Die Auswirkung der sozialen Lage auf die Gesundheit konnte bereits mit verschiedenen Studien nachgewiesen werden. Für das Land Bremen verdeutlicht der Bremer Armuts- und Reichtumsbericht gesundheitliche Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Wohnvierteln. Gesundheitsförderung im Stadtteil gewinnt somit zunehmend an Bedeutung, da hier die Möglichkeit besteht, eine Vielzahl der dort lebenden Bewohner*innen zu erreichen.

Der Stadtteil bietet zahlreiche gesundheitsrelevante Strukturen, Handlungsfelder und Settings wie Kindertagesstätten, Häuser der Familie oder Schulen, die gute Anknüpfungspunkte darstellen, um sektorenübergreifend gesundheitsfördernde Maßnahmen und Strategien zu entwickeln.

Mit dem Projekt „Gesunde Quartiere in Bremen und Bremerhaven“ wird deshalb das Ziel verfolgt, Gesundheit gemeinsam mit den Menschen und Akteuren im Quartier, zum Beispiel aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Quartiersmanagement, Soziales, Sport, Politik, Wohnungsbau, zu denken, um gesundheitsfördernde Maßnahmen in die eigene Arbeit zu integrieren.

Das Projekt wird von Mitte 2015 bis Ende 2020 finanziert durch die AOK Bremen / Bremerhaven und in Kooperation mit der LVG Bremen durchgeführt. Ein Projektbeirat begleitet und berät das Projekt über die gesamte Laufzeit.

Tätigkeitsbereiche:

  • Bedarfserhebung
  • Durchführung von Fachtagungen und Fortbildungen
  • Modellhafte Erprobung von quartiersbezogenen Aktivitäten
  • Durchführung von Beteiligungsprozessen
  • Beteiligung an vorhandenen Netzwerken
  • Unterstützung und Stärkung vorhandener Strukturen

Kontakt 

Tatjana Paeck