Handlungsfelder und Herausforderungen
Bundeskonferenz

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Gesund und aktiv älter werden ist ein Ziel, das die meisten Menschen verfolgen. Allerdings wird die Gesundheit älterer Menschen seltener thematisiert als ihre Erkrankungen.


Sinnvoll ist der Blick auf die individuellen Ressourcen und die Möglichkeiten der Unterstützung vor Ort. So kann der Prozess des Älterwerdens – begleitet von guten Möglichkeiten zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, der Selbständigkeit und der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – im Sinne der Gesundheitsförderung konstruktiv unterstützt werden. Wesentliche Aspekte von Lebensqualität und Wohlbefinden sind gelungene Übergänge vom Arbeitsleben in die Nacherwerbsphase, Wohnen, soziale Kontakte und soziales Engagement, lokale Infrastrukturen sowie die Lebensumstände der Menschen vor Ort.

Die Europäische Kommission hat das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen. Die bundesweite Impulskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ soll gesundheitsbezogene Handlungsmöglichkeiten und Potenziale aufzeigen. Sie findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung statt, welche bislang in den Bundesländern vor Ort Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und Vernetzungsmöglichkeiten auf Länderebene ausgelotet hat, die für ein koordiniertes Vorgehen unterschiedlicher Akteure dienen.

Zielgruppen
Mitarbeitende und Engagierte in der Gesundheitsversorgung, Altenhilfe, Kommunalverwaltungen, Selbsthilfe, Arbeitsschutz, Gesundheitsmanagement und Seniorenvertretungen.

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Programm

09:00 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln

10:15 Uhr | Grußwort
Ulrike Flach, Parlamentarische Staatssektretärin, Bundesministerium für Gesundheit

10:45 Uhr | Gesund und aktiv älter werden – Handlungsfelder und Herausforderungen
Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Universität Heidelberg

11:30 Uhr | Alter schützt vor Weisheit nicht! Gesundheit als biografische Inszenierung zwischen Selbstbestimmung, Konsum und Enteignung
Prof. Dr. Annelie Keil, Bremen

12:10 Uhr | Alternsmanagement und Gesundheitsmanagement in der Arbeitswelt – Strategien und Schnittstellen
Prof. Dr. Juhani Ilmarinen, Helsinki

Moderation
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)

12:50 Uhr | Mittagspause

13:30 Uhr | Impulse für gesundes und aktives Älter werden – Perspektivdiskussion
Prof. Dr. Dres. h.c. Ursula Lehr, BAGSO,
Prof. Dr. Elisabeth Pott, BZgA,
Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, DZA,
Prof. Dr. Ulla Walter, MHH,
Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Charité-Universitätsmedizin Berlin,
Ute Blessing-Kapelke, DOSB

Moderation
Ralph Erdenberger, WDR

14:30 Uhr | Kaffeepause

14:50 Uhr | Parallele Foren


A | Übergänge gestalten – Arbeitsfähigkeit erhalten

Betriebliches Stress- und Ressourcenmanagement
Prof. Dr. Antje Ducki, Beuth Hochschule für Technik, Berlin

Alternsmanagement in der betrieblichen Praxis | Vortrag
Dr. Mirko Sporket, Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock

Beispiele aus der Praxis
Meyerwerft, Paul Bloem, Papenburg; Deutsche Bahn AG, Dr. Christian Gravert, Berlin

Dr. Christian Gravert

Moderation
Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheit e. V.


B | Selbstbestimmt älter werden, gesund bleiben – eine kommunale Aufgabe

Lebensqualität und Wohlbefinden im Alter
Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin

Nationales Gesundheitsziel: Gesund älter werden
Rudolf Herweck, gesundheitsziele.de

Gemeindenahe Gesundheitsförderung für ältere Menschen | Vortrag
Prof. Dr. Julika Loss, Universitätsklinikum Regensburg

Beispiele aus der Praxis
Neues Altern in der Stadt Bruchsal, Volker Falkenstein, Stadt Bruchsal; Pakt für Prävention, Wiebke Sannemann, HAG, Hamburg

Volker Falkenstein
Wiebke Sannemann | Vortrag

Moderation
Dr. Catharina Maulbecker-Armstrong, Hessisches Sozialministerium


C | Bildung als ein Schlüssel für mehr Gesundheit und Lebensqualität im Alter

Gesundheitsbezogene Angebote für ältere Menschen attraktiv gestalten
Prof. Dr. Henning Allmer, Deutsche Sporthochschule Köln

In Zukunft alt? Gesund Älterwerden als Thema der Erwachsenenbildung | Vortrag
Anette Borkel, VHS, Hamburg Ulla Voigt, Soziologin, Bremen

Beispiel aus der Praxis
Studium im Alter an der Universität Münster, Dr. Mechthild Kaiser, Universität Münster

Dr. Mechthild Kaiser | Vortrag

Moderation
Sandra Exner, LVG & AFS


D | Psychiatrische Krankheiten und Psychische Gesundheit im Alter

Depression und andere psychiatrische Erkrankungen im Alter – Herausforderungen für die Versorgung und die Prävention
Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Universität Leipzig

Demenz: Möglichkeiten der Prävention – was wissen wir?
Prof. Dr. Johannes Pantel, Klinikum der Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main

Hilfen für Menschen mit Demenz – Herausforderungen für die Pflege und Angehörige
Petra Weritz-Hanf, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Beispiele aus der Praxis
Interkulturelles Wohnen für pflegebedürftige Menschen, Ulrike Petersen, Hamburger Koordinationsstelle f. Wohn-Pflege-Gemeinschaften; Suizidprävention im Alter, Prof. Dr. Norbert Erlemeier, FH Münster

Ulrike Petersen
Prof. Dr. Norbert Erlemeier | Vortrag

Moderation
Dr. Monika Köster, BZgA


16:45 Uhr | Abschluss

17:00 Uhr | Veranstaltungsende