilmedizin eine Alternative ist oder zumindest die Nebenwirkungen der starken Medikamente abschwächen kann? Kann die Krebsvorsorge wirklich schwere Krankheitsverläufe 100 %ig verhindern?

Gerade Betroffene, die noch im Berufsleben stehen, fragen sich, wie es nach der Therapie für sie weiter geht: „Werde ich wieder leistungsfähig? Kann ich in meiner alten Tätigkeit weiterarbeiten?“
Aber auch die Frage nach dem Therapie-Ende darf nicht ausgeklammert werden. Sollen alle therapeutischen Möglichkeiten ausgereizt werden? Oder: Kann ein Arzt / eine Ärztin sicher sagen, dass nichts mehr machbar ist? Wie soll es bei welcher Lebensqualität weiter gehen? Was bietet die Palliativmedizin?
Noch viel mehr Fragen gibt es bei denen, die sich mit diesem Krankheitsbild auseinandersetzen, sei es aus eigener Betroffenheit, sei es auf beruflicher Ebene oder als interessierter Laie. Für all diese Fragen möchten wir mit dieser Veranstaltungsreihe ein Diskussionsforum bieten.

Gemeinsam mit der Ärztekammer Niedersachsen, der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, der KKH-Allianz, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und der Techniker Krankenkasse hat die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin e.V. im Jahr 2011 eine Veranstaltungsreihe „Depression kontrovers“ an vier Nachmittagsterminen
durchgeführt.
Die positive Resonanz hat die Veranstalter zur Fortsetzung dieser Reihe unter der Überschrift „Argumente für Gesundheit“ mit einem neuen Thema im Jahr 2012 veranlaßt.
Auch in diesem Jahr sind jeweils zwei fachkundige Referenten und Referentinnen eingeladen, mit denen Sie im Anschluss an die Vorträge diskutieren können.

An allen vier Terminen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Niedersächsischen Krebsgesellschaft zu informieren.


23. April
Krebsfrüherkennung: Risikoreduktion oder Panikmache?
16:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 Uhr | Begrüßung durch Kooperationspartner
17:10 Uhr | Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, Universität Hamburg
17:40 Uhr | Corinna Schaefer, ÄZQ, Berlin
18:10 Uhr | Diskussion
19:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation: Dr. Sabine Voermans, Techniker Krankenkasse Landesvertretung Niedersachsen

Die Früherkennung von Krebs hat eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit ausgelöst. Während sich der Einzelne fragt, ob er mit einer Früherkennungsuntersuchung einen Zuwachs an Sicherheit oder eher Schmerzen und Sorgen verbindet, wird auf der politischen Ebene diskutiert, ob der mit dem früheren Erkennen von Krebs verbundene Aufwand wirklich durch Lebensverlängerung Betroffener aufgewogen wird.

21. Mai
Rückkehr in den (Berufs-)Alltag – was hilft?
16:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 Uhr | Begrüßung durch Kooperationspartner
17:10 Uhr | PD Dr. phil. Corinna Bergelt, Universität Hamburg, UKE Vortragsfolien als PDF
17:40 Uhr | Kerstin Möller, Rehabilitationsklinik Bad Münder Vortrag als Artikel
18:10 Uhr | Diskussion
19:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation: Jan Miede, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

In der onkologischen Rehabilitation stehen gezielte diagnostische und therapeutische Maßnahmen im Vordergrund. Ziel hierbei ist es, die seelischen und körperlichen Folgeerscheinungen bestmöglich zu reduzieren. So zahlreich die Folgestörungen der Erkrankung sind, so unterschiedlich und individuell ist auch das Spektrum der Behandlungmöglichkeiten in der Rehabilitation,
um die Rückkehr in den (Berufs-) Alltag zu ermöglichen.

18. Juni
Wer entscheidet über das Ende der Therapie?

16:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 Uhr | Begrüßung durch Kooperationspartner
17:10 Uhr | Prof. Dr. Dr. Martin Härter, Universität Hamburg, UKE
17:40 Uhr | Prof. Dr. Dirk Reinhardt, Med. Hochschule Hannover 
18:10 Uhr | Diskussion
19:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation:
Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze, KKH-Allianz

Gerade in der letzten Lebensphase ist die Medizin aufgerufen, ihre Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen, den für sie jeweils richtigen Weg zu finden. Wünschen sie die Ausschöpfung aller Therapie-Optionen? Werden sie einfühlsam aufgeklärt, falls weitere Therapieversuche deutliche Einbußen an Lebensqualität mit sich bringen? Bietet das Hospiz eine Möglichkeit, das Lebensende schmerzarm und in Würde zu erwarten?“

16. Juli
Krebstherapie zwischen leitliniengerechter Behandlung und Naturheilverfahren
16:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 Uhr | Begrüßung durch Kooperationspartner
17:10 Uhr | Dr. Johannes Bruns, Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
17:40 Uhr | Dr. Jutta Hübner, J. W. Goethe-Universität Frankfurt Vortragsfolien als PDF
18:10 Uhr | Diskussion
19:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation:
Prof. Dr. Wolfgang Seger, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen

Leitlinien sollen eine medizinische Behandlung onkologischer Erkrankungen nach dem aktuellen Stand des wissenschaftlichen
Fortschritts ermöglichen. Andererseits sind weite Teile der Bevölkerung der Auffassung, Naturheilverfahren seien gegenüber einer Chemotherapie zu bevorzugen. Wie sind die aktuellen Entwicklungen in der Krebstherapie einzuschätzen und welche Bedeutung haben die Naturheilverfahren?

Die Zertifizierung mit Fortbildungspunkten ist bei der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Niedersachsen und der Psychotherapeutenkammer beantragt.

Veranstaltungsort
Ärztekammer Niedersachsen, Großer Vortragssaal,
Berliner Allee 20, 30175 Hannover

Anreise
mit dem Zug: ca. 10. Min. Fußweg. Aus dem Haupteingang des Hauptbahnhofs links in die Joachimstrasse, über den
Thielenplatz in die Lavesstraße. An der ersten Kreuzung links in den Schiffgraben bis zur Ampelkreuzung (dabei wird eine
Eisenbahnbrücke unterquert) , rechts in die Berliner Allee. Der Vortragssaal befindet sich direkt an der Ecke.

Hinweise zur Anreise mit dem Auto erhalten Sie auf der Hompage der Ärztekammer Niedersachen unter: www.aekn.de

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Veranstaltungstermin mit Voranmeldung 10 Euro.
Bei Anmeldung zu allen vier Veranstaltungen reduziert sich die Gebühr auf insgesamt 30 Euro.
Die Teilnahmegebühr an der Abendkasse beträgt 15 Euro.

Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem Veranstaltungstag.

Anmeldungen nehmen wir nur schriftlich oder online entgegen. Sie erfolgen unter Anerkennung der Teilnahmebedingungen
und sind verbindlich. Mit Anmeldung zur Veranstaltung wird die Teilnahmegebühr fällig. Eine gesonderte Rechnungsstellung und Anmeldebestätigung erfolgen nicht.

Bankverbindung
Bitte überweisen Sie den Teilnahmebetrag unter Angabe Ihres Namens und des Stichwortes „Krebs“ auf das Konto der
Landesvereinigung bei der Bank für Sozialwirtschaft, Kto-Nr: 8 40 40 03, BLZ: 251 205 10

Organisation
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für
Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS)
Sabine Erven
Tel.: 05 11 / 38 81 18 98 Fax: 05 11 / 3 50 55 95
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.gesundheit-nds.de