Projekt zur Förderung kommunaler Präventionsketten in Niedersachsen für ein gelingendes Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung.

Viele Kinder in Niedersachsen wachsen im Wohlergehen auf. Doch die Armutsquote ist auch hier hoch. Mehr als jedes sechste Kind zwischen 0 bis 10 Jahren (17,3 %) erhielt Mindestsicherungsleistungen (Stichtag 31.12.2015); in der Gesamtbevölkerung waren es 7,0 %. Häufigste Leistungsart bei den unter 10-jährigen Kindern waren SGB-II-Leistungen (85,7 %), 13,3 % erhielten Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und 1,0 % Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII. Die Einkommenslage ihrer Familien bestimmt ihre Gesundheits- und Bildungschancen, ihre Chancen auf soziokulturelle Teilhabe, ihre Chancen auf Unterstützung und Förderung.

Wie kann ein Aufwachsen im Wohlergehen auch und gerade für jene, die schwierige und benachteiligende Lebensbedingungen bewältigen müssen, gelingen? Wie können die Teilhabechancen von Kindern erhöht werden? Das Konzept der Präventionsketten kann Antworten auf diese Fragen geben.

Was sind Präventionsketten?
Präventionsketten sind auf Strukturbildung in Kommunen ausgerichtet und führen Institutionen und Personen zusammen, die an einem gelingenden Aufwachsen von Kindern beteiligt sind. Das übergeordnete Ziel ist, umfassende Teilhabechancen zu eröffnen, eigene Ressourcen zu stärken und Chancengleichheit zu fördern.

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... und wie unterstützt das Projekt Kommunen beim Aufbau von Präventionsketten?
Das Projekt „Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ setzt genau hier an. Es unterstützt niedersächsische Kommunen jeweils über einen Zeitraum von drei Jahren finanziell sowie durch Beratung, Begleitung und Weiterbildung beim Auf- und/oder Ausbau von Präventionsketten. Ziel des Projektes ist, die umfassende Teilhabe von Kindern bis zum Alter von zehn Jahren unabhängig von ihrer sozialen Herkunft an Angeboten und Maßnahmen öffentlicher und freier Träger und Initiativen zu fördern.

In der sechseinhalbjährigen Projektlaufzeit bis Ende 2022 sollen in bis zu 38 niedersächsische Kommunen Präventionsketten in gemeinsamer Verantwortung der zuständigen Stellen (Bildung, Soziales, Gesundheit, Jugend) auf- bzw. ausgebaut werden. Antragsberechtig sind die Landkreise und die kreisfreien Städte.

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Das Projekt wird von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. koordiniert und umgesetzt und durch die Auridis Stiftung gefördert. Schirmherrin ist die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Frau Cornelia Rundt.

 

Kategorieübersicht

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Aktuelles | Termine | Hintergrund | Materialien | Medien | Kontakt

 

Aktuelles

Jetzt bewerben für die zweite Förderphase bis zum 21. August 2017!
Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich von der Landeskoordinierungsstelle "Präventionsketten in Niedersachsen" über drei Jahre beim Auf- bzw. Ausbau einer kommunalen Präventionskette in gemeinsamer Verantwortung unterstützen.

Alle wichtigen Informationen zum Programm sowie den Förderungsbedingungen finden Sie in der Ausschreibung.
Ausschreibung zur 2. Förderphase

Mit der Interessenbekundung beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und bewerben Sie sich für eine Förderung.
Vorlage für die Interessenbekundung

Ergänzende Informationen zum Monitoring mit Hilfe eines Wirkmodells finden Sie im Handout Monitoring.
Handout zum Monitoring

 

Es geht los!
In der 1. Förderphase können  8 Kommunen mit dem Auf- und Ausbau von Präventionsketten in gemeinsamer Verantwortung starten!

Von 2017-2020 können nun folgende Kommunen von der Landeskoordinierungsstelle "Präventionsketten in Niedersachsen" begleitet werden:

  • Landkreis Göttingen
  • Landkreis Oldenburg
  • Landkreis Osnabrück
  • Stadt Delmenhorst
  • Stadt Wilhelmshaven
  • Region Hannover mit
    • Stadt Barsinghausen
    • Stadt Garbsen
    • Stadt Seelze

 

Neue Materialien!

Ab sofort steht eine Kontaktkarte der Landeskoordinierungsstelle "Präventionsketten in Niedersachsen" zur Verfügung.
Kontaktkarte (pdf) Layout 1 I Layout 2

Präventionsketten aufbauen - na klar! ..aber in der Praxis tauchen an vielen Stellen Fragen auf, die manchmal schnelle Antworten erfordern. Wenn jetzt eine passende Antwort griffbereit auf Ihrem Schreibtisch wäre...
Der Tischaufsteller "Präventionsketten - Impulse für den Aufbau integrierter kommunaler Strategien" gibt auf 12 brennende Fragen zu Präventionsketten Antworten...direkt auf Ihrem Schreibtisch oder unterwegs.
Fachkräfte verschiedener Bundesländer, Kommune und Disziplinien haben diese Antworten entwickelt. Sie basieren auf ihren Erfahhrungen bei der Entwicklung einer integrierten Startegie zur Gesundheitsförderung und Prävention.
Der Tischaufsteller ist gegen eine Portogebühr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beziehbar.

 

Film zum Programmauftakt „Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!"
Jetzt den Film ansehen >>


 

Termine

17. Mai 2017, Hannover
Fachtagung & Auftakt zur 2. Bewerbungsphase: Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder

Programm >>
Anmeldung >>

 

Die Dokumentation der Auftaktfachtagung „Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ am 25. August 2016 in Hannover finden Sie hier.

 

Hintergrund

1. Warum braucht Niedersachsen das Projekt?
Viele Kinder in Niedersachsen wachsen im Wohlergehen auf. Doch die Armutsquote ist auch hier hoch. Mehr als jedes sechste Kind zwischen 0 bis 10 Jahren (17,3 %) ist im SGB II-Bezug. Die Einkommenslage ihrer Familien bestimmt ihre Gesundheits- und Bildungschancen, ihre Chancen auf soziokulturelle Teilhabe, ihre Chancen auf Unterstützung und Förderung.

Entwicklungschancen von Kindern sind als „Chancen auf ein gelingendes Aufwachsen im Wohlbefinden“ zu verstehen. Sie werden durch umfassende Bildungs-, Gesundheits- und soziokulturelle Teilhabechancen realisiert und müssen im Kontext sozialer Ungleichheit thematisiert werden.

Statement von Ilka Seyfarth vom Niedersächsischen Landesamt für Statistik >>

Querschnittsaufgabe gelingendes Aufwachsen
Die Chancen auf gelingendes Aufwachsen im Wohlbefinden für alle Kinder zu fördern, ist eine Querschnittsaufgabe, die individuell ausgerichtete und kontextbezogene Maßnahmen erfordert. Dies wirft viele Fragen auf und stellt die kommunalen Verwaltungen vor die Herausforderung, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für alle Kinder – und insbesondere für benachteiligte Kinder und ihre Familien – zu initiieren und umzusetzen. Dazu müssen sie das breite Spektrum der Maßnahmen unterschiedlicher Institutionen und Träger wirksam und nachhaltig koordinieren. Es handelt sich dabei um eine gesellschaftliche Verpflichtung und einen als sozialstaatlichen Auftrag zu verstehende Anforderung an Politik und Verwaltung. Diese beinhalten Aktivitäten auf unterschiedlichen Handlungsebenen, die in sich politische, soziale, pädagogische und planerische Elemente vereinen.

Antworten und Lösungsvorschläge müssen von der Lebenssituation der Benachteiligten ausgehen, ohne gleichzeitig stigmatisierend zu wirken. Sie müssen sich am Bedarf und an den Bedürfnissen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen orientieren, ohne Benachteiligte aus dem Blick zu verlieren. Nur so können wirklich alle Kinder und ihre Familien erreicht werden.

Auswirkungen von Armut auf Entwicklungschancen
Auswirkungen von materieller Armut variieren in Abhängigkeit von der Dauer der Armutslage, je nach Kontext, Alter und Entwicklungsstand von Mädchen und Jungen. So stellt frühe Kindheit in Armut wegen der hohen Vulnerabilität in frühen Lebensphasen ein erhebliches Entwicklungsrisiko dar. Im weiteren Lebensverlauf können sich diese und weitere Belastungen zu sogenannten „Belastungskarrieren“ verdichten. Betroffen sind sowohl organische, wachstumsbezogene Prozesse wie auch die kognitive Entwicklung, die psychische Stabilität und die Persönlichkeitsentwicklung. Beispielhaft für diese Anhäufung von Risiken steht das „Kumulationsmodell". Es verdeutlicht Zusammenhänge zwischen der statusspezifischen Verteilung und Häufung von Gesundheitsbelastungen über den Lebensverlauf und späteren Unterschieden in Morbidität und Mortalität. Unter erweiterter Lebenslaufperspektive, d.h. unter Berücksichtigung des späteren Gesundheitsstatus im Erwachsenenalter, müssen frühe Risiken rechtzeitig erkannt und Belastungen abgebaut werden.

Hören Sie hier den Kommentar von Dr. Antje Richter-Kornweitz zum Thema >>

Um sich nicht in einer defizitorientierten Perspektive zu verfangen, wird die Frage, wie Ressourcen gefördert werden können, zum Ausgangspunkt aller Überlegungen. Befriedigende Antworten zielen auf mehr als auf die Kompensation von Mangel. Sie stellen das „Kind als Akteur“ in den Mittelpunkt, folgen der Philosophie der Partizipation und messen dem Kindeswillen höchste Bedeutung.

Das Ziel dieses Handelns ist, präventive Angebote zu modifizieren, lebensweltorientiert und alltagsgerecht zu gestalten und vor allem jenen zugänglich zu machen, die nicht von sich aus über Zugänge verfügen, denen aber ein erhöhter Präventionsbedarf („Präventionsdilemma“) zugeschrieben wird. Dies geht nur gemeinsam.

So sehen das auch Expertinnen aus der Praxis: Hören Sie hier mehr >>

Merkmale von Präventionsketten
Präventionsketten gelten als Antwort auf die Herausforderung, Probleme des Zugangs zu den Angeboten und Maßnahmen der öffentlichen und freien Träger für Kinder und Familien zu lösen. Sie zielen auf die Zusammenführung von kommunalen Aktivitäten über die Altersgruppen und Lebensphasen hinweg. Sie bieten Übersicht über die lokalen Angebote und Maßnahmen und sind auf die Zusammenführung der kommunalen Netzwerke zur Förderung, Unterstützung, Beratung, Bildung, Betreuung, Partizipation und Kinderschutz ausgerichtet. Dies bedeutet nicht, neue, weitere Netzwerke, Maßnahmen oder Angebote zu entwickeln, sondern von einem Nebeneinander vorhandener Strukturen zu einem Miteinander zu kommen.

Hören Sie hier ein Statement von Gerda Holz, Sozialwissenschaftlerin aus Frankfurt / Main >>

Merkmal einer Präventionskette ist die Orientierung an Praxisfeldern entlang des Lebensverlaufs von Heranwachsenden und ihren Familien und die Sicherung der Übergänge zwischen Institutionen, Settings und Angeboten. Weitere wesentliche Merkmale dieses Strukturansatzes sind die Lebenslauforientierung und die „Priorität der Partizipation“. Dazu kommen Kindzentriertheit, insbesondere bei der Sichtung und Entwicklung der Angebote (Leitfrage: „Was braucht das Kind?“), die Lebensweltorientierung und die Ressourcenperspektive. Auf der Grundlage einer Übersicht vermittelnden Bestanderhebung können dann Angebote entwickelt werden, die eventuelle Lücken schließen.

Präventionsketten sind als Strukturansatz zu verstehen, der auf Nachhaltigkeit des präventiven Handelns angelegt ist. Sie können auf Kommunen – unabhängig von der räumlichen oder bevölkerungsmäßigen Größe – zugeschnitten und sozialräumlich auf die Gesamtkommune, einen Stadtteil oder ein spezielles Quartier ausgerichtet werden. Aufbau und Weiterentwicklung von Präventionsketten werden mittels integrierter Fachplanung mit anderen Planungsprozessen in einer Kommune verbunden und basieren auf einer integrierten Entscheidungsvorbereitung auf der Basis einer integrierten Armuts-, Sozial- und Gesundheitsberichterstattung.

Hören Sie hier in einem Statement von Dr. Hans Böhmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin JHD Deichhorst, Delmenhorst, warum Präventionsketten überfällig sind >>

Vertiefende Informationen finden Sie hier:
Werkbuch Präventionsketten
Film „Präventionsketten“
Leitbegriff für Gesundheitsförderung „Präventionskette / Integrierte kommunale Gesundheitsstrategie

2. Was wollen wir im Projekt erreichen?

  • In bis zu 38 niedersächsischen Kommunen werden kommunale Präventionsketten in gemeinsamer Verantwortung aufgebaut oder weiter entwickelt.
  • Die umfassende Teilhabe von Kindern im Alter bis zu zehn Jahren und ihren Familien an den Angeboten und Leistungen von öffentlicher Seite und von freien Trägern und Initiativen wird unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gefördert und ermöglicht.
  • Indikatoren, die ein gelingendes Aufwachsen mit Hilfe von kommunalen Präventionsketten ermöglichen, werden durch Monitoring erfasst.

Damit dies gelingt,

  • wird die intensive fachübergreifende Kooperation der kommunalen Stellen, die Kinder bis zum 10. Lebensjahr bei einem gelingen Aufwachsen begleiten, gefördert.
  • werden Steuerungsgruppen und kommunale Koordinierungsstellen eingerichtet, die den kontinuierlichen fachlichen Austausch und die Entwicklung erforderlicher Maßnahmen unter Einbeziehung von Fachkräften, zivilgesellschaftlichen Akteuren, Kindern und Familien aktiv fördern.
  • erwerben die Akteure vor Ort Kompetenzen und Wissen zum Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten und wenden diese konkret an.
  • wird die Situation vor Ort gemeinsam analysiert und das weitere Vorgehen darauf aufgebaut.
  • evaluieren die Kommunen ihre Maßnahmen und identifizieren so Indikatoren für erfolgreiche Umsetzungsstrategien von Präventionsketten und Effekte.

3. Was sind Inhalte und Strukturen des Projektes?

Hören Sie hier von Marc von Krosigk von der Auridis gGmbH, warum die Auridis-Stiftung den Auf- & Ausbau von Präventionsketten in Niedersachsen unterstützt >>

 

4. Wie werden die Kommunen bei der Umsetzung konkret unterstützt?
Die in der LVG & AFS angesiedelte  Landeskoordinierungsstelle „Präventionsketten in Niedersachsen“  begleitet, berät und unterstützt die ausgewählten Kommunen bei der Umsetzung vor Ort.

Die Aufgaben der Koordinierungsstelle umfassen:

  • die Begleitung der geförderten Maßnahmenträger,
  • die Beratung von Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren und kommunalen Steuerungsgruppen der lokalen Präventionsketten für ein gelingendes Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung,
  • die Weiterbildung für Fachkräfte und Entscheidungsträger (Fachtagungen, Workshops, kollegiale Beratungsverfahren…) und Durchführung von Netzwerktreffen,
  • die Unterstützung von zuständigen Stellen auf Ebene des Landkreises oder der kreisfreien Stadt durch Moderation von fachlichen und Information von politischen Gremien bzw. Inhouse-Veranstaltungen im Projektkontext in zuvor abgestimmtem Umfang,
  • die regelmäßige Zusammenführung des interkommunalen Fachaustauschs über zuvor gemeinsam abgestimmte Inhalte, der interessierte beteiligte Kommunen.

Kontakt zur Landeskoordinierungsstelle „Präventionsketten in Niedersachsen“


5. Wer kann gefördert werden?
Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen finden sich in den Bewerbungsunterlagen zum Projekt.

Die aktuellen Unterlagen für die zweite Förderphase können in Kürze hier abgerufen werden.

6. Wie können Kommunen sich bewerben?
Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt:

Die zuständigen Stellen auf Landkreis- oder Stadtebene, die eine finanzielle Förderung anstreben, reichen einen Antrag ein. Bewerbungsstart für die zweite Förderphase ist der 1. Mai 2017.
Hinweise für die Erstellung eines Antrages bietet jeweils ein aktueller Leitfaden. Die dort vorgegebene Struktur ist einzuhalten. Als ergänzende Orientierungshilfe dient das Werkbuch Präventionskette.

Die aktuellen Unterlagen für die zweite Förderphase finden Sie hier:

Alle wichtigen Informationen zum Programm sowie den Förderungsbedingungen finden Sie in der Ausschreibung.
Ausschreibung zur 2. Förderphase

Mit der Interessenbekundung beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und bewerben Sie sich für eine Förderung.
Vorlage für die Interessenbekundung

Ergänzende Informationen zum Monitoring mit Hilfe eines Wirkmodells finden Sie im Handout Monitoring.
Handout zum Monitoring


7. Monitoring und Evaluation
Während der sechsjährigen Projektlaufzeit erfolgen Evaluation und Monitoring auf zwei Ebenen.

  1. Auf kommunaler Ebene erfolgt ein Monitoring entlang lokal entwickelter Wirkungsmodelle. Das Ziel ist, laufende Prozesse des Aufbaus von Präventionsketten zeitnah zu dokumentieren und transparent darzustellen. Die Vermittlung der dafür nötigen Kompetenzen erfolgt im Rahmen eines Workshops durch die Landeskoordinierungsstelle „Präventionsketten in Niedersachsen“ zu einem frühen Zeitpunkt der jeweiligen kommunalen Förderphase. Über den Workshop hinaus wird das kommunale Monitoring bedarfsweise mittels einer methodischen Beratung begleitet.
  2. Auf der Programmebene werden die Daten des kommunalen Monitorings von der Landeskoordinierungsstelle „Präventionskette in Niedersachsen“ gesammelt, aufbereitet und ausgewertet. Die von den Kommunen gelieferten Daten werden in ein übergeordnetes, programmbezogenes Wirkungsmodell integriert, bei Bedarf durch gesonderte Datenerhebungen ergänzt und für die weitere Programmsteuerung verwendet.

Weitere Informationen zum Monitoring und zur Evaluation finden Sie im Handout zum Monitoring.

 

Informationen, Handwerkszeug und Materialien

Länderübergreifende Informationen und Materialien

Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V.
Tischaufsteller: 12 Fragen und Antworten zu Präventionsketten
Der Tischaufsteller basiert auf Erfahrungen von Fachkräften verschieneder Bundesländer, Kommune und Disziplinien bei der Entwicklung einer integrierten Startegie zur Gesundheitsförderung und Prävention. Die Fragen und Antworten solleneinen Beitrag zur Diskussion über Präventiosnketten liefern.
Der Tischaufsteller ist gegen eine Portogebühr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beziehbar.

Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. / BZgA
Werkbuch Präventionsketten

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Leitbegriffe der Gesundheitsförderung „Präventionsketten“

Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle!"
Arbeitspapier „Vom Auftauen: Die Vorbereitung kommunaler Strategien“

inforo-online − Das Portal der kommunalen Zusammenarbeit
www.inforo-online.de

 

Informationen und Materialien aus den Bundesländern

Nordrhein-Westfalen:
Positionspapier „Integrierte Gesamtkonzepte kommunaler Prävention“

 

Medien

Film zum Programmauftakt „Präventionsketten in Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!"

Film mit Statements zum Projekt und Präventionsketten von der Auftaktveranstaltung am 25. August 2016 im Werkhof in Hannover.

Zum Film >>

 

Was ist eine Präventionskette und wie baut man sie auf?

Ein Film über die Erfahrungen mit integrierten Strategien zu Gesundheitsförderung und Prävention in kommunalen Settings.

Zum Film >>

 

Zukunft für Kinder – Wohlbefinden und Teilhabechancen von Kindern stärken

Hören Sie hier in Originallänge den einführenden Vortrag von Prof. Dr. Hans Bertram, Humboldt Universität Berlin, auf der Auftaktveranstaltung »Präventionsketten in Niedersachsen« am 25. August 2016 in Hannover.

Erfahren Sie unter anderem wie Deutschland im europäischen Vergleich bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtkonvention abschneidet und welche Entwicklungslinien und Zukunftsperspektiven eine Politik für Kinder schaffen müsste, um die Entwicklungschancen für alle Kinder, unabhängig von der Herkunft und der Bildung ihrer Eltern, so zu verbessern, dass die in der UN-Kinderrechtskonvention geforderte gleiche Teilhabe aller Kinder an der gesellschaftlichen Entwicklung in der aktuellen politischen Debatte nicht in Vergessenheit gerät.

 

 

Nachgefragt: Expert*innen antworten

Warum brauchen wir präventive Maßnahmen gegen die Folgen von Kinderarmut?
Antwort von Ilka Seyfarth vom Landesamt für Statistik Niedersachsen


Welche Botschaft vermitteln „Präventionsketten“ für Sie?
Antwort von Ilka Seyfarth vom Landesamt für Statistik Niedersachsen


Wie kann Armutsprävention mit Hilfe von Präventionsketten gelingen?
Antwort von Gerda Holz vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V., Frankfurt am Main


Warum brauchen wir Präventionsketten?
Antwort von Dr. Antje Richter-Kornweitz von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.



Antwort von Dr. Hans Böhmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin JHD Deichhorst gGmbH


Welche Rolle spielt (Armuts-)Prävention aus Sicht der Ärzteschaft?
Antwort von Dr. Hans Böhmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin JHD Deichhorst gGmbH


Welche Bedingungen tragen zum gelingenden Aufbau einer Präventionskette in gemeinsamer Verantwortung bei?
Antwort von Corinna Spanke, LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut im Landesjugendamt Rheinland und Sabine Poppe, Netzwerkkoordinatorin, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Remscheid


Warum unterstützt die Auridis gGMbH den Auf- und Ausbau von Präventionsketten in Niedersachsen?
Antwort von Marc von Krosigk von der gemeinnützigen Stiftung Auridis gGmbH

 

Kontakt

Landeskoordinierungsstelle "Präventionsketten in Niedersachsen"

c/o Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.
Fenskeweg 2, 30165 Hannover, Tel. 0511 / 388 11 89 - 0 (Verwaltung)

Ab sofort steht eine Kontaktkarte der Landeskoordinierungsstelle "Präventionsketten in Niedersachsen" zur Verfügung.
Kontaktkarte (pdf) Layout 1 I Layout 2

Direkte Ansprechpersonen

Projektleitung
Dr. Antje Richter-Kornweitz
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 33
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Projektmitarbeiterin
Christina Kruse
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 306
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stephanie Schluck
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 39
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ilka Seyfarth
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kerstin Utermark
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 4
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!