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Der Prozess des Alterns wird von den Medien, von der Schönheitsindustrie und der Medizin mit einer Reihe von Produkten und Maßnahmen begleitet bzw. gelenkt. Schönheitsoperationen sind weit verbreitet, von der kosmetischen Industrie und ebenso in den Medien wird für „Anti-Aging“ und das „Alles-ist-machbar-Prinzip“ geworben. Dabei ist die Grenze zu medizinisch oder psychologisch sinnvollen Eingriffen oft nur noch schwer zu ziehen. So werden Normen des Alterns, Schönheits- und Körperideale definiert, die einen natürlichen Alterungsprozess häufig geradezu konterkarieren. Hierdurch entsteht öffentlicher Druck, dem sich manche nur schwer entziehen können. Stehen dem Individuum nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung, die einen selbstbewussten Umgang mit dem Altern ermöglichen, kann der gesellschaftliche Druck überaus problematische Konsequenzen haben. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage nach ethisch vertretbaren bzw. wünschenswerten Rahmenbedingungen des Alterns auf, die im Mittelpunkt der Tagung stehen sollen.
Ausgehend von drei zentralen Perspektiven wird danach gefragt, welche gesellschaftlichen Leitbilder des Alter(n)s vorherrschen, wer die Maßstäbe für Körperästhetik im Alter festlegt und welche Akteure gegebenenfalls in die Pflicht genommen werden sollten, dies im Sinne von mehr Wohlbefinden für alle zu ändern.
Downloads zum Thema Altern-Schönheit-Ethik:
Vortrag "Was heißt eigentlich Alter(n)?" von Michael Doh und Nic Gonser [466 KB]
Vortrag "Altern-Schönheit-Ethik unter genderspezifischen Aspekten" von Insa Fooken [5.805 KB]
Artikel "Dem Schönheitsdiktat unterlegen" von Joachim Döring aus "Impulse 51/2006" [42 KB]
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