30.09.04 | Gesundheit in Hochschulen

„Der Gesundheit in Hochschulen auf der Spur: Fakten, Trends, Methoden“

Die diesjährige Fachtagung des „Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen“ richtete sich an alle Statusgruppen der Hochschulen, insbesondere an diejenigen Personen, die für den Bereich Gesundheit, Arbeitsschutz und Umwelt Verantwortung tragen, in ihm tätig sind oder in Steuergruppen zur Gesundheitsförderung mitarbeiten sowie an alle Mitglieder von Studiengängen mit gesundheitswissenschaftlichen Fragestellungen.

Am Vormittag wurde in Form von Vorträgen ein Überblick über die bisher vorliegenden Untersuchungen zum Gesundheitsstatus von Beschäftigten und Studierenden gegeben, die Fakten verglichen und gemeinsame und Trends herausgearbeitet. Zudem wurde eine Einführung in Erhebungsmethoden für psychische Belastungen gegeben. Der Nachmittag wurde dazu genutzt, in Workshops einzelne Methoden der Analyse gesundheitsfördernder und –belastender Aspekte an Hochschulen vertiefter vorzustellen und zu diskutieren. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem großem Plenum, in dem verschiedene Wünsche geäußert wurden, u.a. folgende:

Es wurde eine Infobox für Leitlinien, Dienstvereinbarungen etc. auf der Homepage des AKs angeregt. Dies werden wir in Angriff nehmen. Dazu eine Bitte an alle: Bitte stellen Sie uns die entsprechenden Materialien zur Verfügung.
Bezogen auf die Studien zur gesundheitlichen Situation von Studierenden und Personal an Hochschulen wurde angeregt, die Fragebögen ins Netz zu stellen, um einen gewissen Standardisierungsdruck zu erzeugen und Ergebnisse vergleichbar zu machen. Bielefeld (Studien zu Studierenden), Karlsruhe, Wuppertal, München und Oldenburg (alle Studien zu Mitarbeitenden) erklären sich bereit, ihre Fragebögen zur Verfügung zu stellen. Es wird als notwendig angesehen, dass die Fragebögen mit Kommentaren versehen werden, was sich bewährt hat und was nicht zur Nachahmung empfohlen werden kann.
Es wurde eine Liste der Referentinnen und Referenten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gewünscht mit Anlaufadressen zu den verschiedenen Bereichen wie z.B. Bewegung, möglichst noch regionalisiert. Diesem Wunsch kann der Arbeitskreis definitiv nicht nachkommen. Es wird auf die Listen bei den Krankenkassen verwiesen, z.B. die Techniker Krankenkasse hat solche Listen.
Inhaltlich wurde ein Austausch über Erfahrungen mit Focusgruppen gewünscht.

Das Interesse und die Wichtigkeit des Themas Gesundheitsförderung an Hochschulen zeigte sich an den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung sowie an der gut besuchten AK-Sitzung am nächsten Tag.

Vorträge
In ihren Eröffnungsworten wiesen der Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft, Prof. Dr. Klaus Bös, und der Vertreter des Arbeitskreises, Prof. Dr. Thomas Hartmann, darauf hin, dass wir erst am Anfang stehen, die Rahmenbedingungen derjenigen zu erfassen, zu interpretieren und positiv im Sinne des Wohlbefindens zu beeinflussen, die Mitglieder einer Hochschule sind.

Bestätigt wurde dies in dem Vortrag „Die Gesundheit der Statusgruppen – eine Synopse“ von Claudia Hildebrand (Universität Karlsruhe TH), Prof. Dr. Sigrid Michel und Prof. Dr. Peter Surkemper (Fachhochschule Dortmund). Es existieren über die Statusgruppen Studierende und nichtwissenschaftliches Personal – im Gegensatz zu dem wissenschaftlichen Personal und Professoren/-innen - zwar eine Reihe von veröffentlichten Studien, jedoch lassen sich die Daten auf Grund der unterschiedlichen Erfassungs- und Auswertungsmethoden kaum vergleichen. In den verschiedenen Studien kam jedoch zum Ausdruck, dass die bisherigen Hochschulstrukturen die Partizipation der Hochschulmitglieder verhindern. Weitere wissenschaftliche Studien, insbesondere in der Statusgruppe wissenschaftliches Personal, mit reliablen und validen Instrumenten sind notwendig, um gültige Aussagen über den Gesundheitszustand an Hochschulen zu treffen.
(PDF-Dokument: 30.09.04.vortrag.hildebrand.surkemper.michel.pdf [746 KB] )

Dr. Silke Gräser stellte die Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Kohärenzsinn von Hochschulen (U-SOC) vor. Sie übertrug das Persönlichkeitskonstrukt Kohärenzsinn (Sense of Coherence= SOC) auf das Setting Universität. Es zeichnet sich ab, dass das Vertrauen in die Institution Hochschule, das Gefühl der Verstehbarkeit, von Bewältigbarkeit, von Zusammenhang, Gemeinschaft und Sinnerfüllung mit einer besseren gesundheitlichen Befindlichkeit der Beschäftigten an der Hochschule einhergeht. Der U-SOC ist somit u.a. ein Instrument zur Standortbestimmung der jeweiligen Hochschule hinsichtlich der gesundheitsfördernden Qualität.
Es ergeben sich Anhaltspunkte dafür, dass ein auf die Organisation bezogenes Gefühl im Zusammenspiel mit individuellen Sinnstrukturen Bedeutung für das Wohlbefinden der Beschäftigten hat. Ein universitärer Kohärenzsinn geht einher mit einer universitären Kultur von Gesundheitsförderung – in einem Verständnis von Corporate Identity als gemeinsamer Leitkultur spiegelt der universitäre Kohärenzsinn so die strukturelle gesundheitsfördernde Qualität der Hochschule. Und nimmt eine neue Standortbestimmung hinsichtlich der Hochschule als identitätsstiftende Institution vor.
(PDF-Dokument: 30.09.04.vortrag.graeser.pdf [211 KB] )

Für die Erfassung psychischer Belastung empfehlen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Einsatz geprüfter Verfahren. Doch in der vorhandenen Vielzahl von Instrumenten findet sich mancher Nutzer und manche Nutzerin nur schwer zu recht. Die in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) entwickelte Toolbox will hier Abhilfe schaffen. Dr. Gabriele Richter stellte die derzeit 84 Verfahren enthaltende Toolbox der BAuA sowie deren Nutzung vor. Die Toolbox befindet sich auf der Homepage der BAuA unter der Adresse www.baua.de/prax/toolbox.htm
Mit der Toolbox lässt sich auch „offline“ arbeiten. Eine Papierversion kann in den Bibliotheken der BAuA ausgeliehen werden.
(PDF-Dokument: 30.09.04.vortrag.richter.pdf [56 KB] )

Bei der Verfahrensauswahl und -anwendung kommt der Qualifikation des Nutzers/der Nutzerin eine Schlüsselrolle zu: Ungeschulte Nutzer/Nutzerinnen dürfen nur bedingungsbezogene, orientierende Verfahren einsetzen. Bei geschulten Nutzern/Nutzerinnen kommen bedingungsbezogene Screeningverfahren hinzu. Nur Experten und Expertinnen können neben den bedingungsbezogenen Verfahren auch personenbezogene einsetzen.

Im Internet steht ein interaktiver Auswahlmodus zur Verfügung, der eine Suche in der Datenbank ermöglicht. Im ebenfalls eingestellten Handbuch sind Hintergrundinformationen zur Erfassung psychischer Belastung, zu Kriterien zur Auswahl eines Instruments sowie Maßnahmen zur menschengerechten Arbeitsgestaltung enthalten. Die Anhänge des Handbuchs gehen vertiefend auf die Begriffe psychische Belastung und Beanspruchung, Analysetiefe, Tätigkeitsklassen, Methoden der Datengewinnung und teststatistische Gütekriterien ein.

Arbeitsgruppen Fragebogenerhebung
Carsten Büthe (Universität Paderborn) und Claudia Hildebrand (Universität Karlsruhe TH) diskutierten mit ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Sinn und Zweck der Erfassung des Arbeits- und Gesundheitszustands mittels Fragebogen. Geleitet wurde die AG von den Fragen nach Methoden und Instrumenten, Datenschutz, Organisation der Befragung, mögliche Kooperationspartner, Umgang mit Ergebnissen und schließlich die Gewährleistung der Qualität.

Als Ergebnisse können festgehalten werden:
Eine Bestands- bzw. Istanalyse mittels Fragebogen ist sinnvoll, da sie hochschulbezogene Ergebnisse und somit eine interne Rechtfertigung zum Handeln liefert. Des weiteren bildet sie die Vergleichsbasis für eine Wiederholungsbefragung zur Evaluation durchgeführter gesundheitsfördernder Maßnahmen. Die Mitglieder der AG waren sich einig, dass Anonymität und Datenschutz einen hohen Stellenwert besitzen. Die bei der Statusgruppe ‚Beschäftigte‘ Vertrauen schaffende Anonymität kann durch eine schriftliche Befragung (insb. durch externe Kooperationspartner) eher gewährleistet und den Befragten vermittelt werden als z.B. durch Interviews.

Für den Erfolg einer schriftlichen Befragung trägt in erster Linie die Unterstützung durch die Universitätsleitung bei. Weiter ist ein gut durchdachtes Marketing- und Kommunikationskonzept erforderlich, um die Ziele der Befragung zu verdeutlichen (und zwar in der Sprache der Zielgruppe), Ängste zu nehmen und eine rege Beteilung zu erreichen. Der Erfolg von Anreizsystemen, wie Preisausschreiben, wird als zweifelhaft bewertet. Die Länge des Fragebogens scheint dem gegenüber maßgeblich auf die Rücklaufquote einzuwirken.
Eine Information über die Befragungsergebnisse sollte so schnell wie möglich an die Befragten und auch die Führungskräfte übermittelt werden. Da sich von den Ergebnissen überwiegend Handlungsfelder und weniger konkrete Maßnahmen ableiten lassen, sind diese in weitergehenden Analysen/Gesprächen mit Vertretern aus der Zielgruppe zu eruieren. Wird für die Befragung ein externer Partner herangezogen, sollte im Vorfeld vereinbart werden, mit welchem Umfang, welcher Datentiefe und wie häufig die Ergebnisse präsentiert werden.

Gesundheitszirkel im Setting Hochschule
Sabine Meier von der Universität Bielefeld stellte Einsatzmöglichkeiten für Gesundheitszirkel im Setting Hochschule und die jeweils dafür notwendigen Rahmenbedingungen vor. Das Konzept der Gesundheitszirkel entstammt einem Förderprogramm zur Humanisierung des Arbeitslebens der 80er Jahre. Unter der Bezeichnung Gesundheitszirkel finden sich heute die unterschiedlichsten Struktur- und Prozesskonzepte. Allen gemeinsam sind die folgenden Merkmale: Partizipation der Beschäftigten, heterogene/homogene Zusammensetzung, Transparenz und Freiwilligkeit, thematische Offenheit, Moderation, Kommunikationsregeln, zeitliche Befristung und organisatorische Einbindung. Ziel aller Gesundheitszirkel ist es, das Erfahrungswissen der Beschäftigten über gesundheitsbezogene Belange ihres Arbeitsplatzes zu nutzen und sie eigenverantwortlich in die Problemlösung und gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen einzubeziehen. Voraussetzung für den Erfolg eines Gesundheitszirkels ist die An- und Einbindung in die Managementprozesse und die Förderung durch betriebliche Schlüsselpersonen. In zahlreichen evaluierten Einsätzen hat sich das Konzept der Gesundheitszirkel als sehr produktiv in der Identifizierung von Belastungen und der Entwicklung von Lösungen erwiesen.

Gesundheitswerkstatt
Petra Dann (Techniker Krankenkasse) stellte die Methode der Gesundheits-Werkstatt vor. Die Gesundheits-Werkstatt (GW) ist eine Erweiterung der Arbeitssituationsanalyse (ASA). In der GW werden Elemente der "Zukunftswerkstatt", der systemischen Organisationsberatung und der Arbeitssituationsanalyse verknüpft.
In der ersten Phase der GW erfolgt, wie bei der ASA, eine Analyse der Problembereiche. Ihren inhaltlichen Schwerpunkt hat die GW in der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen (TN) werden aufgefordert, die Zukunft zu denken und in Gedanken neue Wege zu beschreiten. Ziel ist es, nicht in Problemen verhaftet zu bleiben. Im Anschluss an diese Reise in die Zukunft entwickeln die TN aus den "Visionen" zukunftsfähige und praxistaugliche Lösungsvorschläge.
Gesundheitswerkstätten sind ein Instrument des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Hinsichtlich der Einordnung in den Ablauf eines Gesundheitsförderungsprojekts gehören sie sowohl in die Analysephase als auch in die Planungs- und Umsetzungsphase.
Eine Leitidee der Gesundheitswerkstatt (GW) ist die aktive Einbeziehung und Beteiligung der Beschäftigten. Sie dient der Ermittlung von gesundheitsförderlichen und gesundheitsbelastenden Aspekten der Arbeitssituation und des individuellen Verhaltens sowie der Erarbeitung von Möglichkeiten zum Ausbau von gesundheitsförderlichen Aspekten und Verbesserungsvorschlägen zur Verminderung belastender Aspekte.

Verfahren zur Erfassung psychischer Belastungen: SIGMA & BASA

Dr. Gabriele Richter (BauA) stellte die beiden verfahren SIGMA und BASA vor:
SIGMA - Screening Instrument zur Bewertung und Gestaltung menschengerechter Arbeitstätigkeiten
BASA - Psychologische Bewertung von Arbeitstätigkeiten - Screening für Arbeitsplatzinhaber
Beides ist auf der BauA-Homepage zu finden: www.baua.de

SIGMA dient der Analyse und Dokumentation von Belastungen der Arbeit, die gesundheitsbeeinträchtigende Folgen nach sich ziehen können. Mit SIGMA werden Belastungen ermittelt, die aus der Gestaltung folgender Aspekte der Arbeit kommen können: I. Arbeitstätigkeit, II. Arbeitsumgebung, III. Arbeitsorganisation und IV. Besondere Anforderungen/Spezifische Belastungen.
BASA ermöglicht eine Bewertung sicherheits- und gesundheitsrelevanter Merkmale der Arbeit. Die Bewertung der Gestaltung der Arbeitsplätze erfolgt durch die Mitarbeiter selbst. In den drei Bereichen: I. Ergonomie, II. Technik und III. Arbeitsorganisation können Aussagen zum Gestaltungs-, Qualifizierungs- und Expertenanalysebedarf getroffen werden.

Bei SIGMA erfolgt die Bewertung der Arbeitsgestaltung mit Hilfe von Beobachtungs- bzw. Beobachtungsinterviewdaten, die ein technischer Aufsichtsbeamter, eine Sicherheitsfachkraft oder andere Arbeitschutzakteure erhoben haben. Im Gegensatz dazu sieht BASA hauptsächlich eine schriftliche, anonyme Befragung der Beschäftigten vor, die damit eine Bewertung der Gestaltung ihrer eigenen Arbeitsplätze vornehmen. SIGMA ermöglicht somit eine Fremdbeurteilung während die Herangehensweise von BASA die Selbstbeurteilung darstellt.
Die Ergebnisse von Fremd- und Selbstbeurteilung können miteinander verglichen werden. Aufgrund der verschiedenen Sichtweisen kann es zu Differenzen zwischen beiden Formen der Beurteilungen kommen, die letztlich über eine anschließende Diskussion bei der Aufdeckung weiterer Schwachstellen in der Arbeitsgestaltung hilft und die Bildung von Rangreihen für abzuleitende Maßnahmen des Arbeitsschutzes vorbereitet.

Beide Verfahren sind universell einsetzbar und können von betrieblichen Nutzern angewendet werden. Eine vorhergehende Teilnahme an einer Verfahrensschulung wird jedoch empfohlen.

Focusgruppen (Gruppeninterviews)
Prof. Sigrid Michel, Diana Pereglin und Anne Guse stellten in einer weiteren AG die Methode der Focusgruppen vor.
Untersuchungen von Studierenden werden teilweise mit erheblichem methodischem Aufwand durchgeführt und geben häufig nur allgemeine Hinweise auf Handlungsbedarf vor Ort. Bei der Evaluation der Lehre wird die Bedeutung der organisatorischen Rahmenbedingungen häufig nicht ausreichend gewürdigt. Bei der derzeitigen Diskussion zu Studiengebühren sind strukturelle Defizite an Hochschulen, die das Entstehen von gesundheitliche Beeinträchtigungen der Studierenden, verlängerte Studienzeiten und unter Umständen Studienabbrüche begünstigen, verstärkt ins Blickfeld zu nehmen. Verschiedene Studien zeigen deutliche Zusammenhänge mit der Bedeutung des Studiums als hoher psychosozialer Belastungsquelle auf.
Mit einer Focusgroupbefragung wurden Studierende an der Fachhochschule Dortmund an allen Fachbereichen in jeweils einer Veranstaltung im Grund- und Hauptstudium durch Studierende, als ExpertInnen in eigener Sache, gefragt: „Was beeinträchtigt ihr Wohlergehen am Arbeitsplatz Hochschule?“ Mit der Frage wurden gezielt kontextbezogene Faktoren erfragt, die im Sinne des Settinansatzes durch die Hochschule beeinflusst werden können.
Von den Befragten wurde eine breite Bandbreite von Beeinträchtigungen genannt: von Mängeln in Veranstaltungsräumen, mangelnden Rückzugsmöglichkeiten, schlechter Studienorganisation, mangelndem Praxisbezug, fehlender Transparenz oder Informationen, bis hin zu Kritik an überholten Vermittlungsformen und am Verhalten von Kommilitonen. Es fanden sich wenige Unterschiede zwischen den Angaben von Studierenden im Grund- oder Hauptstudium eines Fachbereichs, jedoch deutliche Abweichungen zwischen den Fachbereichen. In Fachbereichen, in denen viele beeinträchtigende Faktoren gleichzeitig angegeben wurden, finden sich auch vergleichsweise negativere Ergebnisse bei der Lehrevaluation und auch bezogen auf ein Fach im bundesweiten Vergleich.
Mit dem einfach anzuwendenden, kostengünstigen und in der Konsumentenforschung weit verbreiteten Instrument der Befragung von Focusgruppen sind ergebnisoffene Antworten möglich, die konkrete Hinweise auf Defizite der strukturellen Rahmenbedingungen und der Lehre, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht nur der Studierenden führen, die für Hochschul- und Fachbereichsleitungen wertvolle Hinweise für qualitätsverbessernde Maßnahmen der Institution geben.