Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt psychische Gesundheit als Zustand des Wohlbefindens, in dem jede und jeder die eigenen Fähigkeiten ausschöpft, die normalen Lebensbelastungen bewältigt, produktiv arbeiten und etwas zur Gemeinschaft beitragen kann. Die psychische Gesundheit wird durch biologische, psychologische und soziale Faktoren beeinflusst. Daher ist die psychische Gesundheit in Settingansätzen immer ein wichtiger Bereich.

Epidemiologische Studien über die Prävalenz und Inzidenz psychischer Störungen zeigen, dass diese insgesamt auf dem Vormarsch sind. Eine unzureichende Versorgungslandschaft für psychisch Erkrankte, hohe Komorbiditätsraten der Betroffenen und die Tatsache, dass psychische Erkrankungen hinter Muskel- und Skeletterkrankungen die häufigsten Krankheitsarten an Arbeitsunfähigkeits-Tagen in Deutschland sind, zeigen deutliche Handlungsbedarfe. Die Förderung der psychischen Gesundheit und Prävention von psychischen Erkrankungen sind somit Auftrag der Prävention und Gesundheitsförderung. In der LVG & AFS stellt die psychische Gesundheit ein Querschnittsthema dar, welchem sich verschiedene Arbeitsbereiche widmen. Das hier dargestellte Arbeitsfeld „Psychische Gesundheit“ gibt einen Überblick über alle Aktivitäten der LVG & AFS in diesem Bereich.

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In folgenden Arbeitsbereichen beschäftigt sich die LVG & AFS Nds. e. V. mit psychischer Gesundheit:

Die seit 2006 bestehende Arbeitsgemeinschaft auf Landesebene wird gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V. koordiniert. Ziele der AG sind die Verbesserung der Situation demenzerkrankter Menschen im Krankenhaus, insbesondere deren Diagnostik, Behandlung, Pflege und Betreuung.

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Die LVG & AFS berät Schulen bei der Gestaltung von Lern- und Arbeitsbedingungen sowie der Verbesserung von Arbeitsklima und Kommunikationsstrukturen. Angebote zur Vermeidung von Burnout und Depression bei Lehrkräften oder zur Verhinderung von Mobbing und Gewalttätigkeit bei Schülerinnen und Schülern sind Teil der Beratung.

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Angeregt vom Landesfachbeirat Psychiatrie Niedersachsen wird seit 2008 der Niedersächsische Aktionstag für seelische Gesundheit durchgeführt. Um den 10. Oktober (International Mental Health Day) herum werden die Aktionstage terminiert, die jedes Jahr in einer anderen Kommune stattfinden.

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Die Gesundheitsversorgung findet naturgemäß dort statt, wo die Menschen leben. Vor diesem Hintergrund sind Landkreise, Städte und Gemeinden besonders herausgefordert, soziale und gesundheitliche Belange der Menschen direkt vor Ort bedürfnisgerecht zu gestalten. Zudem beeinflussen regionale Gegebenheiten sowohl das Auftreten von Erkrankungen wie auch den Versorgungsprozess. Dies unterstreicht den Bedarf nach einer regional koordinierten und gesteuerten Gesundheitsversorgung.

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Der Beratungsservices Gesundheitsmanagement berät und begleitet Beschäftigte der niedersächsischen Landesverwaltung. Im Rahmen von Vorträgen wird zum Thema psychische Gesundheit informiert und sensibilisiert.

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Effekte, Weiterentwicklung und Inanspruchnahme Niedrigschwelliger Betreuungsangebote in Niedersachsen

In Niedersachsen existiert mittlerweile eine fast flächendeckende Angebotsstruktur von so genannten Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten, in denen ehrenamtlich Helfende die Betreuung von demenzerkrankten, psychisch kranken oder geistig behinderten Menschen übernehmen.

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Das Internetportal „Gesund & aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt Gesundheitsinformationen zu allen altersrelevanten Themen bereit und wird von der LVG & AFS redaktionell betreut.

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Das 2012 freigeschaltete Männergesundheitsportal der BZgA wird von der LVG & AFS redaktionell betreut. Es vermittelt unter anderem Gesundheitsinformationen zu Themen wie Stressbewältigung und Work-Life-Balance sowie zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder dem Burnout-Syndrom.

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Die LVG & AFS koordiniert seit 1995 den Arbeitskreis gesundheitsfördernder Hochschulen. Wie in allen Settingansätzen ist die psychische Gesundheit ein wichtiger Arbeitsbereich.

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Das Netzwerk Sozialpsychiatrischer Dienste wurde im Jahre 2010 gegründet. Das Netzwerk ist bundesweit ausgerichtet und richtet sich unabhängig von Berufsgruppe und Trägerschaft an alle in den Sozialpsychiatrischen Diensten Tätigen.

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