15. September 2016 Vielfalt im Alter mit Vielfalt begegnen

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Erstellt am 20.06.2016 von Nicole Tempel

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Birkenstraße 34, 28195 Bremen

Herausforderungen und Strategien in der Gesundheitsförderung

Vielfalt im Alter hat viele Facetten und kann unter anderem geprägt sein durch Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung oder auch durch den Gesundheitszustand. Ältere Menschen haben somit individuelle Vorstellungen und Möglichkeiten vom Leben im Alter. Kulturelle und soziale Einrichtungen, gesundheitliche Versorgungssysteme, Pflegeeinrichtungen und viele weitere Akteure stehen deshalb vor der Herausforderung, die Vielfalt der Lebensentwürfe im Alter zu berücksichtigen und eine adäquate Ansprache und Angebotslage zu entwickeln.

Wie kann es also gelingen, ein individuelles und gesundes Altern zu ermöglichen und zu fördern?  Auf der bereits vierten Bremer Regionalkonferenz, die im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ stattfindet, geht es vor diesem Hintergrund vor allem um die Fragen:

berücksichtigen und ein gesundes Altern fördern? Am Vormittag sollen diese und andere Aspekte mit zwei Fachvorträgen im Plenum beleuchtet und diskutiert werden. Im Rahmen von Workshops am Nachmittag sollen Praxisbeispiele in den Blick genommen und der Transfer in die Strukturen vor Ort diskutiert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Seniorenarbeit, Quartiermanagement, Pflege, Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement sowie an weitere Interessierte.

Programm

09:30 Uhr | Anmeldung und Begrüßungskaffee

10:00 Uhr | Eröffnung und Grußworte
Susanne Nolte, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V.
Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz
Dr. Monika Köster, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

10:30 Uhr | Was heißt Vielfalt im Alter? Zukünftige Herausforderungen für die Kommunen | Vortrag
Prof. Dr. Stefan Görres, Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung

11:15 Uhr | Kaffeepause

11:45 Uhr | Diversity Management in der Quartiersentwicklung
Prof. Dr. Andreas Thiesen, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
 
12:30 Uhr | Mittagspause

13:30 Uhr | Parallele Foren


Workshop 1
Vielfalt und Quartiersentwicklung

Bewegungsförderung im Quartier – Was braucht es?
Dr. Tilman Brand und Dirk Gansefort, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS

Bürger und Bürgerinnen im Quartier – Vielfalt aktiv mitgestalten
Elke Munderloh, Bremer Heimstiftung

Alte Vielfalt – Ein Netzwerk zur Förderung der Altenhilfe und Altenarbeit | Vortrag
Karin Schüdde, Begegnungsstätte Hemelingen und Gaby Dönselmann, Aufsuchende Altenarbeit – Hausbesuche

Moderation
Nicole Tempel, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V.


Workshop 2
Vielfalt in der Gesundheitsförderung

Immer dabei – Fachberatung für ältere Lesben und Schwule in NRW
Georg Roth, Landesfachberatung Gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der offenen Seniorenarbeit in NRW

Angebote für ältere Migrantinnen und Migranten im AWO Begegnungszentrum
Sigrid Wagner, AWO Begegnungszentrum Berlin-Kreuzberg

Männerschuppen Bamberg
Bernd Bauer-Banzhaf, Diakonieverein Bamberg e. V.

Moderation
Felicitas Jung, Gesundheitsamt Bremen


Workshop 3
Vielfalt in der gesundheitlichen Versorgung

Ortsbesuche – ein Projekt zur Unterstützung pflegender Angehöriger in Familien mit Zuwanderungsgeschichte
Marcus Wächter-Raquet, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Transkultureller Pflegedienst
Fernando Angel Cubillos, Transkultureller Pflegedienst GmbH, Hannover

Das Lübecker Modell Bewegungswelten
Dr. Christina Ralf, DRK-Therapiezentrum Marli GmbH, Lübeck

Moderation
Janna Stern, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V.

15:30 Uhr | Abschlussdiskussion

16:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation
Susanne Nolte, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V.