25. Oktober 2016 Geflüchtete Mädchen und Frauen

 
Erstellt am 09.09.2016 von Dr. Ute Sonntag

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Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen

Gesundheit, Versorgung, Perspektiven

Aufgrund der großen Nachfrage der 29. Fachtagung in Oldenburg wiederholen wir diese Tagung in Göttingen. Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Das Thema ist allerorten präsent. Weniger im Blick haben wir die Tatsache, dass 30 % der Gefl üchteten, die in Deutschland Schutz suchen, Frauen und Mädchen sind. Auf dieser Flucht sind viele von ihnen auf sich allein gestellt. Fluchtursachen und -erlebnisse können einen besonderen Unterstützungsbedarf auslösen.

Wie geht es ihnen gesundheitlich? Welche Unter stützung brauchen sie? Wie lässt sich ihre psychische Gesundheit stärken? Diesen Fragen wollen wir uns im Rahmen der diesjährigen Netzwerktagung widmen. Außerdem wollen wir unseren Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen refl ektieren. Haben wir Vor behalte? Wenn ja, sind wir uns dessen bewusst? Wir laden insbesondere MultiplikatorInnen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind und In teressierte, die mit gefl üchteten Mädchen und Frauen zu tun haben, ein, mit uns zu diskutieren.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Göttingen und dem Frauenund MädchenGesundheitsZentrum (FMGZ) Region Hannover e. V.

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Begrüßung
Petra Broistedt, Dezernentin für Kultur und Soziales der Stadt Göttingen,
Prof. Dr. Marie-Luise Dierks, Vorstand der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

10:20 Uhr | Interkulturelles Verstehen: Eine geschlechtssensible Perspektive
Rebekka Cöster, M.A. Interkulturalität und Integration, Leipzig

11:00 Uhr | Stress- und traumasensibler Umgang mit geflüchteten Frauen und Mädchen
Karin Griese, medica mondiale, Köln

12:00 Uhr | Fortbildungsaspekte für Ehren- und Hauptamtliche
Dr. Ute Sonntag im Interview mit Susan Bagdach, Interkulturelles Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrum Holla e. V., Köln und Lidia Barbacil Lopez, Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e. V.

12:45 Uhr | Mittagspause

13:45 Uhr | Hebammenhilfe für geflüchtete Frauen und ihre Familien
Marina Weckend, Hebamme M.Sc. und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Hannover

14:45 Uhr | Praxiseinblick „Ressourcenorientierte kunst therapeutische Gruppe für geflüchtete Frauen“
Antoaneta Slavova, Ophelia Beratungszentrum für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung Langenhagen e. V.

15:15 Uhr | Wir unterstützen Frauen und Mädchen!
Edith Ahmann im Interview mit Barbara Ernst, pro familia Göttingen „Frauengesundheit: Erfahrungen aus der langjährigen Beratung von geflüchteten Frauen und Mädchen des Erstaufnahmezentrums Friedland“ und Duygu Sipahioglu, Mädchenhaus KOMM Hannover „SPEAK UP!“

16:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation: Ursula Jeß