27. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 14. und 30. September 2015 Veranstaltungsreihe: Gute Arbeit für die Seele

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Erstellt am 12.03.2015 von Janna Stern

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Knochenhauerstr. 33, 30169 Hannover

Herausforderungen und Perspektiven von Prävention bis Rehabilitation

Gute Arbeitsbedingungen sind unabdingbar für den Erhalt der seelischen Gesundheit und sichern somit die weitgehend selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Auch Menschen, die langfristig ohne Arbeit sind, sollten die Möglichkeit haben, etwas für ihre seelische Gesundheit zu tun, bzw. so gefördert zu werden, dass sie baldmöglichst wieder am Arbeitsleben teilnehmen können.


Was sind die nötigen Rahmenbedingungen für gute Arbeit, die seelisch gesund erhält? Welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen braucht es in der Arbeitswelt, und welche nächsten Schritte sind nötig, damit wir gut leben und arbeiten können? Welche Möglichkeiten bieten sich ganz konkret für Unternehmen? Wie können die Sozialversicherungsträger und unter-schiedlichen Akteure des Sozial- und Gesundheitswesens von Prävention bis Rehabilitation so optimal vernetzt zusammenarbeiten, dass sie für den einzelnen Menschen individuelle Hilfen und passgenaue Fördermaßnahmen ermöglichen? All diese Fragen drängen, denn die hohen Quoten arbeitsbedingt seelisch belasteter Menschen und die steigenden Zahlen an Erwerbsminderungsrenten wegen psychischer Erkrankungen sprechen eine deutliche Sprache.
Wir laden Sie ein, sich in dieser Veranstaltungsreihe gemeinsam mit uns diesen Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf interessante Vorträge und anregende Diskussionen mit Ihnen.

Programm

27. Mai
Gesellschaftliche Rahmenbedingungen: Arbeitswelt und Gesundheit


16:30 | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 | Begrüßung
17:15 | Carmen Losmann, Regiesseurin des Films „Work Hard Play Hard“
18:00 | Diskussion mit
Prof. Dr. Peter Fischer, Universität Regensburg
Thomas Schremmer, MdL, Bündnis 90 / Die Grünen, Hannover
19:00 | Ende der Veranstaltung
Moderation: Anette Wichmann, Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche Hannover

„Gute Arbeit für die Seele“ braucht Grundlagen, für die die gesamte Gesellschaft Verantwortung trägt. In der Realität ist der Rahmen jedoch oft nicht so, dass Arbeit Freude macht und gut zu bewältigen ist. Die Regiesseurin Carmen Losmann hat mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm unterschiedliche Arbeitswelten kritisch dargestellt. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Politik wollen wir ihre und unsere Erfahrungen diskutieren.


15. Juni
Gesundheitsmanagement für Beschäftigte: Prävention durch Wandel der Unternehmenskultur


16:30 | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 | Begrüßung
17:15 | Prof. Dr. Matthias Burisch, Burnout-Institut, Hamburg I Vortrag
18:00 | Diskussion mit
Dr. Brigitte Steinke, Gesundheitsmanagement, Techniker Krankenkasse, Hamburg
Dr. Olaf Tscharnetzki, Unilever, Hamburg
19:00 | Ende der Veranstaltung
Moderation: Inken Holldorf, Techniker Krankenkasse Landesvertretung Niedersachsen, Hannover

Welche Möglichkeiten bieten sich für Unternehmen durch gezielte Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Burnout oder seelische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verhindern? Kann ein Wandel der Unternehmenskultur dazu beitragen? Welche Chancen und Hindernisse gibt es, und welche Unterstützung bieten hier Krankenkassen?


15. Juli
Passgenaue Förderung für den einzelnen Menschen: Konzepte zur trägerübergreifender Vernetzung

16:30 | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 | Begrüßung
17:15 | Dr. Michael Schubert, Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, Frankfurt I Vortrag
18:00 | Diskussion mit
Dr. Michael Licht, Gesundheitszentrum Hannover
Frank Preugschat, AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover
19:00 | Ende der Veranstaltung
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Seger, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen, Hannover

Vor dem Hintergrund des Bedeutungszuwachses seelischer Erkrankungen mit Zunahme von Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung stellt sich die Frage, wie möglichst frühzeitig Behandlungs- und Rehabilitationsangebote zur Verfügung gestellt werden können. Welche Konzepte zur trägerübergreifenden Vernetzung und individuellen Passung der Hilfen bieten sich an, welche Aspekte sollten betont werden und wie sind die Vorschläge praktisch zu bewerten?


14. September
Herausforderung Langzeit-Arbeitslosigkeit: Teilhabeförderung bei Vermittlungshemmnissen

16:30 | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 | Begrüßung
17:15 | Dr. Helmut Hartmann, con_sens, Consulting für Steuerung und soziale Entwicklung GmbH, Hamburg I Vortrag
18:00 | Diskussion mit
Dr. Martina Pohl und Christian Bruckert, Jobcenter Region
Michael Sandau, beta 89 e. V., Hannover
19:00 | Ende der Veranstaltung
Moderation: Anja Krause, Fachbereich Soziales, Region Hannover

Die Teilhabe am Arbeitsleben hat gerade auch für Menschen mit schwerer wiegenden psychischen Beeinträchtigungen eine große Bedeutung. Dem werden bisher weder der allgemeine Arbeitsmarkt noch die Förderinstrumente des SGB II und SGB XII gerecht. Am Beispiel der Region Hannover soll dargestellt werden, wie es gelingen kann, langzeitarbeitslosen und erwerbsgeminderten Betroffenen rechtskreisübergreifend geeignete Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen.


30. September
Strategien für Rehabilitation und Teilhabe: Neue Wege der Kooperation


16:30 | Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 | Begrüßung
17:15 | Jan Miede, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover I Vortrag
18:00 | Diskussion mit
Helga Schwitzer, alternierende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, (Gruppe der Versicherten/IG Metall)
Peter Sacher, Vorstandsmitglied der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, (Gruppe der Arbeitgeber / Salzgitter Maschinenbau AG)
19:00 | Ende der Veranstaltung
Moderation: Dr. Susanne Steinert, Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Wie könnten angesichts der zunehmenden Zahlen an Erwerbsminderungsrenten wegen psychischer Erkrankungen bereits frühzeitig einsetzende, geeignete Interventionen gestaltet werden? Hierzu stellt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ein Konzept vor, das in Zusammenarbeit mit Unternehmen und weiteren Sozialversicherungsträgern zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung ihrer Versicherten beitragen soll.