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Mädchen und junge Frauen – ihre Lebenswelten – ihre Gesundheit
Die Mädchenrolle ist im Wandel begriffen. Mädchen drücken sich in vielen Bereichen ihres Lebens 'neu' aus. Wir haben es mit einer neuen Mädchengeneration zu tun, die selbstbewusst und manchmal auch widersprüchlich 'ihren' Weg sucht. Dabei nehmen Mädchen häufiger Haltungen ein und eignen sich Verhaltensweisen an, die eher Jungen zugeschrieben werden, wie z.B. Dominanzverhalten und Aggressivität. Diese Veränderungen spiegeln sich auch im gesundheitlichen Bereich: Immer mehr Mädchen rauchen und trinken exzessiv. (viele) Mädchen versuchen einem von außen bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen oder haben wenig Bezug zum eigenen Körper. Den Zusammenhang zwischen einem veränderten Geschlechtsrollenverständnis und der Gesundheit wollen wir beleuchten.
Mädchen und junge Frauen werden zunehmend als Patientinnen entdeckt - von der Pharmaindustrie und von den Anbietern im Gesundheitswesen. Wir gehen der dahinter stehenden Frage nach: Wie werden Mädchen und junge Frauen zu Patientinnen gemacht?
Zugleich gilt es, die Ressourcen von Mädchen und jungen Frauen sichtbar zu machen. Welche Kompetenzen haben sie im Umgang mit der eigenen Gesundheit und welche Unterstützungsmöglichkeiten und -systeme gibt es?Die Tagung wird vom Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen organisiert. Das Netzwerk wird getragen von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., dem Niedersächsischen Sozialministerium und dem pro familia Landesverband Niedersachsen e.V.
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10.00 Uhr :: Begrüßung Christiane Deneke, Vorsitzende der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
10.15 Uhr :: Mädchen und junge Frauen – ihr Leben – ihre Gesundheit [7.425 KB]
Dr. Claudia Wallner, Expertin für Mädchenarbeit und Mädchenpolitik, Münster
11.15 Uhr :: Kaffeepause
11.30 Uhr :: Forum I: Leibhaftige Mädchen Neues Rollenbild – neue Bewältigungsstrategien? Essstörungen, Schönheitsoperationen, Rauschtrinken, Drogenkonsum, Selbstinszenierungen Sibylle Walter, Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung (TIFS) Carola Bau, Jugend- und Suchtberatungs-zentrum Drobs Hannover Sabine Timme, Amanda, Hannover Moderation: Ilse Hilliger, Therapeutische Frauenberatung Göttingen
13.00 Uhr :: Mittagessen
14.00 Uhr :: Forum II: Immer jünger in die Sprechstunde? Wie Mädchen und junge Frauen zu Patientinnen gemacht werden Corinna Schach, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen Barbara Ernst, pro familia Beratungsstelle Göttingen Moderation: Dr. Ute Sonntag, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
14.45 Uhr :: Kompetenz erwerben: Mädchen und junge Frauen im Gesundheitswesen – eine EU-Studie [644 KB]
Dr. Birgit Babitsch, Charité, Berlin
15.45 Uhr :: Forum III: Wege zu mehr gesundheitlicher Selbstbestimmung Welche Rolle spielen peers, die Schule, das Internet, Mütter? Stadtteilprojekt Linden: Annette Zampolin, Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V. (VSE), Hannover Bereich peer education: Inge Thömmes, pro familia Beratungsstelle Bielefeld Moderation: Karen Benda, Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Niedersachsen
16.45 Uhr :: Ende
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