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11.07.06 | Resilienz - was Kinder stärkt |
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Immer wieder wird festgestellt, dass sogenannte Risikokinder die Belastungen aus ungünstigen Lebens- und Umweltbedingungen entgegen allen Erwartungen erfolgreich bewältigen und sich positiv entwickeln. Was unterscheidet sie von anderen weniger erfolgreichen? Wie haben sie diese Widerstandsfähigkeit entwickelt?
Der in der Fachdiskussion für dieses Phänomen geprägte Begriff Resilienz bezeichnet die Widerstandskräfte gegenüber biologischen, psychischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken.
Doch was genau ist Resilienz? Wie entsteht sie bzw. kann sie gefördert werden ? Die genaue Betrachtung dieses schillernden Konzepts zeigt, dass neben dem für die Gesundheitswissenschaften so grundlegenden Perspektiven-wechsel von der Defizit- zur Ressourcenorientierung viele benachbarte Disziplinen und Konzepte, u.a. aus der Familienforschung, der Entwicklungspsychologie und der Sozialpädagogik, wesentliche Inhalte zur Erklärung beisteuern. Beispielsweise erfordert die zunehmende Erfahrung von Brüchen und Veränderungen im Lebensverlauf der jüngeren Generationen, dass der Bewältigung von Transitionen, wie Übergänge in der Fachdiskussion bezeichnet werden, verstärkte Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Ebenso wichtig ist der Erwerb von Fähigkeiten zur Stressbewältigung bereits im Kindesalter, da ein frühzeitig erlerntes Bewältigungsverhalten sich auch in späteren Lebensabschnitten fortsetzt.
Familie, Kindertagesstätte und Schule gelten für die Förderung von Resilienz als die Interventionsorte. Vor allem, aber nicht nur, wenn soziale Benachteiligung und Armut vorliegen, müssen präventive Maßnahmen möglichst früh ergriffen werden, um defizitäre Entwicklungen mit langfristigen negativen Folgen erfolgreich zu verhindern.Die Fachtagung wird grundlegende Beiträge zu dieser Diskussion vorstellen und anhand erfolgreicher Projekte und Programme beispielhaft darlegen, was Kinder schützt und stärkt. Sie richtet sich an Fachkräfte in Kindergarten, -tagesstätte und Hort, an (Grundschul-)Lehrkräfte, an die Akteure der Jugendhilfe, der gesetzlichen Krankenkassen, Ärztinnen und Ärzte sowie andere Professionelle aus den Bereichen Erziehung, Gesundheit, Bildung und Soziales.
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TAGUNGSPROGRAMM: |
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09:30 Uhr Anmeldung und Stehkaffee
10:00 Uhr Begrüßung Christiane Reckmann, Landesschulbehörde Abt. Hannover, Landesjugendamt FB II
10:15 Uhr Risiko und Resilienz – was arme Kinder stärkt [522 KB]
Dr. Antje Richter, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V., Hannover
11:00 Uhr Pause
11:15 Uhr Transitionskompetenz - Kinder im Übergang von der Kita zur Grundschule [2.526 KB]
Renate Niesel, Institut für Frühpädagogik, München
12:15 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr FOREN Resilienz fördern in der Alltagspraxis von Kindertagesstätte und Grundschule
1.) Bleib Locker - Stresspräventionstraining für Kinder im Grundschulalter [1.805 KB]
Prof. Dr. Arnold Lohaus, Universität Bielefeld
2.) FuN und FuN Baby - Familie und Nachbarschaft - Fördern im Setting Familie Birgit Piltmann, praepaed-Institut für präventive Pädagogik, Detmold
3.) Resilienz im Kleinkindalter [804 KB]
Marina Kuban, Nds. Landesschulbehörde, Hannover Landesjugendamt FB Tageseinrichtungen für Kinder
15:30 Uhr Abschlussdikussion
16:00 Uhr Tagungsende
Moderation: Dr. Antje Richter, Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.
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ORGANISATIONSHINWEISE: |
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NEUER Tagungsort: Altes Rathaus (70 m vom Hanns-Lilje-Haus) Eingang Köbelinger Str, 30159 Hannover,
Internet: www.altes-rathaus-hannover.de
Anreise: mit der Bahn: Vom Kröpcke oder Hauptbahnhof aus mit den U-Bahn Linien 3, 7 und 9 Richtung Wettbergen bis Station: Markthalle/Altstadt. mit dem PKW: aus Richtung Nord und Süd über die A7 Kirchhorster Dreieck auf die A37 Richtung Messe. An der Pferdeturmkreuzung rechts Richtung Zentrum; aus Richtung West und Ost A2, Ausfahrt Herrenhausen Richtung Zentrum. Die nächste Parkmöglichkeit besteht im Parkhaus „Schmiedestraße“. Detaillierte Angaben zur Anreise erhalten Sie unter www.altes-rathaus-hannover.de
Tagungsgebühren: Die Tagungsgebühr beträgt 35 € (inkl. Tagungsgetränke). Für die Mittagspause empfehlen wir Ihnen eines der zahlreichen Restaurants und Cafés in der Altstadt. Für genaue Auskunft steht Ihnen das Tagungsbüro gerne zur Verfügung.
Teilnahmebedingungen: Die Anmeldung nehmen wir nur schriftlich entgegen. Sie erfolgt unter Anerkennung der Teilnahmebedingungen und ist verbindlich. Damit wird die Teilnahmegebühr fällig. Sollten Sie an der Veranstaltung nicht teilnehmen können, kann Ihr Platz an eine/n Kollegin/Kollegen weitergegeben werden. Eine gesonderte Rechnungsstellung und Anmeldebestätigung erfolgt nicht. Bitte überweisen Sie den Teilnahmebetrag unter Angabe Ihres Namens und des Stichwortes "11.07.06" auf das Konto der Landesvereinigung für Gesundheit, Bank für Sozialwirtschaft, Kto-Nr.: 8 40 40 00, BLZ: 251 205 10.
Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit Nds. e.V. Fenskeweg 2, 30165 Hannover Tel.: (0511) 350 00 52 Fax: (0511) 350 55 95 E-Mail: info@gesundheit-nds.de Internet: www.gesundheit-nds.de
Kooperationspartner : Landesschulbehörde Abt. Hannover, Landesjugendamt FB II
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