Menschen mit geringem Einkommen sind unterschiedlichen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt – diese prägen in starkem Maße das individuelle Gesundheitsverhalten. Um die Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen zu fördern, müssen zum einen die gesundheitlichen Belastungen verringert und zum anderen die gesundheitsfördernden Ressourcen gestärkt werden. Maßnahmen zur Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit sind dann erfolgreich, wenn sie an den Lebenswelten der Zielgruppen ansetzen.

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In Niedersachsen und auf Bundesebene gibt es bereits eine Vielzahl von guten Praxisansätzen und Erfahrungen doch es fehlt an Transparenz und an dem Wissen voneinander. Hier setzt die niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit an. Sie ist Kontakt- und Koordinierungsstelle für die Gesundheitsförderung bei / mit sozial Benachteiligten auf Landesebene und vernetzt Akteure aus dem Gesundheitswesen und anderen gesundheitsrelevanten Handlungsfeldern (z. B. Bildung, Umwelt und Soziales, Stadtentwicklung).

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen ist seit 2003 in die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. integriert. Sie wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und durch die niedersächsischen Vertretungen von AOK, BKK Landesverband Mitte, IKK classic, Knappschaft, SVLFG und VdEK.  

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Ziele der Niedersächsischen Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit

  • Strukturbildung und Vernetzung stärken
  • Wissenstransfer verbessern
  • Qualitätsentwicklung fördern

Tätigkeitsbereiche

  • Arbeitskreise Armut und Gesundheit
  • Newsletter Soziale Lage und Gesundheit
  • Beteiligung am Bundesweiten Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Good Practice / Qualitätssicherung
  • Veranstaltungen und Tagungsreihen

Themenschwerpunkte

  • Gesundheitsförderung und Kinder und Jugendliche
  • Gesundheitsförderung im Stadtteil
  • Arbeitslosigkeit und Gesundheit
  • Soziale Lage und Gesundheit älterer Menschen

Veröffentlichungen
Highlight 2011
. Aus der Arbeit des Regionalen AK Armut und Gesundheit: "Gesundheitsförderung und U-25jährige Arbeitslose" hier.
Highlight 2012. Aus der Arbeit des Landesweiten AK Armut und Gesundheit: "Workshopreihe Partizipation fördern" hier. 
Highlight 2013. 
Aus der Arbeit der Koordinierungsstelle: "Werkbuch Präventionskette" hier.

Kontakt
Dr. Antje Richter-Kornweitz
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 33