17. Januar 2019 Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht!

 
Erstellt am 27.06.2018 von Sandra Exner

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3. Lernwerkstatt – Von Anfang an mitgedacht: Nachhaltigkeit durch Multiplikatorenkonzepte

Folgende Kriterien sind wichtig, um nachhaltige Projekte und Maßnahmen im Rahmen von Gesundheitsförderung und Prävention zu etablieren. Aufgrund dessen werden sie in der dritten Lernwerkstatt vertiefend betrachtet:

  • Multiplikatorenkonzepte legen fest, welche Personen, Personengruppen oder Institutionen mit welcher Methodik systematisch in die Planung, Umsetzung und Evaluation eingebunden sind. Multiplikator*innen können sowohl „Professionelle“ (Akteur*innen aus der Kommune, Lehrkräfte usw.) als auch Mitglieder aus der Zielgruppe (sog. „Peers“) sein, die nach einer Qualifizierung bestimmte Inhalte transportieren bzw. Angebote im Setting umsetzen.
  • Nachhaltige Ansätze der Gesundheitsförderung und Prävention streben dauerhafte und nachweisbare Veränderungen bei den adressierten Zielgruppen und Settings an, im Sinne der Förderung individueller Kompetenzen und Ressourcen und der dauerhaften Gestaltung gesundheitsgerechter Lebensbedingungen. Voraussetzung für nachhaltige Wirkungen sind verlässliche und zeitstabile (Angebots-)Strukturen, bspw. durch die Sicherstellung von Räumen, Personal, finanziellen Mitteln oder die Entwicklung von Kooperationen, Netzwerkstrukturen und Multiplikatorenkonzepten.

Zur Veranschaulichung der Kriterien werden zusätzlich kommunale Praxisbeispiele eingeladen.

Input und Moderation
Sandra Exner und Wiebke Sannemann
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.