13.09.06 | Mobbing unter Kindern

Alle gegen eine(n) … Mobbing unter Kindern

Entstehungsbedingungen und Gegenstrategien

Mobbing ist nicht nur ein Phänomen aus der Arbeitswelt und zwischen Erwachsenen. Aktuelle Studien zu Gewalt in der Schule zeigen, dass Mobbing auch unter Kindern und Jugendlichen verbreitet ist: Schikanieren, bloßstellen, bedrohen und körperlich verletzen – das Spektrum der systematischen Gewalt unter Jungen und Mädchen ist breit und kann bei die betroffenen Kinder langfristig belasten. Dabei ist Mobbing unter Kindern und Jugendlichen in der Schule keine völlig neue Erscheinung. Gehänselt, gelästert oder geschlagen wurde in Schulen eigentlich zu allen Zeiten. Aber auch wenn man davon ausgeht, dass Konflikte zwischen Kindern und Jugendlichen sind Bestandteil des sozialen Lernens sind und insofern „normal“ sind: Wenn Übergriffe sehr intensiv werden und sich auf einzelne Schülerinnen oder Schüler fokussieren, wird es problematisch.

Ein hoher Leistungs- und Konkurrenzdruck, Umstrukturierungen des Schulalltages und damit verbundene Anforderungen an Kollegien können Mobbingprozesse begünstigen. Dies stellt für die Betroffenen häufig eine große Belastung dar, deshalb kommt der frühen Intervention eine besondere Bedeutung zu. .Bei der Tagung stellen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis Hintergründe und Folgen von Mobbing sowie Ansatzpunkte für die Intervention und Prävention vor.