27. Januar 2016 Wir können auch anders

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Erstellt am 04.11.2015 von Dr. Antje Richter-Kornweitz

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Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

... mit Methode, Technik, Strategie

Ein partizipatives Vorgehen gilt als Schlüssel zum Erfolg von Angeboten an Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Das ist allgemeiner Konsens – bei Fachkräften aus Wissenschaft und Praxis. Doch wie lässt sich dies im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmen sich die Veranstaltungen in der Reihe „Wir können auch anders...“.

Dazu haben wir bereits zwei große Fachtagungen durchgeführt. Die dritte, aktuelle Veranstaltung zu Partizipation schließt daran an und legt diesmal den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Methodenkompetenz bei Fachkräften. In Vorträgen und Workshops wird ein Überblick über die Methodenvielfalt gegeben. Es werden Beispiele berichtet, Verfahren vorgestellt und grundlegende Qualitätsanforderungen benannt.

Wir können auch anders ... mit Methode, Technik, Strategie. Wir laden Sie ein, neue und erprobte Herangehensweisen und Ideen kennenzulernen, über eigene Modelle zu berichten, neue Impulse für die eigene Praxis mitzunehmen und möglichst viele zu Beteiligten zu machen.

Das Angebot dieser Veranstaltung richtet sich an Teilnehmende aus den Bereichen der Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, aus Kita, Schule, Stadtteilarbeit und an weitere Interessierte.

Programm

09:15 Uhr | Anmeldung

10:00 Uhr | Eröffnung
Ministerin Cornelia Rundt, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

10:15 Uhr | Anspruch und Wirklichkeit partizipativer Methoden – Plädoyer für eine PartizipationskulturVortrag Folien | Vortrag Text
Dr. Birgit Böhm, nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung & Technische Universität Berlin

10:45 Uhr | Couch Potatoes, Konsumtrottel und Ego-Player. Über die Jugend und andere Krankheiten.
Klaus Farin, Archiv der Jugendkulturen, Berlin und Stiftung Respekt

11:15 Uhr | Kaffeepause

11:30 Uhr | Jetzt aber alle...
Diskussion mit Referierenden und Publikum

Moderation
Wiebke Sannemann, Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG), Bielefeld

12:45 Uhr | Mittagspause

13:45 Uhr | Kopf – Hand – Fuß
Ein Bewegungs- & PartizipationsSPIEL
Özge Tomruk, Berlin

14:15 Uhr | Sieben Workshops (mit integrierter Kaffeepause)

WS 1
Vielfalt und Verbindlichkeit – Auswahl und Qualitätsanforderungen partizipativer Methoden

Dr. Birgit Böhm, nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung und Technische Universität Berlin

WS 2
Partizipative Methoden – Lernen von der Stadtteilarbeit

Johanna Klatt, LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen, Hannover
Tamara Ritter, Sprotte e. V., Nienburg
Uwe Nehring, Bürgertreff Kaltenmoor, Lüneburg | Vortrag

WS 3
TEIL|habe|nahme|seinTHEater spielend Partizipation erfahren

Özge Tomruk, Berlin

WS 4
„Über die Jugend und andere Krankheiten...“ – Konsequenzen für die Praxis

Klaus Farin, Archiv der Jugendkulturen, Berlin und Stiftung Respekt

WS 5
Einmischen und beschweren erwünscht – Beschwerdeverfahren in der Kindertagesbetreuung
| Protokoll
Susanne Kalbreier, Hannover

WS 6
Dialogische Haltung in der Zusammenarbeit mit Eltern
| Vortrag | Übung
Martina Leshwange, Landschaftsverband Rheinland, Köln

WS 7
Always on?! Always participate?! Medienpädagogische Peer-to-Peer-Projekte als Chance für gelingende Teilhabe

Kerstin Heinemann, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München

16:45 Uhr | Abschluss

17:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Moderation
Dr. Antje Richter-Kornweitz, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.