Gesund und aktiv älter werden“ ist ein Ziel, dem sich viele Menschen spontan anschließen können. Allerdings wird die
Gesundheit älterer Menschen seltener thematisiert als ihre Erkrankungen. Sinnvoll ist der Blick auf die individuellen
Ressourcen und die Möglichkeiten der Unterstützung vor Ort. So kann der Prozess des Älterwerdens - begleitet von guten
Möglichkeiten zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, der Selbständigkeit und der aktiven Teilnahme am
gesellschaftlichen Leben - im Sinne der Gesundheitsförderung konstruktiv unterstützt werden. Wesentliche Aspekte von
Lebensqualität und Wohlbefinden sind Wohnen, soziale Kontakte, lokale Infrastrukturen und die soziale Lage - die
Lebensumstände der Menschen vor Ort. Ebenso bedeutend ist die Förderung eines gesunden Lebensstils.

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Die niedersächsische Regionalkonferenz „Das kann doch nicht alles gewesen sein!" findet im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Gesund & aktiv älter werden" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung statt. Es sollen die gesundheitliche Situation, die Bedarfe und die Potenziale älterer Menschen in Vorträgen und Workshops thematisiert werden. Die Konferenz soll einen Anstoß zur Vernetzung aller relevanten Akteure geben und richtet sich an Ehrenamtliche und Professionelle, an Praxis und Wissenschaft, an Beschäftigte aus kommunalen und aus landesweiten Institutionen sowie an Interessierte aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Bildung, Seniorinnen und Senioren, bürgerschaftliches Engagement.

Moderation:
Thomas Altgeld und Dr. Antje Richter-Kornweitz, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin
Niedersachsen e. V. (LVG&AFS Niedersachsen e.V.)

Programm

9.30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10.00 Uhr | Begrüßung
Björn Kemeter,
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie Gesundheit und Integration
Prof. Dr. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln

10.20 Uhr | „A little Help from my Friends“ oder „Wenn ich 64 bin...“ – Wohnen und Teilhabe im Alter
Bürgermeister a. D. Dr. Henning Scherf, Bremen

11.20 Uhr | Gesund und aktiv älter werden
Prof. Dr. Annelie Keil, Bremen

12.15 Uhr | Mittagspause

13.15 Uhr | Alter, Armut und Gesundheit – „Das Problem ist der graue Alltag“ | Vortrag
Dr. Antje Richter-Kornweitz, LVG&AFS Niedersachsen e.V.

13.35 Uhr | Alter und Gesundheit – Aktuelle Datenlage in Niedersachsen | Vortrag
Dr. Elke Bruns-Philipps, Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)

14.00 Uhr | Pause

14.15 Uhr | Workshops

Workshop 1: Neues Altern in der Stadt –
Partizipation fördern und Lebenswelten vor Ort gemeinsam gestalten
| Vortrag
Volker Falkenstein, Rolf Freitag, Stadt Bruchsal

Workshop 2: Bewegung im Alltag

Bewegt ins/im Alter - warum, wie und wo? | Vortrag
Wiebke Sannemann, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Der Norden bewegt sich
Sabine Erven, LVG&AFS Niedersachsen e.V.

Stadtteilbegehung - mit den Augen der Älteren sehen | Vortrag
Nicole Tempel, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e.V.

Stadtteilspaziergänge - die Älteren einbeziehen
Annemarie Hellwig, Annett Jochens, Stadt Wilhelmshaven

Workshop 3: Prävention und Gesundheitsförderung im Alter | Vortrag
Das Beispiel Impfungen und Krebsfrüh-erkennungsuntersuchungen

Dr. Elke Bruns-Philipps, NLGA

Workshop 4: Selbstbestimmt älter werden

Politische Mitwirkung und gesellschaftlicher Beitrag von Seniorinnen und Senioren | Vortrag
Dr. Christoph Steinbach,
Landesseniorenrat Niedersachsen e.V.
Dr. Jan Steinhaußen, Vorstand LSV Thüringen

Workshop 5: Wie war das noch damals? Generationendialog und erzählte Historie –
Stadtarchiv und Jugendparlament Hilden dokumentieren Geschichten der Zuwanderung | Vortrag

Michael Krambrock, Stadtarchiv Hilden
Hamza el Halimi, Jugendparlament Hilden

Workshop 6: Wie geht es den Angehörigen?
Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung: Gesundheit trotz Pflegebedarf und/oder Behinderung
Tania-Aletta Schmidt, LVG&AFS Niedersachsen e.V. | Vortrag
Sandra Krenz, NLGA | Vortrag

Ältere Menschen mit Behinderung im Elternhaus | Vortrag
Lisa Oermann, FH Osnabrück

16.45 Uhr | Abschluss

17.00 Uhr | Veranstaltungsende


Begleitung durch Veranstaltungstheater