Das Projekt PEPBS widmet sich seit März 2015 der partizipativen Gesundheitsforschung. In der aktuellen Förderphase (März 2018 – Februar 2021) geht das Projekt der Frage nach, wie Jugendliche stärker an der Angebotsentwicklung in der offenen Jugendhilfe beteiligt werden können. Die jugendlichen Nutzer*innen der Einrichtung sollen folglich im Rahmen längerfristiger Gruppenarbeit mit partizipativer Methodik befähigt werden, selbst bedarfsgerecht Angebote zu entwickeln und zu gestalten sowie diese hinsichtlich ihres Erfolges zu bewerten. Hierfür werden Kooperationen mit kommunalen Verantwortlichen sowie in kommunaler Trägerschaft befindlichen Jugendtreffs in sozial benachteiligten Stadtteilen Braunschweigs eingegangen.

Zielgruppen

  • Kommunale Vertreter*innen der Stadt Braunschweig
  • Jugendliche und Mitarbeiter*innen der offenen Jugendhilfe
  • Auf dem Gebiet der partizipativen Gesundheitsforschung tätige Wissenschaftler*innen
  • Andere Kommunen, welche von den Ergebnissen im Rahmen eines Wissenstransfers profitieren

Ziele

  • Vertiefende Identifizierung von Faktoren, die den Übergang der von Armutsfolgen betroffenen Jugendlichen im Rahmen integrierter kommunaler Strategien erleichtern
  • Gestaltung und Evaluation bedarfsgerechter Angebote durch die Jugendlichen
  • Feststellung der Eignung verschiedener partizipativer Forschungsmethoden für die Befähigung Jugendlicher, ihre eigenen Lebensbelange zu erforschen und gestalten
  • Erprobung verschiedener Methoden für die Dissemination der Ergebnisse

Laufzeit
März 2018 – Februar 2021

Kooperation
Die partizipative Evaluation erfolgt in Kooperation mit der Stadt Braunschweig. PEPBS ist Teil des Forschungsverbundes PartKommPlus, den die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin koordiniert und in dem das Deutsche Institut für Urbanistik, das Robert-Koch-Institut, sowie weitere Hochschulen, Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung und Kommunen mitwirken.

Finanzierung
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kontakt
Alexandra Schüssler
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Tel.: 0511 / 21 55 99 - 04

Elisabeth Rataj
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0511 / 26 25 38 - 07

 


 

Partizipative Evaluation der Präventionskette Braunschweig (PEPBS)

Gemeinsam mit der Stadt Braunschweig setzt die LVG & AFS ab März 2015 das dreijährige Projekt ‚PEPBS – Partizipative Evaluation der Präventionskette Braunschweig‘ um. Die Studie soll exemplarisch ermitteln, welche Gelingensfaktoren ausschlaggebend sind, um lebensphasenorientierte Unterstützungsstrukturen erfolgreich für die Prävention von gesundheitsbezogenen Armutsfolgen bei Kindern zu gestalten.

Am Beispiel zweier ausgewählter Fallstudien, die konkrete Projekte der Braunschweiger Präventionskette zum Gegenstand haben, wird dies gemeinsam mit den beteiligten Akteuren in einem partizipativen Vorgehen untersucht. Zusätzlich soll entlang dieses Prozesses die Methodik der Partizipativen Evaluation weiterentwickelt werden.

PEPBS ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbundes PartKommPlus.

Zielgruppen

  • Akteure und Projektverantwortliche der Stadt Braunschweig.
  • Kinder, Jugendliche und deren Eltern
  • Auf dem Gebiet der partizipativen Gesundheitsforschung tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
  • Andere Kommunen, welche die Ergebnisse im Rahmen eines Wissenstransfers nutzen wollen.

Ziele

  • Untersuchung und Weiterentwicklung der Qualität der Präventionskette am Beispiel ausgewählter Projekte
  • Identifikation von Faktoren, welche die Entwicklung einer Präventionskette befördern bzw. behindern
  • Ermittlung des Potenzials von Partizipativer Evaluation als Methode zur Entwicklung und Wirkungsbeschreibung von Präventionsketten
  • Weiterentwicklung der Methode der Partizipativen Evaluation

Laufzeit
März 2015 –  Februar 2018

Kooperation
Die partizipative Evaluation erfolgt in Kooperation mit der Stadt Braunschweig. PEPBS ist Teil des Forschungsverbundes PartKommPlus, den die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin koordiniert und in dem das Deutschen Institut für Urbanistik, das Robert-Koch-Institut, sowie weitere Hochschulen, Landesorganisationen für Gesundheitsförderung und Kommunen mitwirken.

Finanzierung
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Veröffentlichungen

Kontakt
Sven Brandes
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Tel.: 0511 / 388 11 89 - 302

Birte Gebhardt
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Tel.: 0511 / 388 11 89 - 308