03. April 2017 Demenzkongress Bremen 2017

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Erstellt am 28.02.2017 von Patrizia Rothofer

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Sandstr. 4/5, 28195 Bremen

Eine Diagnose – zwei Betroffene

Durch die fortwährend steigende Lebenserwartung der Bevölkerung nehmen die Zahlen altersbedingter Krankheiten zu und damit auch die Anforderungen an die bestehenden Strukturen der gesundheitlichen Versorgung. Eine wesentliche Rolle nimmt hierbei das Krankheitsbild der Demenz ein. Schätzungen zufolge wird sich die Anzahl der Betroffenen bis zum Jahr 2050 auf 3 Millionen verdoppeln.

Die Demenz entwickelt sich zu einer bedeutenden sozialen, politischen, ökonomischen und humanitären Herausforderung. Doch wie kann eine adäquate Versorgung von Menschen mit kognitiven und dementiellen Störungen gewährleistet werden? Welche Möglichkeiten der Entlastung bestehen für Angehörige? Und wie können pflegerische und medizinische Strukturen an vor Ort gebundene Gegebenheiten angepasst werden?

In Anlehnung an den erfolgreich durchgeführten Demenzkongress 2016 in Niedersachsen, laden wir Sie ein, nun auch in Bremen diese und weitere Fragestellungen gemeinsam mit Expert*innen zu diskutieren und in Fachforen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Demenzkongress in Bremen richtet sich an Verantwortliche in Trägerorganisationen, medizinisches und pflegerisches Fachpersonal, pflegende Angehörige, Beschäftigte in Alzheimer-Gesellschaften und in allgemeinen Beratungsstellen, Ehrenamtliche sowie an alle Interessierten.

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Stehkaffee

10:00 Uhr | Eröffnung und Grußworte
Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen
Ulrike Hauffe, Landesbeauftragte für Frauen des Landes Bremen

10:20 Uhr | Weckworte (Part I)
Lars Ruppel, Poetry Slam, Berlin

10:50 Uhr | Kaffeepause

11:10 Uhr | Lebe mit einem demenzkranken Menschen und bleibe gesund
Synan Al-Hashimy, Alzheimer Therapiezentrum Ratzeburg

12:00 Uhr | Die MAKS-Therapie für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung | Vortrag
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Universitätsklinikum Erlangen, Psychiatrische Psychotherapeutische Klinik

12:45 Uhr | Mittagspause

13:45 Uhr | Weckworte (Part II)
Lars Ruppel, Poetry Slam, Berlin

14:00 Uhr | Vernetzte Betreuung am Beispiel Demenz
Sonja Laag, Barmer, Wuppertal

14:30 Uhr | Kaffeepause

14:45 Uhr | Parallele Fachforen

Forum 1
Versorgung von Menschen mit Demenz auf kommunaler Ebene

Auf dem Weg zur demenzsensiblen Kommune | Vortrag
Heike Ulrich, Referat Ältere Menschen, Bremen

Initiative „Aktiv mit Demenz“ | Vortrag
Petra Scholz, Bremer Heimstiftung


Forum 2
Versorgung von Menschen mit Demenz in der Häuslichkeit

Demenzspezifische Ergotherapie am Beispiel von HED-I
Kerstin Seidel, Ergotherapeutin, Braunschweig

Die Begutachtung durch den MDK | Vortrag
Susanne Froese, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung im Lande Bremen

 

16:15 Uhr | Weckworte (Part III)
Lars Ruppel, Poetry Slam, Berlin

16:30 Uhr | Tagungsende

Moderation
Thomas Altgeld und Birgit Wolff, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Bilder aus der Atelierwerkstatt „Aktiv mit Demenz“
Ute Duwensee, Bremer Heimstiftung