25. Januar 2018 Suchtprävention als Führungsaufgabe

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Erstellt am 15.09.2017 von Janna Stern

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Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

„Wann schaue ich hin, wie spreche ich es an?“

Suchterkrankungen sind ernste und zunehmende Probleme in der heutigen Arbeitswelt. Sie können das Arbeitsklima und die Leistung beeinträchtigen, erhöhen Fehlzeiten und Unfallquoten. Und das nicht erst, wenn eine Abhängigkeitserkrankung vorliegt, sondern bereits bei riskantem oder gesundheitsgefährdendem Konsum. Im aktuellen Jahrbuch Sucht kommt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen zu der Erkenntnis, dass Alkohol und Arzneimittel die Spitzenplätze unter den in Deutschland genutzten Suchtmitteln belegen.

Aus diesem Grund ist ein konstruktiver Umgang mit Sucht im Betrieb von großer Bedeutung. Vorbeugung und konsequentes Handeln sind Schlüsselfaktoren und insbesondere Führungskräfte sind hier gefragt. In großen Betrieben ist Suchtprävention vielfach bereits eine Selbstverständlichkeit und in ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement eingebettet. Aber wie ist das in kleinen und mittleren Unternehmen? Was ist, wenn beispielweise die Ressourcen fehlen oder die Hemmschwelle aufgrund von engen, vielleicht sogar privaten Beziehungen innerhalb des Betriebes unüberwindbar scheint?

Das Thema ist sensibel und nicht selten ein Tabu im Führungshandeln: Wie erkennt man eigentlich einen riskanten Konsum oder eine Suchterkrankung? Worauf muss ich als Führungskraft achten? Wie spreche ich meine Mitarbeitenden an und wo bekomme ich Hilfe?

Ziel der Veranstaltung ist es deshalb, mit Expertinnen und Experten  sowie den Teilnehmenden in den Dialog zu kommen und diese und andere Fragen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten anhand ganz konkreter Beispiele und vielleicht sogar an ihren Praxiserfahrungen zu diskutieren. 

Eingeladen sind Führungskräfte, Personalverantwortliche, Betriebsräte, Suchtbeauftragte sowie Akteure aus dem betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz – insbesondere in KMUs.

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung und Einstieg

10:15 Uhr | Vortrag mit integriertem Austausch

„So kann es jedenfalls nicht weitergehen“ – Führungshandeln in der Betrieblichen Suchtprävention
Dr. Elisabeth Wienemann, Hannover

12:00 Uhr | Mittagspause

13:00 Uhr | Vortrag mit integriertem Austausch

„Wie komme ich da gut raus?“ – Konkrete Handlungsstrategien für Suchtprävention durch Führungskräfte
Herbert Ziegler, Bonn

15:00 Uhr | Abschluss

15:15 Uhr | Ausklang mit Kaffee und Kuchen

Moderation
Janna Stern & Dr. Birte Gebhardt, Beratungsservice Gesundheitsmanagement, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.